Standherde Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 4 Kriterien

Ein Standherd vereint Backofen und Kochfeld in einem freistehenden Gerät und braucht keine Einbaunische. Dieser Vergleich behandelt freistehende Elektro-Standherde mit 50 oder 60 cm Breite. Für Einbaubacköfen gibt es einen eigenen Vergleich. Ausgewertet wurden zehn Modelle, die im Oktober 2026 bei Otto oder Amazon gelistet sind. Die Preise reichen von rund 280 bis 780 Euro. Grundlage sind Herstellerangaben, die Energiedaten der Datenblätter, Händlerpreise und Kundenbewertungen. Entscheidend sind Garraumvolumen, Verbrauch, Kochfeldart, Reinigungssystem und die Ausstattung des Backofens.

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Standherde

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERStandherde1,5SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026

AEG CIB6644BBW

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für Haushalte, die auf Induktion umsteigen und einen großen Backofen mit Dampfunterstützung suchen.

1,5sehr gut ca. 780 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERStandherde1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026

Gorenje GECS6C70XPA

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Familien, die einen 60-cm-Herd mit großem Garraum und zwei Teleskopauszügen zum mittleren Preis suchen.

1,6gut ca. 510 €

Das Wichtigste in Kürze

Standherde im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERStandherde1,5SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026AEG CIB6644BBW2.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERStandherde1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026Gorenje GECS6C70XPA3.Bosch Serie 4 HKR39C2504.Siemens iQ500 HK9S5A2405.Amica SHC 903 001 E6.Beko FSM67320GXS7.Gorenje GEC5C41WG8.AEG CCB54492BB9.Bauknecht B5V5KMW10.Beko FSS57000GW
Gesamtnote1,5sehr gut1,6gut1,8gut1,8gut1,9gut2,0gut2,3gut2,3gut3,0befriedigend3,3befriedigend
Preis (ca.)780 €510 €640 €650 €420 €640 €440 €610 €300 €280 €
Kundenbewertungk. A.4,2 von 5
103 Bewertungen
4,3 von 5
252 Bewertungen
4,4 von 5
35 Bewertungen
4,4 von 5
31 Bewertungen
4,0 von 5
176 Bewertungen
4,0 von 5
33 Bewertungen
k. A.4,0 von 5
21 Bewertungen
4,5 von 5
131 Bewertungen
Breite60 cm (59,6 cm)60 cm60 cm60 cm50 cm60 cm50 cm50 cm50 cm50 cm
Garraumvolumen73 l71 l66 l66 l65 l72 l70 l57 l60 l60 l
Energieeffizienzklasse (Skala A+++ bis D)AAAAAAAAAA
Verbrauch Ober-/Unterhitze je Zyklus0,95 kWh0,94 kWh0,98 kWh0,98 kWh0,99 kWh0,99 kWh0,98 kWh0,84 kWh0,92 kWh0,76 kWh
Verbrauch Heißluft/Umluft je Zyklus0,82 kWh0,81 kWh0,79 kWh0,79 kWh0,78 kWh0,81 kWh0,80 kWh0,75 kWh0,76 kWhkeine Umluft
KochfeldInduktion, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 ZonenGlaskeramik, 4 Zonen
Bräterzonek. A.JaJaJaJaJaNeinJak. A.Nein
Heizarten7 Heizarten8 Heizarten7 Heizarten7 Heizarten9 Heizarten8 Heizartenk. A.8 Heizarten6 Heizarten4 Heizarten
ReinigungCLEAN-EmailleAquaCleanEcoClean Direct PlusecoClean RückwandSteam CleanSteam CleanAquaCleanCLEAN-EmailleHydrolyseSteamShine Dampf
Teleskopauszugk. A.2-fach2-fachnachrüstbar1-fach1-fach1-fach1-fachnicht aufgeführtnicht aufgeführt
Anschlusswert9,0 kW10,3 kW10,9 kW10,9 kW9,0 kWk. A.8,6 kW9,15 kW7,9 kW7,7 kW
Stärken
  • Größter Garraum mit 73 Litern
  • Induktionskochfeld mit vier Zonen
  • Dampfunterstütztes Backen und AirFry-Rost
  • Tür komplett aushängbar
  • 71 Liter Garraum bei acht Heizarten
  • Zwei Teleskopauszüge serienmäßig
  • AirFry und ExtraSteam
  • Günstigster 60-cm-Herd im Feld
  • Zwei Teleskopauszüge im Lieferumfang
  • 3D-Heißluft auf bis zu drei Ebenen
  • Bräterzone mit 2,4 kW
  • 252 Amazon-Bewertungen, 4,3 Sterne
  • cookControl10 mit zehn Automatikprogrammen
  • softMove-Tür und Kindersicherung
  • Bräterzone und Zweikreiszone
  • 4,4 Sterne bei Amazon
  • Neun Heizarten bei 50 cm Breite
  • Teleskopauszug und Geschirrwagen
  • Zweikreis- und Bräterzone
  • Steam Clean und CoolDoor3
  • 72 Liter Garraum, zweitgrößter im Feld
  • Acht Heizarten inklusive Auftauen
  • Teleskopauszug und Seitengitter
  • 176 Bewertungen bei Otto
  • 70 Liter bei 50 cm Breite
  • Pizza-Funktion bis 275 Grad
  • Teleskopauszug und GentleClose-Tür
  • AquaClean-Reinigung
  • Niedrigster Verbrauch im Feld
  • Acht Heizarten bei 50 cm
  • Zweikreis- und Bräterzone
  • Kippschutz und Timer
  • Rund 300 Euro Kaufpreis
  • Umluftbackofen mit sechs Funktionen
  • Hydrolyse-Reinigung
  • Niedriger Anschlusswert 7,9 kW
  • Günstigstes Gerät mit rund 280 Euro
  • 0,76 kWh, niedrigster konventioneller Wert
  • SteamShine-Dampfreinigung
  • 4,5 Sterne bei 131 Bewertungen
Schwächen
  • Teuerstes Gerät im Vergleich
  • Auszugssystem in den Quellen widersprüchlich
  • Anschlusswert mit 10,3 kW hoch
  • Garraum kleiner als bei Gorenje und Beko
  • Anschlusswert 10,9 kW
  • Teleskopauszug nicht im Lieferumfang
  • Anschlusswert 10,9 kW
  • 0,99 kWh konventionell, höchster Wert im Feld
  • Anschlusswert in den Quellen nicht genannt
  • Preis auf Niveau von Bosch und Siemens
  • Keine Bräterzone
  • Zahl der Heizarten nicht angegeben
  • Kleinster Garraum mit 57 Litern
  • Teuerstes 50-cm-Gerät im Vergleich
  • Kein Teleskopauszug im Lieferumfang
  • Knebel nicht versenkbar, keine Uhr genannt
  • Keine Heißluft oder Umluft
  • Keine Bräterzone, kein Teleskopauszug
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Standherde im Einzelnen

1.

AEG CIB6644BBW Vergleichssieger

Gesamtnote 1,5 (sehr gut)Preis ca. 780 €

Der AEG CIB6644BBW ist der einzige Standherd im Vergleich mit Induktionskochfeld. Die vier Zonen leisten je nach Zone bis zu 2,5 bis 3,6 kW, die stärkste erreicht 3,6 kW. Der Backofen fasst 73 Liter, das ist der höchste Wert im Feld, und bietet sieben Betriebsarten, darunter Feuchte Umluft mit SteamBake, Pizzastufe und einen AirFry-Rost. Im Standardzyklus verbraucht er 0,95 kWh konventionell und 0,82 kWh mit Heißluft. Die Tür lässt sich aushängen, die Wände bestehen aus CLEAN-Emaille. Das Kochfeld kann kompatible Dunstabzugshauben über Hob2Hood steuern. Mit rund 780 Euro ist er das teuerste Gerät, bei Otto liegen mit drei Bewertungen zu wenige für eine Sternewertung vor. Induktion setzt Kochgeschirr mit magnetischem Boden voraus.

Stärken

  • Größter Garraum mit 73 Litern
  • Induktionskochfeld mit vier Zonen
  • Dampfunterstütztes Backen und AirFry-Rost
  • Tür komplett aushängbar

Schwächen

  • Teuerstes Gerät im Vergleich
  • Auszugssystem in den Quellen widersprüchlich

Geeignet für: Für Haushalte, die auf Induktion umsteigen und einen großen Backofen mit Dampfunterstützung suchen.

VERGLEICHS-SIEGERStandherde1,5SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Gorenje GECS6C70XPA Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 510 € 4,2 von 5 (103 Bewertungen bei Amazon)

Der Gorenje GECS6C70XPA ist 60 cm breit und hat einen 71-Liter-Backofen mit acht Heizarten, darunter AirFry, ExtraSteam, Pizza-Stufe und Schnellaufheizung. Laut Händlerbeschreibung erreicht der Ofen 200 °C in sechs Minuten. Im Standardzyklus braucht er 0,94 kWh konventionell und 0,81 kWh mit Heißluft. Das Glaskeramik-Kochfeld hat vier Zonen mit Zweikreis- und Bräterzone. Zwei Teleskopauszüge, versenkbare Knebel, eine sanft schließende Tür und die AquaClean-Reinigung gehören zur Ausstattung. Der Anschlusswert liegt bei 10,3 kW. Bei Amazon erreicht das Modell 4,2 von 5 Sternen bei 103 Bewertungen, 64 Prozent davon vergeben fünf Sterne, 7 Prozent einen Stern. Der Preis liegt bei rund 510 Euro und damit klar unter den 60-cm-Geräten von Bosch und Siemens.

Stärken

  • 71 Liter Garraum bei acht Heizarten
  • Zwei Teleskopauszüge serienmäßig
  • AirFry und ExtraSteam
  • Günstigster 60-cm-Herd im Feld

Schwächen

  • Anschlusswert mit 10,3 kW hoch

Geeignet für: Für Familien, die einen 60-cm-Herd mit großem Garraum und zwei Teleskopauszügen zum mittleren Preis suchen.

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERStandherde1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026
3.

Bosch Serie 4 HKR39C250

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 640 € 4,3 von 5 (252 Bewertungen bei Amazon)

Der Bosch HKR39C250 aus der Serie 4 ist 60 cm breit und fasst 66 Liter. Sieben Heizarten, 3D-Heißluft auf bis zu drei Ebenen und Schnellaufheizung sind laut Händlerangaben vorhanden. Der Verbrauch beträgt 0,98 kWh konventionell und 0,79 kWh mit Umluft. Das Glaskeramik-Kochfeld hat eine Bräterzone mit 2,4 kW und eine Zweikreiszone mit 2,2 kW. Zwei Teleskopauszüge liegen bei, die Rückwand reinigt sich mit EcoClean Direct Plus. Der Gesamtanschlusswert beträgt 10,9 kW. Bei Amazon steht das Gerät bei 4,3 von 5 Sternen und 252 Bewertungen, 65 Prozent geben fünf Sterne, 8 Prozent einen Stern. Mit rund 640 Euro liegt der Preis über dem Durchschnitt des Feldes.

Stärken

  • Zwei Teleskopauszüge im Lieferumfang
  • 3D-Heißluft auf bis zu drei Ebenen
  • Bräterzone mit 2,4 kW
  • 252 Amazon-Bewertungen, 4,3 Sterne

Schwächen

  • Garraum kleiner als bei Gorenje und Beko
  • Anschlusswert 10,9 kW

Geeignet für: Für Haushalte, die einen bewährten 60-cm-Herd mit zwei Teleskopauszügen und vielen Kundenstimmen bevorzugen.

1,8gut
4.

Siemens iQ500 HK9S5A240

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 650 € 4,4 von 5 (35 Bewertungen bei Amazon)

Der Siemens iQ500 HK9S5A240 hat dieselben Eckdaten wie der Bosch HKR39C250: 60 cm Breite, 66 Liter, sieben Heizarten und 0,98 kWh konventionell, 0,79 kWh mit Umluft. Zusätzlich bietet er zehn cookControl-Programme, eine softMove-Tür, Schnellaufheizung und eine Kindersicherung. Der Teleskopauszug ist bei diesem Modell nicht enthalten, er ist nachrüstbar und kostet nach Händlerangaben rund 60 bis 73 Euro. Die Reinigung übernimmt die ecoClean-Beschichtung an der Rückwand. Der Anschlusswert beträgt 10,9 kW. Bei Amazon erreicht das Modell 4,4 von 5 Sternen bei 35 Bewertungen, 75 Prozent mit fünf Sternen, 8 Prozent mit einem Stern. Der Preis liegt bei rund 650 Euro.

Stärken

  • cookControl10 mit zehn Automatikprogrammen
  • softMove-Tür und Kindersicherung
  • Bräterzone und Zweikreiszone
  • 4,4 Sterne bei Amazon

Schwächen

  • Teleskopauszug nicht im Lieferumfang
  • Anschlusswert 10,9 kW

Geeignet für: Für Haushalte, die Automatikprogramme und eine gedämpfte Tür schätzen und den Auszug bei Bedarf dazukaufen.

1,8gut
5.

Amica SHC 903 001 E

Gesamtnote 1,9 (gut)Preis ca. 420 € 4,4 von 5 (31 Bewertungen bei Amazon)

Der Amica SHC 903 001 E ist 50 cm breit und hat einen 65-Liter-Backofen mit neun Heizarten, darunter Intensivgrill, Infrarotgrill, Schnellaufheizung und Auftauen. Der Verbrauch liegt bei 0,99 kWh konventionell und 0,78 kWh mit Umluft. Das Glaskeramik-Kochfeld hat eine Zweikreiszone und eine Bräterzone. Steam Clean, eine Leichtreinigungstür mit CoolDoor3 und Clean-Emaille erleichtern die Pflege, dazu kommen ein Teleskopauszug, ein rollengeführter Geschirrwagen und versenkbare Knebel. Der Anschlusswert liegt bei 9,0 kW. Bei Amazon hat das Gerät 4,4 von 5 Sternen bei 31 Bewertungen, 58 Prozent vergeben fünf Sterne, kein Käufer einen Stern. Bei Otto stehen 4,5 Sterne bei 458 Bewertungen. Für rund 420 Euro nennt er unter den 50-cm-Geräten die höchste Zahl an Heizarten.

Stärken

  • Neun Heizarten bei 50 cm Breite
  • Teleskopauszug und Geschirrwagen
  • Zweikreis- und Bräterzone
  • Steam Clean und CoolDoor3

Schwächen

  • 0,99 kWh konventionell, höchster Wert im Feld

Geeignet für: Für kleine Küchen, in denen ein 50-cm-Herd mit Teleskopauszug und vielen Heizarten gefragt ist.

1,9gut
6.

Beko FSM67320GXS

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 640 € 4,0 von 5 (176 Bewertungen bei Otto)

Der Beko FSM67320GXS ist 60 cm breit und hat mit 72 Litern den zweitgrößten Garraum im Feld. Er bietet acht Heizarten, darunter Umluft, Heißluft, Umluftgrill, Auftauen und Multidimensionales Kochen. Der Verbrauch beträgt 0,99 kWh konventionell und 0,81 kWh mit Heißluft. Das Glaskeramik-Kochfeld hat vier Zonen mit Bräter- und Zweikreiszone. Zur Ausstattung gehören ein Teleskopauszug, herausnehmbare Seitengitter, eine abnehmbare Tür, eine elektronische Kindersicherung und die Steam-Clean-Reinigung. Den Anschlusswert nennt keine der ausgewerteten Seiten. Bei Otto erreicht das Gerät 4 von 5 Sternen bei 176 Bewertungen. Für rund 640 Euro kostet es so viel wie der Bosch HKR39C250, hat aber einen größeren Garraum.

Stärken

  • 72 Liter Garraum, zweitgrößter im Feld
  • Acht Heizarten inklusive Auftauen
  • Teleskopauszug und Seitengitter
  • 176 Bewertungen bei Otto

Schwächen

  • Anschlusswert in den Quellen nicht genannt
  • Preis auf Niveau von Bosch und Siemens

Geeignet für: Für Haushalte, die bei 60 cm Breite besonderen Wert auf einen großen Garraum und viele Heizarten legen.

2,0gut
7.

Gorenje GEC5C41WG

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 440 € 4,0 von 5 (33 Bewertungen bei Amazon)

Der Gorenje GEC5C41WG ist 50 cm breit und hat mit 70 Litern den größten Garraum unter den 50-cm-Geräten. Er backt mit Umluft bis 275 °C, kennt eine Pizza-Funktion, Schnellaufheizung und die AquaClean-Reinigung. Der Verbrauch beträgt 0,98 kWh konventionell und 0,80 kWh mit Umluft. Das Glaskeramik-Kochfeld hat vier Zonen, laut Datenblatt aber keine Bräterzone. Ein Teleskopauszug, eine sanft schließende Tür und ein IconLED-Timer gehören dazu, der Anschlusswert liegt bei 8,6 kW. Bei Amazon hat das Modell 4,0 von 5 Sternen bei 33 Bewertungen, 52 Prozent vergeben fünf Sterne, 16 Prozent drei Sterne. Bei Otto stehen 4,5 Sterne bei 26 Bewertungen. Der Preis beträgt rund 440 Euro.

Stärken

  • 70 Liter bei 50 cm Breite
  • Pizza-Funktion bis 275 Grad
  • Teleskopauszug und GentleClose-Tür
  • AquaClean-Reinigung

Schwächen

  • Keine Bräterzone
  • Zahl der Heizarten nicht angegeben

Geeignet für: Für Haushalte mit schmaler Küchenzeile, die viel backen und selten Pfannen mit Bräterzone brauchen.

2,3gut
8.

AEG CCB54492BB

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 610 €

Der AEG CCB54492BB ist 50 cm breit, schwarz und hat mit 57 Litern den kleinsten Garraum im Feld. Mit 0,84 kWh konventionell ist er sparsamer als alle Geräte mit Umluft, mit Umluft sind 0,75 kWh der niedrigste Wert. Acht Beheizungsarten, darunter Pizzastufe und Auftauen, stehen zur Wahl. Das Glaskeramik-Kochfeld hat vier Zonen mit Zweikreis- und Bräterzone. Zur Ausstattung gehören ein Teleskopauszug, versenkbare Knebel, eine Elektronikuhr mit Timer, ein Kippschutz und eine zerlegbare Leichtreinigungstür mit CLEAN-Emaille. Der Anschlusswert liegt bei 9,15 kW. Bei Otto liegen mit acht Bewertungen zu wenige für eine Sternewertung vor. Der Preis beträgt rund 610 Euro und ist damit der höchste unter den 50-cm-Geräten.

Stärken

  • Niedrigster Verbrauch im Feld
  • Acht Heizarten bei 50 cm
  • Zweikreis- und Bräterzone
  • Kippschutz und Timer

Schwächen

  • Kleinster Garraum mit 57 Litern
  • Teuerstes 50-cm-Gerät im Vergleich

Geeignet für: Für Haushalte, die sparsam backen und auf 50 cm Breite einen vollwertigen Herd mit Kippschutz suchen.

2,3gut
9.

Bauknecht B5V5KMW

Gesamtnote 3,0 (befriedigend)Preis ca. 300 € 4,0 von 5 (21 Bewertungen bei Otto)

Der Bauknecht B5V5KMW ist 50 cm breit und kostet rund 300 Euro. Der Umluftbackofen fasst 60 Liter und bietet sechs Funktionen. Er verbraucht 0,92 kWh konventionell und 0,76 kWh mit Umluft. Das Glaskeramik-Kochfeld hat vier Zonen mit 14 und 18 cm Durchmesser und eine vierfache Restwärmeanzeige. Gereinigt wird per Hydrolyse mit Dampfunterstützung. Die Knebel sind laut Datenblatt nicht versenkbar, eine Uhr und ein Teleskopauszug werden nicht genannt, im Lieferumfang sind Rost, Blech und Fettpfanne. Die Tür ist doppelt verglast und klappbar. Der Anschlusswert beträgt 7,9 kW bei 230/400 V und 16 A Absicherung. Bei Otto erreicht das Gerät 4 von 5 Sternen bei 21 Bewertungen.

Stärken

  • Rund 300 Euro Kaufpreis
  • Umluftbackofen mit sechs Funktionen
  • Hydrolyse-Reinigung
  • Niedriger Anschlusswert 7,9 kW

Schwächen

  • Kein Teleskopauszug im Lieferumfang
  • Knebel nicht versenkbar, keine Uhr genannt

Geeignet für: Für Mietwohnungen und Zweitküchen, in denen ein einfacher Herd mit Umluft zum kleinen Preis genügt.

3,0befriedigend
10.

Beko FSS57000GW

Gesamtnote 3,3 (befriedigend)Preis ca. 280 € 4,5 von 5 (131 Bewertungen bei Otto)

Der Beko FSS57000GW ist mit rund 280 Euro das günstigste Gerät im Vergleich. Er ist 50 cm breit, der Backofen fasst 60 Liter. Heizarten sind Ober-/Unterhitze, Grill, Kleinflächengrill und Unterhitze, Heißluft oder Umluft fehlt laut Datenblatt. Der Verbrauch beträgt 0,76 kWh im konventionellen Zyklus, der niedrigste Wert in dieser Betriebsart. Das Glaskeramik-Kochfeld hat vier Zonen mit 1.700 und 1.200 Watt, aber keine Bräterzone. Gereinigt wird mit der SteamShine-Dampfreinigung. Im Lieferumfang sind ein Backblech und ein Grillrost, ein Teleskopauszug ist nicht aufgeführt. Der Anschlusswert beträgt 7,7 kW bei 230 bis 400 V. Bei Otto erreicht das Gerät 4,5 von 5 Sternen bei 131 Bewertungen.

Stärken

  • Günstigstes Gerät mit rund 280 Euro
  • 0,76 kWh, niedrigster konventioneller Wert
  • SteamShine-Dampfreinigung
  • 4,5 Sterne bei 131 Bewertungen

Schwächen

  • Keine Heißluft oder Umluft
  • Keine Bräterzone, kein Teleskopauszug

Geeignet für: Für Single-Haushalte und Zweitküchen, die nur gelegentlich backen und den niedrigsten Preis suchen.

3,3befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktBackofen (35 %)Kochfeld (25 %)Reinigung und Komfort (25 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. AEG CIB6644BBW1,41,21,32,61,5
2. Gorenje GECS6C70XPA1,61,81,51,41,6
3. Bosch Serie 4 HKR39C2501,91,61,52,41,8
4. Siemens iQ500 HK9S5A2401,71,61,82,51,8
5. Amica SHC 903 001 E2,01,81,91,51,9
6. Beko FSM67320GXS1,81,81,92,72,0
7. Gorenje GEC5C41WG1,93,21,92,12,3
8. AEG CCB54492BB2,61,82,13,02,3
9. Bauknecht B5V5KMW2,83,23,42,53,0
10. Beko FSS57000GW3,83,23,22,73,3

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Backofen (35 %)

Zählt das Garraumvolumen, die Zahl der Heizarten, der Umluftbetrieb und der Verbrauch im Standardzyklus laut Datenblatt.

ProduktNoteBegründung
1. AEG CIB6644BBW1,473 Liter sind der größte Garraum im Feld, dazu Dampfunterstützung, AirFry-Rost und Heißluft mit 0,82 kWh.
2. Gorenje GECS6C70XPA1,671 Liter, acht Heizarten mit AirFry und ExtraSteam, 0,94 kWh konventionell und 0,81 kWh mit Heißluft.
3. Bosch Serie 4 HKR39C2501,966 Liter und sieben Heizarten mit 3D-Heißluft auf drei Ebenen, 0,98 kWh konventionell, 0,79 kWh mit Umluft.
4. Siemens iQ500 HK9S5A2401,7Dieselben Eckdaten wie der Bosch (66 Liter, 0,98 und 0,79 kWh), dazu zehn cookControl-Programme.
5. Amica SHC 903 001 E2,065 Liter und neun Heizarten, aber mit 0,99 kWh konventionell der höchste Wert im Feld.
6. Beko FSM67320GXS1,872 Liter und acht Heizarten, 0,99 kWh konventionell und 0,81 kWh mit Heißluft.
7. Gorenje GEC5C41WG1,970 Liter bei nur 50 cm Breite, Umluft, Pizza-Funktion bis 275 °C, 0,98 und 0,80 kWh.
8. AEG CCB54492BB2,6Kleinster Garraum mit 57 Litern, dafür acht Heizarten und mit 0,84 und 0,75 kWh die niedrigsten Verbrauchswerte.
9. Bauknecht B5V5KMW2,860 Liter, sechs Funktionen mit Umluft, 0,92 kWh konventionell und 0,76 kWh mit Umluft.
10. Beko FSS57000GW3,860 Liter und nur vier Heizarten ohne Heißluft, dafür 0,76 kWh im konventionellen Zyklus.

Kochfeld (25 %)

Bewertet Kochfeldart, Zahl und Leistung der Zonen sowie Bräter- und Zweikreiszone.

ProduktNoteBegründung
1. AEG CIB6644BBW1,2Als einziges Gerät mit Induktion, die stärkste Zone erreicht 3,6 kW, dazu Hob2Hood-Anbindung.
2. Gorenje GECS6C70XPA1,8Glaskeramik mit vier Zonen, darunter Zweikreis- und Bräterzone.
3. Bosch Serie 4 HKR39C2501,6Glaskeramik mit Bräterzone (2,4 kW) und Zweikreiszone (2,2 kW), vierfache Restwärmeanzeige.
4. Siemens iQ500 HK9S5A2401,6Glaskeramik mit Bräterzone (2,4 kW) und Zweikreiszone (2,2 kW), vierfache Restwärmeanzeige.
5. Amica SHC 903 001 E1,8Glaskeramik mit Zweikreis- und Bräterzone, vierfache Restwärmeanzeige.
6. Beko FSM67320GXS1,8Glaskeramik mit Bräter- und Zweikreiszone, vierfache Restwärmeanzeige.
7. Gorenje GEC5C41WG3,2Vier Glaskeramik-Zonen mit 1.700 und 1.200 Watt, laut Datenblatt aber ohne Bräterzone.
8. AEG CCB54492BB1,8Glaskeramik mit Zweikreis- und Bräterzone, vierfache Restwärmeanzeige.
9. Bauknecht B5V5KMW3,2Glaskeramik mit vier einfachen Zonen von 14 und 18 cm, keine Bräterzone in den Angaben.
10. Beko FSS57000GW3,2Vier Glaskeramik-Zonen mit 1.700 und 1.200 Watt, keine Bräterzone.

Reinigung und Komfort (25 %)

Berücksichtigt das Reinigungssystem, Teleskopauszüge, Uhr und Timer, Bedienung und Sicherheitsausstattung.

ProduktNoteBegründung
1. AEG CIB6644BBW1,3Aushängbare Tür, CLEAN-Emaille, Geschirrfach und Teleskopauszüge laut Händlerbeschreibung.
2. Gorenje GECS6C70XPA1,5AquaClean, zwei Teleskopauszüge, versenkbare Knebel, sanft schließende Tür und Elektronikuhr.
3. Bosch Serie 4 HKR39C2501,5Zwei Teleskopauszüge, EcoClean Direct Plus an der Rückwand, Elektronikuhr, Kindersicherung.
4. Siemens iQ500 HK9S5A2401,8ecoClean-Rückwand und softMove-Tür, aber der Teleskopauszug liegt nicht bei und ist nachrüstbar.
5. Amica SHC 903 001 E1,9Steam Clean, CoolDoor3, ein Teleskopauszug, Geschirrwagen, Timer und versenkbare Knebel.
6. Beko FSM67320GXS1,9Steam Clean, ein Teleskopauszug, abnehmbare Tür, Seitengitter und elektronische Kindersicherung.
7. Gorenje GEC5C41WG1,9AquaClean, ein Teleskopauszug, sanft schließende Tür und IconLED-Timer.
8. AEG CCB54492BB2,1CLEAN-Emaille, Leichtreinigungstür, ein Teleskopauszug, Timer und Kippschutz.
9. Bauknecht B5V5KMW3,4Hydrolyse-Reinigung, aber ohne Teleskopauszug, ohne genannte Uhr, Knebel nicht versenkbar.
10. Beko FSS57000GW3,2SteamShine-Dampfreinigung und Restwärmeanzeige, aber kein Teleskopauszug und keine Elektronikuhr.

Preis-Leistung (15 %)

Setzt die übrigen Teilnoten ins Verhältnis zum aktuellen Straßenpreis.

ProduktNoteBegründung
1. AEG CIB6644BBW2,6Mit rund 780 Euro das teuerste Gerät, die sehr guten Teilnoten gleichen den Preis nur zum Teil aus.
2. Gorenje GECS6C70XPA1,4Für rund 510 Euro volle Ausstattung bei 60 cm Breite, der günstigste 60-cm-Herd im Vergleich.
3. Bosch Serie 4 HKR39C2502,4Rund 640 Euro für gute Teilnoten, bei gleichen Eckdaten etwas günstiger als der Siemens.
4. Siemens iQ500 HK9S5A2402,5Rund 650 Euro für gute Teilnoten, der Auszug kommt noch hinzu.
5. Amica SHC 903 001 E1,5Für rund 420 Euro viel Ausstattung bei 50 cm Breite, bei Otto 4,5 Sterne aus 458 Bewertungen.
6. Beko FSM67320GXS2,7Rund 640 Euro, damit so teuer wie der Bosch bei etwas schwächerer Bewertung (4,0 Sterne).
7. Gorenje GEC5C41WG2,1Rund 440 Euro für den größten Garraum der 50-cm-Geräte, aber ohne Bräterzone.
8. AEG CCB54492BB3,0Rund 610 Euro für ein 50-cm-Gerät mit dem kleinsten Garraum, deutlich über Amica und Gorenje.
9. Bauknecht B5V5KMW2,5Mit rund 300 Euro das zweitgünstigste Gerät, die Ausstattung ist entsprechend einfach.
10. Beko FSS57000GW2,7Mit rund 280 Euro das günstigste Gerät, die einfachen Daten setzen das Verhältnis ins Mittelfeld.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Standherde achten sollten

Was ist ein Standherd und für wen lohnt er sich?

Ein Standherd ist ein freistehender Elektroherd, der Backofen und Kochfeld in einem Gehäuse vereint. Er steht auf höhenverstellbaren Füßen an der Küchenzeile und braucht keine Einbaunische. Deshalb ist er in Mietwohnungen die übliche Lösung: Beim Auszug lässt sich der Herd mitnehmen.

Dieser Vergleich behandelt ausschließlich freistehende Elektro-Standherde mit 50 oder 60 cm Breite. Einbaubacköfen, die in einen Hochschrank oder unter eine Arbeitsplatte gesetzt und mit einem getrennten Kochfeld kombiniert werden, sind eine andere Produktgruppe. Dafür gibt es einen eigenen Vergleich. Gas- und Kombiherde sowie Herdsets mit eingebautem Kochfeld sind hier ebenfalls nicht enthalten.

Der Vorteil eines Standherds liegt im Preis und in der einfachen Montage: ein Gerät, ein Anschluss. Der Nachteil ist die geringere Auswahl bei der Backofenausstattung. Eine Pyrolyse-Selbstreinigung ist bei Standherden selten, bei den zehn verglichenen Geräten nennt keine Quelle eine Pyrolysefunktion.

Breite, Höhe und Aufstellung

Standherde gibt es in zwei gängigen Breiten. 50 cm passen in schmale Küchenzeilen, 60 cm entsprechen dem Raster der meisten Küchenmöbel. Im Vergleich sind fünf Geräte 50 cm und fünf Geräte 60 cm breit. Die Höhe liegt bei 85 cm, mit den höhenverstellbaren Füßen sind bei einzelnen Modellen bis zu 86,5 cm möglich. Die Tiefe beträgt bei fast allen Geräten 60 cm, der Gorenje GEC5C41WG misst 59,4 cm.

Die Breite bestimmt den Garraum weniger stark, als man erwartet. Bei den 50-cm-Geräten reicht das Volumen von 57 bis 70 Litern, bei den 60-cm-Geräten von 66 bis 73 Litern. Der 50 cm breite Gorenje GEC5C41WG mit 70 Litern hat mehr Garraum als der 60 cm breite Bosch HKR39C250 mit 66 Litern.

Messen Sie vor dem Kauf die Nische und die Höhe der angrenzenden Arbeitsplatte. Der Herd sollte bündig mit der Arbeitsplatte abschließen und mit den Füßen waagerecht ausgerichtet werden, damit Fett in der Pfanne nicht zu einer Seite läuft. Standherde sollten gegen Kippen gesichert werden, einige Hersteller legen dafür einen Kippschutz bei, so beim AEG CIB6644BBW.

Hersteller geben außerdem Mindestabstände zur Wand, zu Hängeschränken und zu brennbaren Oberflächen an, die Sie in der Montageanleitung finden. Planen Sie auch den Weg zur Herdanschlussdose ein: Sie sollte hinter dem Gerät oder seitlich so liegen, dass der Herd bündig an der Wand steht.

Elektroanschluss und Anschlusswert

Elektroherde mit Backofen werden in der Regel an Drehstrom mit 400 V angeschlossen. Dafür ist eine Herdanschlussdose mit eigener Leitung nötig. Der Anschlusswert der verglichenen Geräte liegt laut Datenblatt zwischen 7,7 und 10,9 kW. Beim Beko FSM67320GXS nennt keine der ausgewerteten Seiten einen Wert.

Der niedrigste Wert gilt für den Beko FSS57000GW mit 7,7 kW und den Bauknecht B5V5KMW mit 7,9 kW, der höchste für den Bosch HKR39C250 und den Siemens HK9S5A240 mit je 10,9 kW. Der Beko FSS57000GW und der Bauknecht B5V5KMW sind laut Angaben für 230 bis 400 V ausgelegt, der Bauknecht mit 16 A Absicherung.

Bauknecht weist darauf hin, dass für einen 400-V-Anschluss die Arbeiten durch den Netzbetreiber oder ein eingetragenes Installationsunternehmen erfolgen müssen. Der Bosch HKR39C250 wird laut Bosch ohne Stecker geliefert und von einer Fachkraft angeschlossen, der Siemens HK9S5A240 hat ein 150 cm langes Anschlusskabel. Ob Ihre vorhandene Leitung und Absicherung zum Gerät passen, klärt vor dem Kauf eine Elektrofachkraft.

Das Kochfeld: Glaskeramik, Induktion oder Massekochplatten

Standherde werden mit drei Kochfeldarten angeboten. Neun der zehn verglichenen Geräte haben ein Glaskeramik-Kochfeld, der AEG CIB6644BBW hat ein Induktionskochfeld. Massekochplatten aus Gusseisen sind bei günstigen Einstiegsmodellen verbreitet, kommen in diesem Vergleich aber nicht vor.

KochfeldartAufheizenReinigungGeschirr
Massekochplattelangsam und trägeÜberlauf zwischen Platte und Randjedes Geschirr mit ebenem Boden
Glaskeramikmittel, Zonen strahlen Wärme abglatte Fläche, leicht abzuwischenjedes Geschirr mit ebenem Boden
Induktionsehr schnell, Wärme entsteht im Topfbodenglatte Fläche, rund ums Geschirr bleibt es kühlnur Töpfe mit magnetischem Boden

Auf die Zonen kommt es im Alltag an. Eine Zweikreiszone lässt sich auf einen kleinen oder großen Durchmesser schalten, eine Bräterzone verlängert die Fläche für ovale Bräter. Bosch und Siemens geben für die Bräterzone 2,4 kW und für die Zweikreiszone 2,2 kW an. Der Beko FSS57000GW und der Gorenje GEC5C41WG haben dagegen vier einfache Zonen mit 1.700 und 1.200 Watt. Alle zehn Geräte haben eine Restwärmeanzeige.

Beim Kochgeschirr gilt für Glaskeramik und Induktion: Der Topfboden sollte eben sein und möglichst genau zur Zone passen. Ein zu kleiner Topf auf einer großen Zone verschwendet Energie, ein Boden mit Wölbung leitet die Wärme schlecht. Bei Induktion kommt die magnetische Eignung hinzu, die Hersteller meist durch ein Symbol auf dem Topfboden kennzeichnen.

Backofen: Garraum und Heizarten

Das Garraumvolumen steht in Litern im Datenblatt. Im Vergleich liegen die Werte zwischen 57 Litern beim AEG CCB54492BB und 73 Litern beim AEG CIB6644BBW. Ab 65 Litern gilt ein Backofen in den Händler-Datenblättern als groß. Für ein Blech und eine Auflaufform reichen auch 57 bis 60 Liter, wer für vier oder mehr Personen auf zwei Ebenen backt, ist mit 70 Litern besser bedient.

Wichtiger als die Literzahl ist oft die Heizart. Ober-/Unterhitze ist die klassische Art für Kuchen und Braten auf einer Ebene. Heißluft oder Umluft verteilt die Wärme mit einem Ventilator, sodass mehrere Bleche gleichzeitig gelingen und die Temperatur niedriger gewählt werden kann. Eine Pizzastufe kombiniert Unterhitze mit Umluft. Grill und Umluftgrill sind für Gratins und Fleisch gedacht.

  • Neun der zehn Geräte haben Heißluft oder Umluft, der Beko FSS57000GW nicht.
  • Die Zahl der Heizarten reicht von 4 beim Beko FSS57000GW bis 9 beim Amica SHC 903 001 E.
  • Bosch, Siemens, Gorenje GEC5C41WG und AEG CIB6644BBW erreichen laut Angaben 275 °C.

Verbrauch und laufende Kosten

Der Energieverbrauch eines Backofens wird nach einem genormten Zyklus gemessen und im Datenblatt in kWh je Zyklus angegeben. Für Backöfen gilt die Skala von A+++ bis D. Alle zehn Geräte liegen in Klasse A. Neun Datenblätter nennen einen Energieeffizienzindex zwischen 94,8 und 95,3, die Klasse unterscheidet die Geräte also kaum. Deutlicher sind die Unterschiede beim Verbrauch je Zyklus.

Ein Rechenbeispiel: Ein Haushalt nutzt den Backofen dreimal pro Woche, das sind 156 Garvorgänge im Jahr. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,35 Euro je kWh ergeben sich folgende Kosten allein für den Backofen:

GerätBetriebsartkWh je ZykluskWh pro JahrKosten pro Jahr in Euro
Beko FSS57000GWOber-/Unterhitze0,76118,5641,50
AEG CCB54492BBOber-/Unterhitze0,84131,0445,86
Bosch HKR39C250Ober-/Unterhitze0,98152,8853,51
Bosch HKR39C250Heißluft/Umluft0,79123,2443,13
AEG CCB54492BBHeißluft/Umluft0,7511740,95
Amica SHC 903 001 EOber-/Unterhitze0,99154,4454,05

Der Unterschied zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Wert beträgt im Beispiel gut 13 Euro im Jahr. Heißluft spart gegenüber Ober-/Unterhitze bei Bosch rund 10 Euro. Das Kochfeld ist dabei nicht eingerechnet. Der Normzyklus bildet außerdem nur eine Messlast ab, im Alltag schwankt der Verbrauch mit Speise, Temperatur und Vorheizen.

Reinigung: Hydrolyse, ecoClean und Dampf

Die zehn Geräte setzen auf unterschiedliche Reinigungshilfen. Keine davon ersetzt das gelegentliche Auswischen, sie verkürzen aber den Aufwand.

  • Hydrolyse und Dampfreinigung: Ein Programm verdampft eingefülltes Wasser, der Dampf löst Verschmutzungen an den Wänden. Beim Bauknecht B5V5KMW heißt das Hydrolyse, beim Beko FSS57000GW SteamShine, beim Amica SHC 903 001 E und Beko FSM67320GXS Steam Clean, bei beiden Gorenje-Modellen AquaClean.
  • Katalytische Rückwand: Eine Beschichtung nimmt Fett auf und baut es beim Heizen ab. Bosch nennt das EcoClean Direct Plus, Siemens ecoClean.
  • Glatte Emaille: Die CLEAN-Emaille bei beiden AEG-Modellen lässt sich abwischen, zusätzlich sind Tür und Innenglas zerlegbar oder aushängbar.

Eine Pyrolyse, die Rückstände bei etwa 450 bis 500 Grad verascht, bietet keines der Geräte. Beim Kochfeld gilt: Glaskeramik und Induktion reinigen Sie mit einem Glasschaber und speziellem Reiniger, nicht mit Scheuermilch oder Stahlwolle. Angebranntes entfernen Sie am besten, solange die Fläche noch warm ist, dabei aber Handschuhe tragen.

Ausstattung: Teleskopauszug, Uhr und Sicherheit

Ein Teleskopauszug führt das Blech auf Schienen aus dem Ofen und macht das Herausnehmen heißer Speisen sicherer. Bosch und Gorenje GECS6C70XPA liefern zwei Auszüge mit, Amica, Beko FSM67320GXS, Gorenje GEC5C41WG und AEG CCB54492BB einen. Beim Siemens HK9S5A240 ist der Auszug nachrüstbar, laut Händlerangaben kostet er rund 60 bis 73 Euro. Beim Beko FSS57000GW und beim Bauknecht B5V5KMW ist keiner aufgeführt.

Eine Elektronikuhr mit Timer schaltet den Ofen zur gewünschten Zeit ab. Versenkbare Knebel lassen sich beim Abwischen der Front leichter reinigen und werden nicht versehentlich verstellt. Sie haben Bosch, Siemens, Amica, AEG CCB54492BB und Gorenje GECS6C70XPA, der Bauknecht dagegen nicht. Eine Türdämpfung heißt bei Gorenje GentleClose, bei Siemens softMove.

Sicherheitsausstattung ist bei Familien mit kleinen Kindern wichtig: Eine Kindersicherung nennen Bosch, Siemens und Beko FSM67320GXS. Eine doppelt verglaste Tür hält die Außenseite kühler, die Gorenje-Modelle und der Bauknecht geben das an.

Typische Fehler beim Kauf

  • Nische nicht ausgemessen: 50 und 60 cm sind keine austauschbaren Maße, und die Arbeitsplatte muss zur Höhe von 85 cm passen.
  • Anschluss nicht geprüft: Ohne Herdanschlussdose und passende Absicherung kann der Herd nicht in Betrieb gehen. Lassen Sie das vorab von einer Fachkraft klären.
  • Auf die Energieklasse vertraut: Alle zehn Geräte sind Klasse A. Entscheidend sind der Verbrauch je Zyklus und die Art, wie Sie backen.
  • Induktion ohne passende Töpfe: Töpfe müssen magnetisch sein. Ein Magnet, der am Boden haftet, zeigt das schnell.
  • Auszug und Zubehör vergessen: Bei Siemens kostet ein nachrüstbarer Auszug extra, bei Bosch gehört er dazu.
  • Nur auf den Preis geschaut: Preise schwanken bei Otto und Amazon. Vergleichen Sie am Tag des Kaufs und achten Sie auf Lieferung und Anschlussservice.

Fachbegriffe kurz erklärt

  • Garraumvolumen: nutzbares Volumen des Backofens in Litern laut Datenblatt.
  • Energieeffizienzindex: Kennzahl, aus der sich die Klasse von A+++ bis D ergibt, je niedriger, desto sparsamer.
  • Zweikreiszone: Kochzone mit zwei schaltbaren Heizkreisen für kleine und große Töpfe.
  • Bräterzone: ovale oder verlängerte Kochzone für Bräter und große Pfannen.
  • Restwärmeanzeige: Leuchte, die zeigt, dass die Kochzone noch heiß ist.
  • Heißluft: Ventilator verteilt Wärme im Garraum, so sind mehrere Ebenen gleichzeitig möglich.
  • Hydrolyse: Reinigung mit Wasserdampf, der Verschmutzungen löst.
  • Pyrolyse: Selbstreinigung durch sehr hohe Hitze, die Rückstände zu Asche verbrennt.
  • Teleskopauszug: Schienen, die das Blech aus dem Ofen herausführen.
  • Kippschutz: Halterung, die den Herd an der Wand gegen Umkippen sichert.

Häufige Fragen zu Standherde

Was ist der Unterschied zwischen einem Standherd und einem Einbaubackofen?

Ein Standherd ist ein freistehendes Gerät mit Backofen und Kochfeld, das auf Füßen an der Küchenzeile steht. Ein Einbaubackofen wird in einen Schrank eingesetzt und mit einem getrennten Kochfeld kombiniert. Dieser Vergleich behandelt nur Standherde mit 50 oder 60 cm Breite, für Einbaubacköfen gibt es einen eigenen Vergleich.

Brauche ich für einen Standherd einen Starkstromanschluss?

In der Regel wird ein Elektroherd an Drehstrom mit 400 V angeschlossen, über eine Herdanschlussdose mit eigener Leitung. Der Anschlusswert liegt bei den verglichenen Geräten zwischen 7,7 und 10,9 kW. Beko FSS57000GW und Bauknecht B5V5KMW sind laut Angaben für 230 bis 400 V ausgelegt. Lassen Sie den Anschluss von einer Elektrofachkraft prüfen.

Soll ich einen Standherd mit 50 oder 60 cm Breite kaufen?

Das richtet sich nach der Nische. 50 cm passen in schmale Küchenzeilen und bieten im Vergleich 57 bis 70 Liter Garraum, 60 cm bieten 66 bis 73 Liter. Der Unterschied im Garraum ist klein: Der 50 cm breite Gorenje GEC5C41WG hat mit 70 Litern mehr als der 60 cm breite Bosch HKR39C250 mit 66 Litern.

Lohnt sich ein Induktionskochfeld im Standherd?

Induktion erhitzt schneller und regelt genauer, die Fläche bleibt rund ums Geschirr kühler. Dafür brauchen Sie Töpfe mit magnetischem Boden, und die Geräte kosten mehr. Im Vergleich ist der AEG CIB6644BBW mit rund 780 Euro das einzige Induktionsmodell und rund 130 Euro teurer als das nächstteure Gerät.

Was bringt Heißluft oder Umluft im Backofen?

Ein Ventilator verteilt die Wärme im Garraum. Dadurch gelingen mehrere Bleche gleichzeitig, und die Temperatur lässt sich meist niedriger wählen. Der Verbrauch im Normzyklus liegt bei den verglichenen Geräten mit Umluft zwischen 0,75 und 0,82 kWh, konventionell zwischen 0,76 und 0,99 kWh. Nur der Beko FSS57000GW hat keine Heißluft.

Wie viel Strom verbraucht ein Standherd im Jahr?

Der Backofen verbraucht je Zyklus zwischen 0,75 und 0,99 kWh. Bei 156 Garvorgängen im Jahr und 0,35 Euro je kWh sind das rund 41 bis 54 Euro nur für den Backofen. Das Kochfeld kommt hinzu, sein Verbrauch hängt von Töpfen, Kochdauer und Kochfeldart ab und lässt sich aus den Datenblättern nicht ablesen.

Was bedeutet Hydrolyse, ecoClean oder AquaClean?

Es sind Reinigungshilfen der Hersteller. Hydrolyse, Steam Clean, SteamShine und AquaClean lösen Verschmutzungen mit Wasserdampf. ecoClean und EcoClean Direct Plus sind Beschichtungen an der Rückwand, die Fett aufnehmen und beim Heizen abbauen. Eine Pyrolyse, die Rückstände verascht, hat keines der zehn Geräte.

Wozu dient eine Bräterzone?

Eine Bräterzone ist eine verlängerte Kochzone, die sich auf die Größe eines ovalen Bräters oder einer großen Pfanne erweitern lässt. Bei Bosch und Siemens leistet sie 2,4 kW. Der Beko FSS57000GW, der Gorenje GEC5C41WG und laut Datenblatt auch der Bauknecht B5V5KMW haben keine, der AEG CIB6644BBW macht dazu keine Angabe.

Kann ich einen Teleskopauszug nachrüsten?

Bei einigen Herden ist das möglich. Der Siemens HK9S5A240 wird ohne Auszug geliefert und kann nachgerüstet werden, laut Händlerangaben kostet ein 2-fach-Auszug rund 60 Euro, ein 3-fach-Auszug rund 73 Euro. Bosch liefert den 2-fach-Auszug im Lieferumfang mit. Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Auszüge zu Ihrem Modell passen.

Wie reinige ich ein Glaskeramik-Kochfeld richtig?

Lassen Sie die Fläche abkühlen und wischen Sie Speisereste mit einem feuchten Tuch ab. Angebranntes entfernen Sie mit einem Glasschaber und einem Glaskeramikreiniger. Scheuermilch, Stahlwolle und scharfe Backofensprays zerkratzen die Oberfläche. Zucker sollten Sie sofort und noch warm abschaben, damit sich die Fläche nicht verfärbt.

Fazit

Standherde lassen sich nach wenigen Merkmalen sortieren. Wer vor allem einen günstigen Herd für gelegentliches Backen sucht, findet im unteren Preisbereich Geräte mit 50 cm Breite, die dafür auf Teleskopauszug, Bräterzone oder sogar Heißluft verzichten. In der Mitte zwischen 400 und 520 Euro liegen Geräte mit vollwertiger Ausstattung, großem Garraum und mehreren Heizarten, bei den 50-cm-Modellen ebenso wie bei einem 60-cm-Herd mit zwei Auszügen. Oberhalb von 600 Euro bezahlen Sie für Markennamen, Automatikprogramme, Türdämpfung oder Induktion. Prüfen Sie vor dem Kauf immer Nischenbreite und Elektroanschluss, und wählen Sie die Breite nach dem Platz, nicht nach dem Garraum, denn der Unterschied ist klein.

Vergleichssieger ist der AEG CIB6644BBW mit der Gesamtnote 1,5. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Gorenje GECS6C70XPA (Note 1,6, ca. 510 €).