Induktionskochfelder Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 4 Kriterien

Ein Induktionskochfeld erhitzt den Topfboden direkt durch ein Magnetfeld, die Glasfläche selbst bleibt vergleichsweise kühl. Das verkürzt das Ankochen und erleichtert die Reinigung. Der Vergleich stellt zehn autarke Einbaugeräte mit 60 bis 80 cm Breite gegenüber, die im Oktober 2026 bei Amazon erhältlich sind. Die Preise reichen von rund 150 bis rund 780 Euro. Verglichen wurden Maße, Zonen, Anschlusswert, Booster, Bedienung, Sicherheitsausstattung und Preis anhand der Herstellerangaben sowie der Kundenbewertungen bei Amazon. Daraus ergibt sich eine Rangfolge, die Sie nach Kochverhalten und Budget gewichten können.

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Induktionskochfelder

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERInduktionskochfel.1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026

Siemens iQ700 EX875LVC1E

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für große Küchen und Haushalte, die oft mehrere große Töpfe und Pfannen gleichzeitig verwenden.

1,4sehr gut ca. 610 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERInduktionskochfel.2,7BEFRIEDIGENDdeutsche-deals.com10/2026

Gorenje GI6401BCE

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Einzelpersonen, Paare und Mietwohnungen, die ein einfaches Induktionskochfeld zum kleinen Preis suchen.

2,7befriedigend ca. 150 €

Das Wichtigste in Kürze

Induktionskochfelder im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERInduktionskochfel.1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026Siemens iQ700 EX875LVC1E2.Bosch Serie 8 PXX675DC1E3.Siemens iQ700 EX645LYC1E4.Neff N 90 T56NUQ4A05.Samsung NZ64B5046JK6.Amica KMI 772 660 C7.Bauknecht BS 6860B CPNE8.Samsung NZ64B4015HK9.AEG TO64IA0AXB10.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERInduktionskochfel.2,7BEFRIEDIGENDdeutsche-deals.com10/2026Gorenje GI6401BCE
Gesamtnote1,4sehr gut1,5sehr gut1,5sehr gut1,7gut1,8gut2,0gut2,2gut2,2gut2,4gut2,7befriedigend
Preis (ca.)610 €530 €570 €780 €480 €320 €380 €330 €390 €150 €
Kundenbewertung4,5 von 5
308 Bewertungen
4,5 von 5
955 Bewertungen
4,4 von 5
381 Bewertungen
k. A.4,8 von 5
12 Bewertungen
k. A.4,3 von 5
23 Bewertungen
k. A.4,4 von 5
88 Bewertungen
4,2 von 5
243 Bewertungen
Breite x Tiefe81,2 x 52 cm60,6 x 52,7 cm58,3 x 51,3 cm59,2 x 52,2 cm59 x 52 cm59,2 x 52,2 cm59 x 51 cm59 x 52 cm57,6 x 51,6 cm59 x 52 cm
Kochzonen54442 + Flex Zone44444
Flex- oder Brückenzoneflexible Zone (2 Felder)2 flexible Zonen4 flexible Zonen2 Combi-ZonenFlex Zone 21 x 38 cmAutoBridge1 Kombizonekeine, 2 Zonen mit 28 cmk. A.keine
Anschlusswert7,4 kW7,4 kW7,4 kW7,4 kW7,4 kW7,35 kWk. A.7,4 kWk. A.7,0 kW
Boosteralle Zonenalle Zonenalle Zonenalle ZonenjaPowerBoosteralle 4 ZonenjaPowerBoostPowerBoost
BedienungDual lightSlider, 17 StufenDirectSelect Premium, 17 StufenDual lightSlider, 17 StufenTwistPad, 17 StufenSensortasten mit SliderSensor-Slider, 14 StufenTouch mit Slider+/- SensortastenDirectTouch, 14 StufenTouchControl
Timer und KindersicherungTimer, KindersicherungTimer, KindersicherungTimer, KindersicherungTimer, KindersicherungTimer 99 Min., KindersicherungTimer, KindersicherungElektronikuhr, KindersicherungTimer 99 Min., KindersicherungTimer bis 60 Min.Timer 99 Min., Kindersicherung
Rahmen und EinbauartDesignrahmen, aufliegendDesignrahmen, aufliegendStandardrahmen, Edelstahlrahmenlos, aufliegendseitliche Facettenrahmenlosk. A.EdelstahlrahmenUltraFlat-Rahmen, Edelstahlk. A.
Ausschnitt (B x T)750 bis 780 x 490 bis 500 mm560 x 490 bis 500 mm560 x 490 bis 500 mm560 x 490 bis 500 mm560 x 480 mm560 x 490 mmk. A.560 x 480 mmk. A.560 bis 564 x 490 mm
BesonderheitenBratsensor Plus, powerMove PlusPerfectFry BratsensorBratsensor Plus, powerMove PlusBratsensor Pro, Home ConnectWLAN (SmartThings)Schmelz- und BratprogrammeMyMenu-Automatik, CleanProtectWLAN (SmartThings)Hob2HoodTopferkennung, Restwärmeanzeige
Stärken
  • Fünf Zonen auf 80 cm Breite
  • Flexible Zone, Booster auf allen Zonen
  • Bratsensor Plus und Energieanzeige
  • 4,5 Sterne bei 308 Amazon-Bewertungen
  • Zwei flexible Zonen, Booster auf allen
  • PerfectFry Bratsensor
  • Warmhaltestufe und Energieanzeige
  • 955 Bewertungen, 4,5 Sterne bei Amazon
  • Vier flexible Zonen mit Automatik
  • Bratsensor Plus und Warmhaltestufe
  • Booster auf allen Zonen
  • Preis-Leistung bei Amazon überwiegend gelobt
  • Abnehmbares magnetisches TwistPad
  • Bratsensor Pro, 70 bis 220 Grad
  • Home Connect mit Haubensteuerung
  • Rahmenlos mit mattschwarzer Oberfläche
  • Flex Zone mit 210 x 380 mm
  • WLAN und SmartThings-App
  • Nur 48 mm Bauhöhe
  • Pausenfunktion und Überlaufabschaltung
  • Rahmenlos, flächenbündig einbaubar
  • Automatische Brückenfunktion, 14 Stufen
  • Programme bis 200 Grad zum Braten
  • Einbau ab 12 mm Arbeitsplatte
  • Kombizone und Booster auf allen Zonen
  • CleanProtect-Oberfläche, MyMenu-Automatik
  • 18 Leistungsstufen plus Booster
  • Zwei große Zonen mit 28 cm
  • Edelstahlrahmen
  • WLAN, Timer und Kindersicherung
  • Hob2Hood-Haubensteuerung
  • 14 Stufen je Zone
  • 25 von 25 Kunden loben Zuverlässigkeit
  • Günstigstes Gerät im Vergleich
  • Timer bis 99 Minuten
  • Topferkennung und Kindersicherung
  • Preis-Leistung bei Amazon überwiegend gelobt
Schwächen
  • Ausschnitt von 750 bis 780 mm nötig
  • Kein WLAN, keine Haubensteuerung
  • Haltbarkeit bei Amazon oft kritisiert
  • Kein WLAN
  • Kratzfestigkeit bei Amazon oft kritisiert
  • Kein WLAN
  • Höchster Preis im Vergleich
  • Keine Warmhaltestufe
  • Bisher kaum Kundenbewertungen
  • Nur zwölf Bewertungen bei Amazon
  • Bei Amazon erst eine Bewertung
  • Anschlusswert und Ausschnitt nicht genannt
  • Bei Funktionalität gemischte Kundenurteile
  • Keine Flex- oder Brückenzone
  • Nur sieben Bewertungen bei Amazon
  • Anschlusswert nicht angegeben
  • Funktionalität bei Amazon gemischt
  • Keine Flex- oder Bräterzone
  • Lautstärke und Haltbarkeit kritisch bewertet
  • Stärkste Zone nur bis 2.000 Watt
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Induktionskochfelder im Einzelnen

1.

Siemens iQ700 EX875LVC1E Vergleichssieger

Gesamtnote 1,4 (sehr gut)Preis ca. 610 € 4,5 von 5 (308 Bewertungen bei Amazon)

Das Siemens iQ700 EX875LVC1E ist mit 80 cm Breite das größte Gerät im Vergleich und bietet fünf Kochzonen, darunter eine flexible Zone aus zwei Feldern mit je 20 x 21 cm. Der Anschlusswert beträgt 7,4 Kilowatt, der Booster steht allen Zonen zur Verfügung. Über den Dual lightSlider lassen sich 17 Leistungsstufen einstellen, hinzu kommen Bratsensor Plus, varioMotion, powerMove Plus mit drei vorgegebenen Leistungsbereichen und eine Energieverbrauchsanzeige. Für den Einbau ist ein Ausschnitt von 750 bis 780 x 490 bis 500 mm nötig, der Designrahmen liegt auf der Arbeitsplatte auf. Bei Amazon haben 308 Kunden durchschnittlich 4,5 Sterne vergeben. Von 15 Kunden, die die Funktionalität erwähnen, äußern sich 13 positiv, die Wärmeleistung loben alle neun Kunden, die sie ansprechen.

Stärken

  • Fünf Zonen auf 80 cm Breite
  • Flexible Zone, Booster auf allen Zonen
  • Bratsensor Plus und Energieanzeige
  • 4,5 Sterne bei 308 Amazon-Bewertungen

Schwächen

  • Ausschnitt von 750 bis 780 mm nötig
  • Kein WLAN, keine Haubensteuerung

Geeignet für: Für große Küchen und Haushalte, die oft mehrere große Töpfe und Pfannen gleichzeitig verwenden.

VERGLEICHS-SIEGERInduktionskochfel.1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Bosch Serie 8 PXX675DC1E

Gesamtnote 1,5 (sehr gut)Preis ca. 530 € 4,5 von 5 (955 Bewertungen bei Amazon)

Das Bosch Serie 8 PXX675DC1E misst 60,6 x 52,7 cm und besitzt vier Zonen, von denen zwei als flexible Zonen arbeiten. Der Anschlusswert liegt bei 7,4 Kilowatt, alle Zonen haben einen Booster. Bedient wird über DirectSelect Premium mit 17 Leistungsstufen. Zur Ausstattung zählen der PerfectFry Bratsensor, eine Warmhaltestufe, ein Timer mit Abschaltfunktion, Kindersicherung und die Abschaltung nach Inaktivität. Der Ausschnitt beträgt 560 x 490 bis 500 mm. Bei Amazon liegen 955 Bewertungen mit 4,5 Sternen vor, damit ist es das am häufigsten bewertete Gerät im Vergleich. Von 161 Kunden, die die Qualität erwähnen, urteilen 147 positiv. Bei der Haltbarkeit äußern sich dagegen 26 von 42 Kunden kritisch.

Stärken

  • Zwei flexible Zonen, Booster auf allen
  • PerfectFry Bratsensor
  • Warmhaltestufe und Energieanzeige
  • 955 Bewertungen, 4,5 Sterne bei Amazon

Schwächen

  • Haltbarkeit bei Amazon oft kritisiert
  • Kein WLAN

Geeignet für: Für Haushalte, die ein bewährtes, vielfach bewertetes Gerät mit flexiblen Zonen und Bratsensor suchen.

1,5sehr gut
3.

Siemens iQ700 EX645LYC1E

Gesamtnote 1,5 (sehr gut)Preis ca. 570 € 4,4 von 5 (381 Bewertungen bei Amazon)

Das Siemens iQ700 EX645LYC1E ist ein 60-cm-Gerät mit Standardrahmen aus Edelstahl und misst 58,3 x 51,3 cm. Die vier Zonen sind flexibel nutzbar, das Kochfeld erkennt Form und Größe des Geschirrs und verbindet Felder automatisch. Der Anschlusswert beträgt 7,4 Kilowatt, der Booster steht auf allen Zonen bereit. Der Dual lightSlider bietet 17 Leistungsstufen, dazu kommen Bratsensor Plus, Warmhaltestufe und powerMove Plus mit drei vorgegebenen Leistungsbereichen. Der Ausschnitt misst 560 x 490 bis 500 mm. Bei Amazon haben 381 Kunden durchschnittlich 4,4 Sterne vergeben. Gelobt werden die Bedienung (22 von 25 positiv), die Kochleistung und die Vielseitigkeit der Variozone. Zur Kratzfestigkeit äußern sich 9 von 13 Kunden kritisch.

Stärken

  • Vier flexible Zonen mit Automatik
  • Bratsensor Plus und Warmhaltestufe
  • Booster auf allen Zonen
  • Preis-Leistung bei Amazon überwiegend gelobt

Schwächen

  • Kratzfestigkeit bei Amazon oft kritisiert
  • Kein WLAN

Geeignet für: Für Haushalte, die auf einem 60-cm-Ausschnitt maximale Flexibilität bei Töpfen und Pfannen wünschen.

1,5sehr gut
4.

Neff N 90 T56NUQ4A0

Gesamtnote 1,7 (gut)Preis ca. 780 €

Das Neff N 90 T56NUQ4A0 ist mit rund 780 Euro das teuerste Gerät im Vergleich. Der rahmenlose, mattschwarze Aufbau misst 59,2 x 52,2 cm. Die vier Zonen lassen sich zu zwei Combi-Zonen koppeln, jede Zone leistet mit Booster bis zu 3,7 Kilowatt, der Anschlusswert beträgt 7,4 Kilowatt. Statt einer Touchfläche gibt es das abnehmbare, magnetische TwistPad mit 17 Leistungsstufen und Favoritentaste. Der Bratsensor Pro regelt Temperaturen von 70 bis 220 Grad, über Home Connect lässt sich das Kochfeld per App überwachen und mit passenden Dunstabzugshauben automatisch koppeln. Eine Warmhaltestufe gibt es nicht. Bei Amazon liegen bisher nur zwei Bewertungen vor, ein Urteil aus Kundensicht ist deshalb noch nicht möglich.

Stärken

  • Abnehmbares magnetisches TwistPad
  • Bratsensor Pro, 70 bis 220 Grad
  • Home Connect mit Haubensteuerung
  • Rahmenlos mit mattschwarzer Oberfläche

Schwächen

  • Höchster Preis im Vergleich
  • Keine Warmhaltestufe
  • Bisher kaum Kundenbewertungen

Geeignet für: Für Käufer, die Wert auf Drehbedienung, Vernetzung und Haubensteuerung legen und dafür mehr bezahlen.

1,7gut
5.

Samsung NZ64B5046JK

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 480 € 4,8 von 5 (12 Bewertungen bei Amazon)

Das Samsung NZ64B5046JK misst 59 x 52 cm und ist nur 48 mm hoch. Es besitzt zwei Einzelzonen und eine Flex Zone von 210 x 380 mm. Der Anschlusswert beträgt 7,4 Kilowatt, die 15 Leistungsstufen werden durch eine Boost-Stufe ergänzt. Bedient wird über Sensortasten mit Slider. Zur Ausstattung gehören WLAN mit SmartThings-App, Topferkennung, ein Timer bis 99 Minuten, Kindersicherung, Pausenfunktion und Überlaufabschaltung. Die Seiten sind facettiert, der Ausschnitt misst 560 x 480 mm. Bei Amazon haben zwölf Kunden im Schnitt 4,8 Sterne vergeben, 79 Prozent davon fünf Sterne. Wegen der kleinen Zahl ist die Aussagekraft begrenzt, größere Kritikpunkte sind in den vorliegenden Bewertungen jedoch nicht zu finden.

Stärken

  • Flex Zone mit 210 x 380 mm
  • WLAN und SmartThings-App
  • Nur 48 mm Bauhöhe
  • Pausenfunktion und Überlaufabschaltung

Schwächen

  • Nur zwölf Bewertungen bei Amazon

Geeignet für: Für Haushalte, die eine Flex Zone und App-Anbindung zu einem mittleren Preis suchen.

1,8gut
6.

Amica KMI 772 660 C

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 320 €

Das Amica KMI 772 660 C ist ein rahmenloses 60-cm-Kochfeld mit 59,2 x 52,2 cm und 4,9 cm Höhe. Es hat vier Zonen und eine automatische Brückenfunktion, der Anschlusswert beträgt 7,35 Kilowatt. Der Sensor-Slider bietet 14 Leistungsstufen, hinzu kommen PowerBooster, eine Warmhaltefunktion bei 65 Grad und vorgegebene Programme zum Schmelzen, Garziehen, Aufkochen und Braten bis 200 Grad. Timer, Kindersicherung, Restwärmeanzeige und automatische Topferkennung sind vorhanden. Der Ausschnitt misst 560 x 490 mm. Die Arbeitsplatte muss über einer Schublade mindestens 12 mm, über einem Backofen mindestens 28 mm stark sein. Bei Amazon liegt bisher nur eine Bewertung vor, eine Einschätzung aus Kundensicht ist deshalb nicht möglich.

Stärken

  • Rahmenlos, flächenbündig einbaubar
  • Automatische Brückenfunktion, 14 Stufen
  • Programme bis 200 Grad zum Braten
  • Einbau ab 12 mm Arbeitsplatte

Schwächen

  • Bei Amazon erst eine Bewertung

Geeignet für: Für Haushalte mit dünner Arbeitsplatte oder flächenbündigem Einbau, die vorgegebene Garprogramme schätzen.

2,0gut
7.

Bauknecht BS 6860B CPNE

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 380 € 4,3 von 5 (23 Bewertungen bei Amazon)

Das Bauknecht BS 6860B CPNE misst 59 x 51 cm bei 5,4 cm Höhe und hat vier Induktionszonen, darunter eine Kombizone für längliches Kochgeschirr. Alle vier Zonen verfügen über einen Booster, die Leistung lässt sich in 18 Stufen plus Booster regeln, bedient wird per Touch-Slider. Die Beschichtung CleanProtect soll das Reinigen mit Wasser ermöglichen, vier MyMenu-Automatikfunktionen steuern die Wärmezufuhr. Elektronikuhr und Kindersicherung sind vorhanden. Anschlusswert, Ausschnittmaße und Rahmenform sind in den abrufbaren Herstellerangaben nicht genannt. Bei Amazon haben 23 Kunden 4,3 Sterne vergeben, sie beschreiben das Gerät als hochwertig und leise. Zur Funktionalität fallen die Meinungen gemischt aus, drei Kunden äußern sich positiv, drei negativ.

Stärken

  • Kombizone und Booster auf allen Zonen
  • CleanProtect-Oberfläche, MyMenu-Automatik
  • 18 Leistungsstufen plus Booster

Schwächen

  • Anschlusswert und Ausschnitt nicht genannt
  • Bei Funktionalität gemischte Kundenurteile

Geeignet für: Für Haushalte, die Automatikfunktionen und eine pflegeleichte Oberfläche zu einem mittleren Preis suchen.

2,2gut
8.

Samsung NZ64B4015HK

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 330 €

Das Samsung NZ64B4015HK gehört zur Serie 4 und misst 59 x 52 cm bei 48 mm Höhe. Statt einer Flex Zone besitzt es vier feste Zonen: zwei mit 280 mm Durchmesser, eine mit 210 mm und eine mit 145 mm. Der Anschlusswert liegt bei 7,4 Kilowatt, es gibt 15 Leistungsstufen plus Boost, Bedienung per +/- Sensortasten und einen Edelstahlrahmen. Timer bis 99 Minuten, Kindersicherung, Topferkennung, Überlaufabschaltung und WLAN gehören zur Ausstattung. Der Ausschnitt beträgt 560 x 480 mm. Bei Amazon liegen sieben Bewertungen mit 3,7 Sternen vor, das genügt nicht für ein belastbares Bild. Gegenüber dem Schwestermodell NZ64B5046JK fehlen die Flex Zone und der Slider.

Stärken

  • Zwei große Zonen mit 28 cm
  • Edelstahlrahmen
  • WLAN, Timer und Kindersicherung

Schwächen

  • Keine Flex- oder Brückenzone
  • Nur sieben Bewertungen bei Amazon

Geeignet für: Für Haushalte, die zu einem niedrigeren Preis ein vernetztes Gerät mit festen, großen Zonen wünschen.

2,2gut
9.

AEG TO64IA0AXB

Gesamtnote 2,4 (gut)Preis ca. 390 € 4,4 von 5 (88 Bewertungen bei Amazon)

Das AEG TO64IA0AXB aus der Serie 5000 hat vier Induktionszonen auf einer Fläche von 57,6 x 51,6 cm, der Rahmen ist ein UltraFlat-Rahmen aus Edelstahl. Die DirectTouch-Bedienung bietet je Zone 14 Temperaturstufen. Dazu kommen PowerBoost, ein Timer bis zu einer Stunde und Hob2Hood, das die Dunstabzugshaube an die Temperatur des Kochfelds anpasst. Anschlusswert, Ausschnittmaße und eine mögliche Flex-Zone sind in den abrufbaren Angaben nicht genannt. Bei Amazon liegen 88 Bewertungen mit 4,4 Sternen vor. Alle 25 Kunden, die die Zuverlässigkeit erwähnen, urteilen positiv, beim Preis-Leistungs-Verhältnis sind es 6 von 8. Zur Funktionalität äußern sich 4 von 12 Kunden kritisch.

Stärken

  • Hob2Hood-Haubensteuerung
  • 14 Stufen je Zone
  • 25 von 25 Kunden loben Zuverlässigkeit

Schwächen

  • Anschlusswert nicht angegeben
  • Funktionalität bei Amazon gemischt

Geeignet für: Für Haushalte mit kompatibler AEG-Dunstabzugshaube, die ein schlichtes Gerät mit Haubensteuerung suchen.

2,4gut
10.

Gorenje GI6401BCE Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 2,7 (befriedigend)Preis ca. 150 € 4,2 von 5 (243 Bewertungen bei Amazon)

Das Gorenje GI6401BCE ist mit rund 150 Euro das günstigste Gerät im Vergleich. Es misst 59 x 52 cm, hat vier Induktionszonen und einen Anschlusswert von 7,0 Kilowatt. Die stärkste Zone leistet bis zu 2.000 Watt, hinzu kommen PowerBoost, TouchControl, ein Timer bis 99 Minuten, Kindersicherung, Restwärmeanzeige und Topferkennung. Eine Flex- oder Bräterzone fehlt ebenso wie Automatikprogramme. Bei Amazon liegen 243 Bewertungen mit 4,2 Sternen vor. 16 von 20 Kunden, die das Preis-Leistungs-Verhältnis erwähnen, äußern sich positiv. Kritischer fallen die Urteile zur Lautstärke (8 von 11 negativ) und zur Haltbarkeit (9 von 14 negativ) aus. Angaben zum Rahmen waren nicht auffindbar.

Stärken

  • Günstigstes Gerät im Vergleich
  • Timer bis 99 Minuten
  • Topferkennung und Kindersicherung
  • Preis-Leistung bei Amazon überwiegend gelobt

Schwächen

  • Keine Flex- oder Bräterzone
  • Lautstärke und Haltbarkeit kritisch bewertet
  • Stärkste Zone nur bis 2.000 Watt

Geeignet für: Für Einzelpersonen, Paare und Mietwohnungen, die ein einfaches Induktionskochfeld zum kleinen Preis suchen.

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERInduktionskochfel.2,7BEFRIEDIGENDdeutsche-deals.com10/2026

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktKochleistung und Flexibilität (35 %)Bedienung und Komfort (25 %)Ausstattung und Sicherheit (25 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. Siemens iQ700 EX875LVC1E1,21,31,42,01,4
2. Bosch Serie 8 PXX675DC1E1,41,31,42,01,5
3. Siemens iQ700 EX645LYC1E1,41,31,42,11,5
4. Neff N 90 T56NUQ4A01,61,71,22,71,7
5. Samsung NZ64B5046JK1,81,91,61,91,8
6. Amica KMI 772 660 C2,11,82,02,02,0
7. Bauknecht BS 6860B CPNE2,31,92,22,52,2
8. Samsung NZ64B4015HK2,42,21,62,62,2
9. AEG TO64IA0AXB2,72,12,42,42,4
10. Gorenje GI6401BCE3,22,92,61,52,7

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Kochleistung und Flexibilität (35 %)

Bewertet werden Anschlusswert, Zonenzahl und Zonenform, Flex- oder Brückenfunktion sowie die Boost-Leistung.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ700 EX875LVC1E1,2Mit 80 cm Breite, fünf Zonen, flexibler Zone, 7,4 kW und Booster auf allen Zonen hat es das größte Kochangebot im Feld.
2. Bosch Serie 8 PXX675DC1E1,4Vier Zonen mit flexibler Kopplung, 7,4 kW, Booster auf allen Zonen und drei voreingestellte Leistungsbereiche.
3. Siemens iQ700 EX645LYC1E1,4Vier flexible Zonen mit automatischem Vereinen und Trennen, 7,4 kW und Booster auf allen Zonen.
4. Neff N 90 T56NUQ4A01,6Zwei Combi-Zonen, 7,4 kW und 2,5 kW je Zone, Booster auf allen Zonen; kein automatisches Vereinen der Zonen.
5. Samsung NZ64B5046JK1,8Flex Zone von 210 x 380 mm mit 7,4 kW und Booster, daneben nur zwei Einzelzonen mit 22 und 14,5 cm.
6. Amica KMI 772 660 C2,1Vier Zonen mit automatischer Brückenfunktion, 7,35 kW und PowerBooster; keine flexible Gesamtfläche.
7. Bauknecht BS 6860B CPNE2,3Vier Zonen mit einer Kombizone und Booster auf allen Zonen; der Anschlusswert ist nicht angegeben.
8. Samsung NZ64B4015HK2,4Vier feste Zonen, davon zwei mit 28 cm, 7,4 kW und Booster; keine Flex- oder Brückenzone.
9. AEG TO64IA0AXB2,7Vier Zonen mit PowerBoost; Anschlusswert und Flex-Funktion sind in den abrufbaren Angaben nicht genannt.
10. Gorenje GI6401BCE3,2Vier feste Zonen, 7,0 kW, stärkste Zone bis 2.000 Watt; keine Flex- oder Bräterzone.

Bedienung und Komfort (25 %)

Bewertet werden Bedienkonzept, Zahl der Leistungsstufen, Automatikfunktionen und die Rückmeldungen aus den Kundenbewertungen.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ700 EX875LVC1E1,3Dual lightSlider mit 17 Stufen, Warmhaltestufe, varioMotion und Energieanzeige; Bedienbarkeit bei Amazon von 9 von 11 Kunden positiv.
2. Bosch Serie 8 PXX675DC1E1,3DirectSelect Premium mit 17 Stufen, Warmhaltestufe, automatischer Übernahme der Einstellungen; Bedienung bei 59 von 65 Kunden positiv.
3. Siemens iQ700 EX645LYC1E1,3Dual lightSlider mit 17 Stufen, Warmhaltestufe, varioMotion und Zonenauswahl; Bedienung bei 22 von 25 Kunden positiv.
4. Neff N 90 T56NUQ4A01,7Abnehmbares TwistPad, Favoritentaste und 17 Stufen; eine Warmhaltestufe fehlt, Kochassistent nur über die App.
5. Samsung NZ64B5046JK1,9Sensortasten mit Slider, 15 Stufen plus Boost, Auto HeatUp und Pausenfunktion; kein Bratsensor aufgeführt.
6. Amica KMI 772 660 C1,8Sensor-Slider mit 14 Stufen, Warmhalten bei 65 Grad und Programme zum Schmelzen, Garziehen, Aufkochen und Braten.
7. Bauknecht BS 6860B CPNE1,9Touch-Slider, 18 Stufen plus Booster und vier Automatikfunktionen über MyMenu.
8. Samsung NZ64B4015HK2,2Einfache +/- Sensortasten mit 15 Stufen plus Boost; kein Slider und keine Programme.
9. AEG TO64IA0AXB2,1DirectTouch mit 14 Stufen je Zone und Hob2Hood; Bedienung bei allen sieben Kunden, die sie erwähnen, positiv.
10. Gorenje GI6401BCE2,9TouchControl mit Timer bis 99 Minuten, aber ohne Automatikprogramme; Lautstärke von 8 von 11 Kunden kritisiert.

Ausstattung und Sicherheit (25 %)

Bewertet werden Timer, Kindersicherung, Restwärmeanzeige, Abschaltautomatik, Sensoren und Vernetzung laut Herstellerangaben.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ700 EX875LVC1E1,4Timer mit Abschaltung, Kindersicherung, Tastensperre, Abschaltung bei Inaktivität und Bratsensor Plus, aber ohne WLAN.
2. Bosch Serie 8 PXX675DC1E1,4Timer mit Abschaltung, Kindersicherung, Abschaltung bei Inaktivität, Topferkennung und PerfectFry Bratsensor; kein WLAN.
3. Siemens iQ700 EX645LYC1E1,4Timer, Kindersicherung, Abschaltung bei Inaktivität, Bratsensor Plus und Energieanzeige, jedoch ohne WLAN.
4. Neff N 90 T56NUQ4A01,2Home Connect mit Haubensteuerung, Bratsensor Pro von 70 bis 220 Grad, Kindersicherung und Abschaltung bei Inaktivität.
5. Samsung NZ64B5046JK1,6WLAN mit App, Timer bis 99 Minuten, Kindersicherung, Topferkennung, Überlaufabschaltung und Überhitzungsschutz.
6. Amica KMI 772 660 C2,0Timer, Kindersicherung, Restwärmeanzeige, Topferkennung und Pausenfunktion; kein Bratsensor und kein WLAN genannt.
7. Bauknecht BS 6860B CPNE2,2Kindersicherung, Elektronikuhr und Betriebskontrollleuchte; weitere Sicherheits- und Sensorfunktionen sind nicht genannt.
8. Samsung NZ64B4015HK1,6WLAN, Timer bis 99 Minuten, Kindersicherung, Topferkennung, Überlaufabschaltung und Überhitzungsschutz.
9. AEG TO64IA0AXB2,4Timer bis eine Stunde und Haubensteuerung; Kindersicherung und weitere Sensoren sind nicht genannt.
10. Gorenje GI6401BCE2,6Timer, Kindersicherung, Restwärmeanzeige und Topferkennung vorhanden; keine Sensoren und keine Vernetzung.

Preis-Leistung (15 %)

Bewertet wird das Verhältnis aus den übrigen Teilnoten und dem aktuellen Straßenpreis bei Amazon.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ700 EX875LVC1E2,0Bei rund 610 Euro stehen große Fläche und volle Ausstattung gegenüber; die Größe erklärt den Aufpreis zu 60-cm-Geräten.
2. Bosch Serie 8 PXX675DC1E2,0Rund 530 Euro für Flex-Zonen und Bratsensor sind angemessen, bei Amazon urteilen 29 von 43 Kunden zum Preis-Leistungs-Verhältnis positiv.
3. Siemens iQ700 EX645LYC1E2,1Bei rund 570 Euro gutes Gesamtpaket; bei Amazon bewerten 12 von 14 Kunden das Preis-Leistungs-Verhältnis positiv, Kratzfestigkeit wird kritisiert.
4. Neff N 90 T56NUQ4A02,7Mit rund 780 Euro der höchste Preis im Vergleich, die Mehrausstattung rechtfertigt ihn nur teilweise.
5. Samsung NZ64B5046JK1,9Rund 480 Euro für Flex Zone und WLAN sind günstig; die Zahl von zwölf Bewertungen begrenzt die Aussagekraft.
6. Amica KMI 772 660 C2,0Rund 320 Euro für Brückenfunktion und Programme sind ordentlich, Kundenurteile fehlen jedoch bisher.
7. Bauknecht BS 6860B CPNE2,5Rund 380 Euro, deutlich unter dem Herstellerpreis von 449 Euro; Datenlage zu Anschluss und Einbau ist dünn.
8. Samsung NZ64B4015HK2,6Rund 330 Euro für feste Zonen mit WLAN; mit nur sieben Bewertungen und 3,7 Sternen ist das Bild unsicher.
9. AEG TO64IA0AXB2,4Rund 390 Euro bei 15 Prozent unter der Herstellerempfehlung; solide Daten, aber lückenhafte Angaben.
10. Gorenje GI6401BCE1,5Mit rund 150 Euro das günstigste Gerät bei vollständiger Basisausstattung; 16 von 20 Kunden loben das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Induktionskochfelder achten sollten

Wie funktioniert ein Induktionskochfeld?

Unter der Glaskeramik liegt für jede Kochzone eine Spule. Fließt Wechselstrom durch die Spule, entsteht ein schnell wechselndes Magnetfeld. Dieses Feld erzeugt im Boden eines geeigneten Topfes elektrische Wirbelströme, die den Boden selbst erwärmen. Die Wärme entsteht also im Geschirr und nicht im Kochfeld. Wird der Topf abgehoben, bricht die Wärmeerzeugung ab.

Daraus ergeben sich drei Eigenschaften, die im Alltag auffallen. Wasser kocht schneller, weil die Energie direkt im Topfboden ankommt. Die Leistung lässt sich sehr rasch ändern, ähnlich wie bei Gas. Und die Glasfläche wird nur durch die Rückwärme des Topfes heiß, deshalb brennen Speisereste weniger stark ein. Eine Restwärmeanzeige warnt trotzdem, solange eine Zone noch warm ist.

Hersteller geben an, dass Induktion gegenüber Strahlungsheizkörpern Energie spart. Bosch nennt im Schnitt 20 Prozent, Amica bis zu 40 Prozent gegenüber Cerankochfeldern. Die Spanne zeigt, dass der Wert vom Kochverhalten abhängt, etwa davon, ob mit Deckel gekocht wird und wie oft kleine Mengen erhitzt werden.

Welche Bauarten gibt es?

Alle Geräte in diesem Vergleich sind autark. Sie werden ohne Verbindung zu einem Backofen in die Arbeitsplatte eingesetzt und über ein eigenes Anschlusskabel versorgt. Das Kochfeld und der Backofen können dadurch an verschiedenen Stellen der Küche sitzen und getrennt ersetzt werden. Bei einem Herdset dagegen sind beide Geräte aufeinander abgestimmt, was die Auswahl einschränkt.

Unterschiede gibt es bei Breite, Rahmen und Zonenaufbau. Die folgende Tabelle ordnet die wichtigsten Varianten ein.

MerkmalVariantenHinweis
Breite60 cm, 70 cm, 80 cm60 cm passt in den üblichen Ausschnitt von etwa 560 mm Breite, 80 cm braucht rund 750 bis 780 mm
Rahmenaufliegender Rahmen, rahmenlos, FacettenDer Rahmen deckt den Ausschnittrand ab und verzeiht ungenaue Schnitte; rahmenlose Geräte sehen glatter aus
Zonenaufbauvier feste Zonen, Kombi- oder Brückenzone, Flex-FlächeFlexible Zonen erkennen Topfgröße und -lage und passen die beheizte Fläche an
BedienungTouch, Slider, DrehknebelSlider und Drehknebel erlauben eine schnellere Feineinstellung als einzelne Tasten

Welches Kochgeschirr eignet sich?

Induktion funktioniert nur mit Töpfen und Pfannen, deren Boden magnetisch ist. Dazu zählen Gusseisen, emaillierter Stahl und viele Edelstahlsorten. Aluminium, Kupfer, Glas und Keramik eignen sich nur, wenn der Boden eine magnetische Schicht besitzt. Auf vielen Töpfen steht ein Induktionssymbol. Ohne Symbol hilft ein einfacher Magnet: Haftet er fest am Boden, funktioniert der Topf.

Der Topfboden sollte eben und sauber sein und den Durchmesser der Zone möglichst ausfüllen. Sehr kleine Böden werden unter Umständen nicht erkannt. Samsung nennt für die Flex Zone einen minimal erkennbaren Bodendurchmesser von 14 cm. Töpfe sollten nicht leer erhitzt und nicht über die Glasfläche gezogen werden, damit der Boden das Glas nicht zerkratzt.

Wer vor dem Umstieg unsicher ist, prüft die vorhandenen Töpfe mit dem Magneten. Ein Austausch einzelner Stücke ist meist günstiger als der Verzicht auf Induktion.

Worauf kommt es beim Kauf an?

Die folgenden Kriterien haben im Vergleich den größten Einfluss auf die Zufriedenheit.

  • Größe und Zonen: Ein 60-cm-Gerät hat meist vier Zonen. 80-cm-Geräte bieten fünf Zonen oder zusätzliche Fläche für mehrere große Töpfe gleichzeitig.
  • Flex- oder Brückenzone: Sie verbindet zwei Felder zu einer großen Fläche für Bräter und längliche Pfannen. Bei den verglichenen Geräten reicht das von einer Kombizone bis zu vollflexiblen Flächen.
  • Anschlusswert und Booster: Der Anschlusswert gibt die höchste Gesamtleistung an. Der Booster erhöht die Leistung einer Zone zeitweise, etwa zum schnellen Aufkochen.
  • Bedienung: Touchflächen, Slider und Drehregler unterscheiden sich in der Handhabung. Größere, klar beschriftete Flächen helfen bei nassen oder unsicheren Händen.
  • Sicherheit: Restwärmeanzeige, Kindersicherung, Abschaltung nach Inaktivität und Topferkennung gehören bei guten Geräten zur Ausstattung.
  • Zusatzfunktionen: Bratsensoren, Garprogramme, WLAN und die Steuerung der Dunstabzugshaube erhöhen den Komfort, aber auch den Preis.

Sinnvoll ist es, zuerst die Pflichtkriterien festzulegen, zum Beispiel Breite und Ausschnitt, und dann innerhalb dieser Grenzen nach Komfort und Preis zu entscheiden. Die Preisklassen im Vergleich unterscheiden sich so:

PreisklasseWas die verglichenen Geräte bieten
unter 200 EuroVier feste Zonen, Booster, Timer und Kindersicherung, aber keine Flex- oder Bräterzone
300 bis 400 EuroMeist vier Zonen, teils mit Kombi- oder Brückenzone, Slider-Bedienung oder WLAN
400 bis 600 EuroFlexible Zonen, Warmhaltestufe, Bratsensor oder Flex Zone mit WLAN, 17 Leistungsstufen bei den Geräten von Bosch und Siemens
über 600 Euro80 cm Breite mit fünf Zonen oder Vernetzung mit Haubensteuerung und Drehbedienung

Verbrauch und laufende Kosten

Der Anschlusswert von 7,0 bis 7,4 Kilowatt ist eine Obergrenze, die nur bei voller Last aller Zonen erreicht wird. Im Alltag kocht niemand mit allen Zonen auf höchster Stufe. Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Kochmenge, der Dauer und der Topfgröße ab.

Ein Rechenbeispiel zeigt die Größenordnung. Zwei Liter Wasser von 15 auf 90 Grad zu erhitzen, erfordert physikalisch rund 0,17 Kilowattstunden. Bei einem angenommenen Wirkungsgrad von 85 Prozent sind das etwa 0,2 Kilowattstunden. Bei 0,35 Euro je Kilowattstunde kostet das gut 7 Cent. Gorenje nennt für diese Erhitzung mit PowerBoost eine Zeit von 5,7 Minuten.

AnnahmeWert
Verbrauch Kochfeld pro Tag (Annahme für einen Zweipersonenhaushalt)0,5 kWh
Verbrauch pro Jahr0,5 x 365 = rund 183 kWh
Strompreis (Annahme)0,35 Euro je kWh
Kosten pro Jahrrund 64 Euro
Strahlungskochfeld bei 20 Prozent Mehrverbrauch (0,6 kWh pro Tag)rund 77 Euro pro Jahr

Die Ersparnis liegt in diesem Beispiel bei etwa 13 Euro im Jahr. Bei häufigem Kochen oder größeren Haushalten fällt sie höher aus. Der Hauptnutzen der Induktion liegt daher weniger in den Stromkosten als in Tempo, Sicherheit und Reinigung.

Aufstellen, Einbauen und Anschließen

Vor dem Kauf wird der vorhandene Ausschnitt in der Arbeitsplatte gemessen. Die Geräte in diesem Vergleich nennen für 60-cm-Kochfelder meist 560 mm Breite und 480 bis 500 mm Tiefe. Gorenje gibt 560 bis 564 mm Breite an. Das 80-cm-Gerät von Siemens benötigt 750 bis 780 mm Breite.

Auch die Stärke der Arbeitsplatte zählt. Amica verlangt über einer Schublade mindestens 12 mm, über einem Backofen mindestens 28 mm. Bei Siemens, Bosch und Neff nennt der Hersteller eine minimale Höhe der Arbeitsplatte von 16 mm. Unter dem Kochfeld ist ein Luftspalt nötig, bei Amica mindestens 1 cm, damit die Elektronik gekühlt wird.

Die Geräte mit 7,0 bis 7,4 Kilowatt werden in der Regel an einen Drehstromanschluss angeschlossen, wie er auch für Herde üblich ist. Bei Bosch, Siemens und Neff ist das 110 cm lange Kabel ohne Stecker ausgeführt und muss von einer Elektrofachkraft angeschlossen werden. Wer bisher ein Cerankochfeld oder einen Herd besitzt, hat den passenden Anschluss meist schon.

Ob der vorhandene Anschluss für ein neues Gerät ausreicht, entscheidet die Elektrofachkraft. Bei manchen Geräten lässt sich die maximale Anschlussleistung in den Einstellungen begrenzen, wenn die Hausinstallation weniger hergibt.

Pflege und Reinigung

Glaskeramik lässt sich leicht reinigen, wenn Verschmutzungen früh entfernt werden. Nach dem Abkühlen genügt meist ein feuchtes Tuch mit etwas Spülmittel oder ein Glaskeramikreiniger. Hartnäckige Reste lassen sich mit einem Glasschaber lösen.

  • Zucker und Kunststoff, die auf eine noch warme Zone gelangt sind, werden sofort mit dem Schaber entfernt, bevor sie sich festsetzen.
  • Scheuermittel und Topfschwämme mit rauer Seite vermeiden, weil sie die Oberfläche zerkratzen.
  • Töpfe vor dem Aufsetzen unten abwischen, damit keine Körner oder Schmutz das Glas ritzen.
  • Die Bedienfläche trocken halten. Läuft Flüssigkeit über das Bedienfeld, kann das Gerät piepen oder sich abschalten.

Kratzer sind bei Induktionskochfeldern eine häufige Kundenkritik. Beim Siemens EX645LYC1E äußern sich 9 von 13 Kunden, die die Kratzfestigkeit bei Amazon erwähnen, kritisch. Neff nennt für die matte Oberfläche des N 90 weniger sichtbare Fingerabdrücke und Kratzer.

Typische Fehler beim Kauf

  • Ausschnitt nicht gemessen: Ein Gerät, das 10 mm zu breit ist, lässt sich nicht einsetzen. Breite, Tiefe und Rundung der Ecken sollten mit den Angaben des Herstellers verglichen werden.
  • Kochgeschirr nicht geprüft: Nicht induktionsfähige Töpfe bleiben kalt. Der Magnettest vor der Bestellung verhindert Überraschungen.
  • Anschluss nicht geklärt: Wer nur eine Steckdose hat, kann Geräte mit 7 Kilowatt nicht ohne Elektrofachkraft betreiben.
  • Modellnummer verwechselt: Geräte derselben Serie unterscheiden sich in Details. Samsung bietet zum Beispiel zwei 60-cm-Modelle, nur eines davon hat eine Flex Zone. Die vollständige Modellnummer ist deshalb entscheidend.
  • Nur auf Boost geachtet: Ein starker Booster nützt wenig, wenn die Zonengröße nicht zum Geschirr passt.
  • Bedienung unterschätzt: Wer Tastenfelder mit kleinen Symbolen schwer lesbar findet, sollte vor dem Kauf auf Slider oder Drehregler achten.

Fachbegriffe kurz erklärt

BegriffBedeutung
AutarkDas Kochfeld arbeitet ohne Backofen und hat eine eigene Bedienung
AnschlusswertHöchste Gesamtleistung des Geräts in Watt oder Kilowatt
BoosterZeitlich begrenzte Leistungserhöhung einer Zone zum schnellen Erhitzen
Flex- oder BrückenzoneZwei oder mehr Felder, die sich zu einer großen Zone verbinden
TopferkennungDie Zone heizt nur, wenn ein geeigneter Topf aufsteht
RestwärmeanzeigeSignal, solange die Glasfläche noch heiß ist
BratsensorMisst die Temperatur der Pfanne und hält sie auf der gewählten Stufe
HaubensteuerungDas Kochfeld regelt die Dunstabzugshaube automatisch mit
FacetteAbgeschrägte Kante des Glases, die den Rahmen ersetzt
AusschnittÖffnung in der Arbeitsplatte, in die das Kochfeld eingesetzt wird

Für wen lohnt sich der Umstieg auf Induktion?

Am deutlichsten ist der Unterschied für alle, die bisher ein Cerankochfeld oder einen Herd mit Strahlungsheizkörpern nutzen. Das Wasser kocht schneller, die Leistung reagiert sofort auf jede Einstellung, und die Reinigung fällt leichter, weil Speisereste weniger stark einbrennen. Für Haushalte mit Kindern oder älteren Personen sprechen zusätzlich die Kindersicherung, die Abschaltung nach Inaktivität und die Topferkennung, die eine Zone ohne Topf gar nicht erst beheizt.

Gegen den Umstieg können drei Punkte sprechen. Erstens sind nicht alle vorhandenen Töpfe geeignet, ein Magnet gibt darüber schnell Auskunft. Zweitens fallen Kosten für den Anschluss durch eine Elektrofachkraft an, wenn bisher kein passender Anschluss vorhanden ist. Drittens vermissen manche Köche die offene Flamme, etwa beim Anrösten in der Pfanne. Ein Bratsensor oder eine Temperaturstufe für Pfannen gleicht das teilweise aus.

Wer sich entscheidet, sollte mit den Pflichtkriterien beginnen: passender Ausschnitt, geeigneter Anschluss und die gewünschte Breite. Danach entscheiden Flex-Zonen, Bedienung und Zusatzfunktionen über den Preisrahmen.

Häufige Fragen zu Induktionskochfelder

Welche Töpfe eignen sich für ein Induktionskochfeld?

Geeignet sind Töpfe und Pfannen mit magnetischem Boden, zum Beispiel aus Gusseisen, emailliertem Stahl und vielen Edelstahlsorten. Aluminium, Kupfer und Glas funktionieren nur mit einer magnetischen Bodenschicht. Haftet ein Magnet fest am Boden, ist der Topf geeignet. Der Boden sollte eben sein und die Zone möglichst ausfüllen, damit das Kochfeld ihn sicher erkennt.

Brauche ich einen Drehstromanschluss?

Geräte mit 7,0 bis 7,4 Kilowatt Anschlusswert werden in der Regel an einen Drehstromanschluss angeschlossen, wie er für Herde üblich ist. Bei Bosch, Siemens und Neff wird das Kabel ohne Stecker geliefert. Ob die Hausinstallation ausreicht, klärt eine Elektrofachkraft. Bei manchen Geräten lässt sich die Anschlussleistung in den Einstellungen begrenzen.

Darf ich das Kochfeld selbst anschließen?

Nein, der Anschluss an das Stromnetz gehört zu den Arbeiten für eine Elektrofachkraft. Die Hersteller weisen bei Bosch, Siemens und Neff ausdrücklich darauf hin, dass das Kabel ohne Stecker geliefert wird und von einer Fachkraft anzuschließen ist. Der mechanische Einbau in den Ausschnitt ist dagegen auch für geübte Heimwerker möglich.

Ist ein Induktionskochfeld laut?

Bei hoher Leistung können leises Summen, Brummen oder Klicken auftreten, vor allem bei dünnen oder billigen Topfböden. Manche Geräte besitzen einen Lüfter, der hörbar ist. Beim günstigsten Gerät im Vergleich äußern sich bei Amazon 8 von 11 Kunden, die die Lautstärke erwähnen, kritisch. Die Geräusche hängen auch vom Geschirr ab.

Lohnt sich eine Flex- oder Brückenzone?

Sie lohnt sich, wenn häufig Bräter, Grillpfannen oder sehr große Töpfe verwendet werden. Das Kochfeld erkennt Größe und Lage des Geschirrs und beheizt nur die nötige Fläche. Wer überwiegend mit kleinen und mittleren runden Töpfen kocht, kommt mit vier festen Zonen aus. Sieben der zehn verglichenen Geräte bieten eine solche Funktion.

Wie breit sollte das Kochfeld sein?

Die Breite richtet sich zuerst nach dem vorhandenen Ausschnitt. 60 cm sind der Standard und reichen für die meisten Haushalte. Ein 80-cm-Gerät bietet fünf Zonen und mehr Platz für mehrere große Töpfe, braucht aber einen deutlich breiteren Ausschnitt von etwa 750 bis 780 mm und meist eine neue Arbeitsplatte oder einen Umbau.

Spart ein Induktionskochfeld wirklich Strom?

Hersteller nennen Einsparungen gegenüber Strahlungsheizkörpern, Bosch durchschnittlich 20 Prozent, Amica bis zu 40 Prozent. Bei einem Haushalt mit 0,5 Kilowattstunden Kochstrom pro Tag sind das nach der Beispielrechnung im Ratgeber etwa 13 Euro im Jahr. Die Hauptvorteile sind kürzere Ankochzeiten, präzise Regelung und die einfache Reinigung.

Ist Induktion für Träger eines Herzschrittmachers geeignet?

Induktionskochfelder erzeugen ein Magnetfeld. Träger von Herzschrittmachern oder anderen aktiven Implantaten sollten vor der Nutzung Rücksprache mit ihrem Arzt halten und die Hinweise in der Bedienungsanleitung des Herstellers beachten. Dort steht, welcher Abstand zum Kochfeld einzuhalten ist. Die Entscheidung trifft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Passt das Kochfeld in meinen vorhandenen Ausschnitt?

Das lässt sich anhand der Ausschnittmaße prüfen. Die meisten 60-cm-Geräte benötigen 560 mm Breite und 480 bis 500 mm Tiefe, Gorenje nennt 560 bis 564 mm Breite. Wer ein Cerankochfeld ersetzt, misst den vorhandenen Ausschnitt nach und vergleicht ihn mit dem Datenblatt. Ein Rahmen deckt kleine Abweichungen am Rand ab.

Fazit

Für den Alltag genügt ein günstiges Gerät mit vier Zonen, Booster, Timer und Kindersicherung, wenn selten große Töpfe zum Einsatz kommen und eine einfache Bedienung ausreicht. Wer häufig Bräter, Grillpfannen oder mehrere große Töpfe nutzt, ist mit einer Flex- oder Brückenzone besser bedient. Geräte der mittleren Preisklasse zwischen 300 und 600 Euro bieten diese Zonen bereits, teils mit WLAN oder Bratsensor. Die oberste Klasse ab etwa 600 Euro liefert zusätzliche Komfortfunktionen wie Haubensteuerung, Temperaturautomatik oder besonders große Flächen. Ausschnitt und Hausinstallation sind vor der Bestellung zu klären, denn sie begrenzen die Auswahl stärker als der Preis.

Vergleichssieger ist der Siemens iQ700 EX875LVC1E mit der Gesamtnote 1,4. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Gorenje GI6401BCE (Note 2,7, ca. 150 €).