So haben wir bewertet
Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.
Saug- und Wischleistung (30 %)
Zählt, wie viel Saugkraft das Gerät nennt und wie das Wischsystem aufgebaut ist.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Roborock Saros 20 | 1,3 | Mit 36.000 Pa die höchste genannte Saugkraft im Feld, dazu zwei rotierende Mopps. |
| 2. Ecovacs Deebot T90 Pro Omni | 1,5 | 30.000 Pa und eine 27 cm lange Wischwalze mit 200 Umdrehungen pro Minute. |
| 3. Dreame X50 Ultra Complete | 1,7 | 20.000 Pa und zwei rotierende Mopps, die sich um 10,5 mm anheben. |
| 4. MOVA P50 Pro Ultra | 1,9 | 19.000 Pa und zwei ausfahrbare Mopps mit automatischem Anheben auf Teppich. |
| 5. Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone | 1,7 | 22.000 Pa und eine 27 cm lange Wischwalze, die sich um 15 mm anhebt. |
| 6. Dyson Spot+Scrub Ai | 1,9 | 18.000 Pa und eine Nasswalze, die laut Dyson mit heißem Wasser gewaschen wird. |
| 7. Eufy Omni C28 | 2,1 | 15.000 Pa und eine selbstreinigende Wischwalze, aber ohne Heißwasser-Angabe. |
| 8. Shark PowerDetect UV Reveal | 2,4 | Saugkraft nicht angegeben, Wischpad mit Heißwasser-Wäsche bei 85 °C. |
| 9. Dreame D20 Pro Plus | 3,0 | 13.000 Pa, aber nur eine Wischplatte ohne Mopp-Reinigung in der Station. |
| 10. Roborock Q10 S5+ | 3,4 | Mit 10.000 Pa die niedrigste Saugkraft im Feld, dazu ein Vibrationsmopp. |
Station und Pflegeaufwand (25 %)
Zählt, ob die Station Mopps heiß wäscht, trocknet und wie groß der Staubspeicher ist.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Roborock Saros 20 | 1,4 | Mopp-Wäsche mit 100 °C und Trocknung mit 55 °C, Staubspeicher von 2,5 Litern. |
| 2. Ecovacs Deebot T90 Pro Omni | 1,5 | Mopp-Wäsche mit 75 °C, Heißlufttrocknung in drei Stufen, 4 Liter Frischwasser. |
| 3. Dreame X50 Ultra Complete | 2,0 | Mopp-Wäsche mit 80 °C und 3,2 Liter Staubfach, eine Trocknung nennt die Herstellerseite nicht. |
| 4. MOVA P50 Pro Ultra | 2,2 | Mopp-Wäsche mit 75 °C und 3,2 Liter Staubfach, Trocknung nicht belegt. |
| 5. Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone | 1,7 | Beutellose Station, Heißwasser und Trocknung bei 63 °C, aber nur 1,6 Liter Staubfach. |
| 6. Dyson Spot+Scrub Ai | 1,6 | Beutellose Station mit 3 Liter Staubfach, Heißwasser-Wäsche und Trocknung. |
| 7. Eufy Omni C28 | 2,3 | 5-in-1-Station mit Heißlufttrocknung bei 50 °C und 2,5 Liter Staubspeicher, ohne Heißwasser. |
| 8. Shark PowerDetect UV Reveal | 1,8 | Mopp-Wäsche mit 85 °C, Trocknung mit 80 °C heißer Luft, Schmutzbehälter für 60 Tage. |
| 9. Dreame D20 Pro Plus | 3,2 | Station entleert nur den 5-Liter-Beutel, keine Heißwasser-Wäsche und keine Trocknung. |
| 10. Roborock Q10 S5+ | 3,8 | Die Datenblätter nennen nur die Staubentleerung in einen 2,7-Liter-Beutel. |
Navigation und Hindernisse (20 %)
Zählt Sensorik, überwindbare Schwellenhöhe und die Bauhöhe unter Möbeln.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Roborock Saros 20 | 1,3 | Überwindet 88 mm und baut mit 79,8 mm am flachsten, dazu LiDAR, Kamera und 3D-Sensoren. |
| 2. Ecovacs Deebot T90 Pro Omni | 1,9 | Mini-ToF und 24 mm Hindernishöhe mit Mopp, Bauhöhe 95 mm. |
| 3. Dreame X50 Ultra Complete | 1,4 | Doppellaser, RGB-Kamera und KI, überwindet 42 mm bei 88 mm Bauhöhe. |
| 4. MOVA P50 Pro Ultra | 2,0 | Laser und RGB-Kamera, 22 mm Hindernishöhe, 103,8 mm Bauhöhe. |
| 5. Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone | 1,6 | dToF mit 3D-Hinderniserkennung, 24 mm Schwelle und Doppelstufen bis 40 mm. |
| 6. Dyson Spot+Scrub Ai | 1,8 | dToF-LiDAR und Kamera mit KI, aber keine Angabe zur Hindernishöhe und 110 mm Bauhöhe. |
| 7. Eufy Omni C28 | 2,3 | Laser mit iPath 2.0, 20 mm Schwelle, mit 110 mm hoch gebaut. |
| 8. Shark PowerDetect UV Reveal | 2,0 | LiDAR, Kamera und 3D-Sensoren, 25 mm Hindernishöhe, Bauhöhe unbekannt. |
| 9. Dreame D20 Pro Plus | 2,9 | Einzellaser und 20 mm Hindernishöhe, 97 mm Bauhöhe. |
| 10. Roborock Q10 S5+ | 2,8 | LiDAR und strukturiertes Licht, aber keine Angabe zur Hindernishöhe. |
Preis-Leistung (15 %)
Setzt die übrigen Teilnoten ins Verhältnis zum aktuellen Preis bei Amazon oder Otto.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Roborock Saros 20 | 2,4 | Beste Daten im Feld, aber mit 1.000 Euro auch der höchste Preis. |
| 2. Ecovacs Deebot T90 Pro Omni | 1,3 | Saugkraft und Station auf Oberklasse-Niveau bei 349 Euro. |
| 3. Dreame X50 Ultra Complete | 2,2 | Gute Daten, aber 695 Euro liegen im oberen Drittel des Feldes. |
| 4. MOVA P50 Pro Ultra | 1,5 | Station mit Heißwasser und 19.000 Pa für 395 Euro. |
| 5. Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone | 2,0 | Beutellose Station und gute Sensorik für 650 Euro. |
| 6. Dyson Spot+Scrub Ai | 3,3 | 849 Euro für mittlere Saugkraft, dazu die schwächste Amazon-Bewertung im Feld. |
| 7. Eufy Omni C28 | 1,7 | Vollständige Station und beste Bewertung für 379 Euro. |
| 8. Shark PowerDetect UV Reveal | 3,0 | 699 Euro bei Otto, aber Saugkraft, Lautstärke und Akku nicht belegt. |
| 9. Dreame D20 Pro Plus | 1,6 | Absaugstation und 260 Minuten Laufzeit für 189 Euro. |
| 10. Roborock Q10 S5+ | 2,2 | Günstig mit 210 Euro, jedoch schwächste Saugkraft und einfachste Station. |
Akku und Laufzeit (10 %)
Zählt Akkukapazität und die vom Hersteller genannte Laufzeit.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Roborock Saros 20 | 1,3 | 6.400 mAh und 200 Minuten Laufzeit liegen an der Spitze des Vergleichs. |
| 2. Ecovacs Deebot T90 Pro Omni | 2,3 | 4.000 mAh und 120 bis 140 Minuten Saugzeit liegen unter dem Durchschnitt. |
| 3. Dreame X50 Ultra Complete | 2,0 | 6.400 mAh, jedoch nur 150 Minuten im Saug-Wisch-Betrieb. |
| 4. MOVA P50 Pro Ultra | 1,8 | 5.200 mAh und 200 Minuten Laufzeit. |
| 5. Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone | 3,0 | 4.000 mAh und keine Laufzeitangabe auf der Herstellerseite. |
| 6. Dyson Spot+Scrub Ai | 1,6 | 5.000 mAh und 200 Minuten Laufzeit. |
| 7. Eufy Omni C28 | 1,7 | 231 Minuten Laufzeit bei 5.200 mAh. |
| 8. Shark PowerDetect UV Reveal | 2,0 | 180 Minuten Laufzeit, die Kapazität nennen die Quellen nicht. |
| 9. Dreame D20 Pro Plus | 1,4 | 260 Minuten im Saug-Wisch-Betrieb bei 5.200 mAh. |
| 10. Roborock Q10 S5+ | 2,6 | 5.200 mAh und bis zu 150 Minuten Laufzeit. |
Kaufberatung: Worauf Sie bei Saug-Wischroboter achten sollten
Welche Bauarten gibt es?
Saug-Wischroboter lassen sich nach zwei Merkmalen ordnen: nach dem Wischsystem und nach der Station. Beim Wischsystem unterscheiden die Hersteller im Wesentlichen vier Lösungen. Eine Wischplatte liegt flach auf dem Boden auf und wird vom Roboter gezogen. Rotierende Mopps drehen sich mit mehreren Umdrehungen pro Minute und üben so Druck aus. Ein Vibrationsmopp schwingt in hoher Frequenz. Eine Wischwalze arbeitet wie ein kleiner Rollenmopp und wird bei einigen Modellen während der Fahrt mit Wasser gespült.
Bei der Station gibt es drei Stufen. Die einfachste leert nur den Staubbehälter des Roboters in einen Beutel. Eine mittlere Station füllt zusätzlich den Wassertank nach. Eine vollständige Station wäscht die Wischelemente, pumpt das Schmutzwasser ab und trocknet sie mit warmer Luft. Die zehn verglichenen Geräte verteilen sich wie folgt auf diese Bauarten.
| Gerät | Wischsystem | Mopp-Reinigung in der Station |
|---|
| Roborock Saros 20 | 2 rotierende Mopps | 100 °C, Trocknung 55 °C |
| Ecovacs Deebot T90 Pro Omni | Wischwalze | 75 °C, Heißlufttrocknung |
| Dreame X50 Ultra Complete | 2 rotierende Mopps | Heißwasser 80 °C |
| Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone | Wischwalze | Heißwasser, Trocknung 63 °C |
| MOVA P50 Pro Ultra | 2 ausfahrbare Mopps | Heißwasser 75 °C |
| Eufy Omni C28 | Wischwalze | Heißluft 50 °C |
| Dyson Spot+Scrub Ai | Nasswalze | Heißwasser, Trocknung |
| Shark PowerDetect UV Reveal | Wischpad | 85 °C Wasser, 80 °C Luft |
| Dreame D20 Pro Plus | Wischplatte | Keine |
| Roborock Q10 S5+ | Vibrationsmopp | Nicht angegeben |
Was die Saugkraft in Pascal aussagt
Die Saugkraft geben die Hersteller in Pascal (Pa) an, im Vergleich reicht die Spanne von 10.000 bis 36.000 Pa. Die Zahl beschreibt den maximalen Unterdruck, den der Motor in der höchsten Stufe erzeugt. Ein einheitliches Messverfahren, das für alle Marken gilt, gibt es für diese Herstellerangaben nicht. Sie eignen sich deshalb für eine grobe Rangfolge innerhalb einer Marke, aber nur eingeschränkt für den Vergleich zwischen zwei Herstellern.
Wie sauber ein Boden am Ende wird, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Bürste, vom Luftweg, vom Abstand zwischen Düse und Boden und von der Fahrstrategie. Auf glatten Böden reichen niedrigere Werte oft aus, weil Staub dort an der Oberfläche liegt. Auf Teppich und bei Tierhaaren hilft eine höhere Saugkraft, vor allem zusammen mit einer Bürste, die sich nicht verknotet. Mehrere Hersteller nennen dafür Entwirrbürsten, bei Roborock und Dreame heißen sie Anti-Tangle oder DuoBrush.
Hohe Werte haben auch einen Preis: Die höchste Stufe ist lauter und verbraucht mehr Akku. Die meisten Roboter fahren deshalb im Alltag in einer mittleren Stufe und schalten auf Teppich selbsttätig hoch. Achten Sie beim Vergleich der Datenblätter darauf, ob die Angabe für die höchste Stufe gilt und ob eine Lautstärke dazu genannt wird.
Wischsystem und Teppich
Wer Teppich besitzt, muss auf die Mopp-Anhebung achten. Ein Gerät, das nass über einen Teppich fährt, durchfeuchtet ihn. Deshalb erkennen die meisten Roboter Teppiche per Ultraschall oder Sensor und heben die Wischelemente an. Die Hubhöhe schwankt je nach Modell: Bei den Dreame-Geräten nennt der Hersteller 10,5 mm, bei Dyson 10 mm, beim Ecovacs X12 15 mm und beim Roborock Saros 20 bis zu 35 mm. Je höher der Hub, desto sicherer bleiben auch hochflorige Teppiche trocken.
Rotierende Mopps und Walzen üben mehr Druck aus als eine einfache Platte und lösen angetrocknete Flecken besser. Eine Platte wischt dagegen meist gleichmäßig leichter über den Boden, was bei empfindlichen Belägen von Vorteil sein kann. Auf unversiegeltem Holz und bei Laminat mit offenen Fugen sollte Feuchtigkeit grundsätzlich vermieden werden; prüfen Sie dazu die Angaben des Bodenherstellers und stellen Sie die Wassermenge in der App niedrig ein.
Ein weiterer Punkt ist die Randreinigung. Ausfahrbare Mopps und Seitenbürsten erreichen Kanten und Ecken besser als runde Wischplatten. Das zeigt sich vor allem entlang von Sockelleisten.
Die Station: Beutel, Heißwasser und Trocknung
Die Station ist der Teil, der im Alltag Zeit spart oder Arbeit macht. Drei Eigenschaften zählen. Erstens der Staubspeicher: Er reicht bei den verglichenen Geräten von 1,6 Litern beim Ecovacs X12 bis zu 5 Litern beim Dreame D20 Pro Plus. Je größer der Speicher, desto seltener muss er geleert oder der Beutel gewechselt werden. Zweitens die Wasserversorgung: Frischwassertanks fassen bei den Stationen mit Angabe zwischen 2,2 und 4 Litern. Drittens die Mopp-Pflege.
Heißes Wasser löst Fett und Bakterienbeläge besser als kaltes. Die Angaben reichen in diesem Vergleich von 75 °C bis 100 °C. Eine anschließende Trocknung mit warmer Luft verhindert, dass sich in feuchten Wischelementen Gerüche bilden. Bei den beiden verglichenen Ecovacs-Geräten lässt sich die Dauer der Trocknung wählen, sie beträgt 2, 3 oder 4 Stunden. Ohne Trocknung sollten Sie die Wischelemente nach dem Einsatz von Hand herausnehmen oder die Station regelmäßig lüften.
| Gerät | Staubfach der Station | Bauart |
|---|
| Dreame D20 Pro Plus | 5 Liter | Beutel |
| Roborock Q10 S5+ | 2,7 Liter | Beutel |
| Dreame X50 Ultra Complete | 3,2 Liter | laut Dreame mit Beutel |
| MOVA P50 Pro Ultra | 3,2 Liter | Beutel |
| Dyson Spot+Scrub Ai | 3 Liter | beutellos |
| Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone | 1,6 Liter | beutellos |
Beutellose Stationen sparen laufende Kosten, verlangen aber ein gelegentliches Ausleeren und Reinigen des Behälters.
Navigation und Hindernisse
Die Navigation entscheidet darüber, ob der Roboter systematisch in Bahnen fährt und den Grundriss speichert. Fast alle Geräte im Vergleich nutzen einen Laser (LiDAR oder dToF) für die Karte. Hinzu kommt bei vielen eine Kamera, die Kabel, Socken oder Haustierhinterlassenschaften erkennen soll. Beim Dyson Spot+Scrub Ai dient die Kamera zusätzlich dazu, Flecken sichtbar zu machen, beim Shark kommt UV-Licht dazu.
Wichtig ist die überwindbare Höhe. Sie reicht im Vergleich von 20 mm beim Dreame D20 Pro Plus und beim Eufy Omni C28 über 24 mm bei den Ecovacs-Geräten bis zu 42 mm beim Dreame X50 Ultra Complete und 88 mm beim Roborock Saros 20. Ältere Wohnungen mit Türschwellen und Teppichkanten profitieren von höheren Werten. Messen Sie die höchste Schwelle in Ihrer Wohnung, bevor Sie kaufen.
Die Bauhöhe entscheidet, ob der Roboter unter Sofa, Bett und Schrank passt. Im Feld liegen die Werte zwischen 79,8 mm beim Saros 20 und 110 mm beim Eufy und beim Dyson. Rechnen Sie bei Möbeln mit einer lichten Höhe, die mindestens 1 bis 2 cm über der Gerätehöhe liegt, damit der Laserturm nicht anstößt.
Akku und Laufzeit
Die Akkukapazität liegt im Vergleich zwischen 4.000 und 6.400 mAh. Mehr Kapazität bedeutet nicht automatisch eine längere Laufzeit, weil Saugkraft, Wischmodus und Teppichanteil den Verbrauch bestimmen. Die Hersteller nennen die Laufzeit meist für die niedrigste Stufe auf Hartboden. Im Wischbetrieb oder auf Teppich fällt sie deutlich kürzer aus.
Für die Praxis zählt etwas anderes: Die meisten Roboter kehren bei leerem Akku zur Station zurück, laden und setzen die Reinigung an der unterbrochenen Stelle fort. Bei großen Wohnungen verlängert das die Gesamtzeit, die Fläche wird aber vollständig gereinigt. Bei Wohnungen bis etwa 80 m² spielt die Laufzeit kaum eine Rolle. Prüfen Sie deshalb eher, ob die Funktion Laden und Fortsetzen im Datenblatt steht.
Der Akku ist ein Verschleißteil. Nach einigen Jahren lässt die Kapazität nach. Fragen Sie vor dem Kauf, ob Ersatzakkus lieferbar sind und wie lange der Hersteller Ersatzteile vorhält.
Stromverbrauch und laufende Kosten
Die Betriebskosten setzen sich aus Strom, Staubbeuteln, Reinigungsmittel und Verschleißteilen zusammen. Zum Strom: Otto nennt für einige Geräte eine Leistung, etwa 60 W beim Eufy Omni C28, 65 W beim Ecovacs Deebot T90 Pro Omni und 110 W beim Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone. Das ist die Nennleistung im Betrieb, im Mittel liegt der Verbrauch darunter.
Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten: Läuft ein Gerät mit 65 W täglich eine Stunde, ergibt das 65 Wh pro Tag und rund 23,7 kWh im Jahr. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,35 Euro je kWh sind das etwa 8,30 Euro. Hinzu kommen der Strom für das Heißwasser und die Trocknung in der Station, der je nach Modell höher ausfallen kann. Dazu liegen in den Datenblättern keine Zahlen vor.
Bei Geräten mit Staubbeutel kommen Beutelkosten dazu. Angenommen, ein Beutel kostet 5 Euro und wird alle 8 Wochen gewechselt, sind das gut 6 Beutel und rund 32,50 Euro im Jahr. Für Wischelemente, Bürsten und Filter rechnen Sie zusätzlich mit etwa 20 Euro im Jahr. In der Summe ergeben sich in diesem Beispiel rund 61 Euro jährlich.
| Posten | Annahme | Kosten pro Jahr |
|---|
| Strom Roboter | 65 W, 1 Stunde täglich, 0,35 Euro je kWh | 8,30 Euro |
| Staubbeutel | 5 Euro, Wechsel alle 8 Wochen | 32,50 Euro |
| Verschleißteile | Pads, Bürsten, Filter | 20 Euro |
| Summe | | rund 61 Euro |
Beutellose Stationen sparen den mittleren Posten, die Werte hängen aber stark vom Modell und von Ihrem Strompreis ab.
Aufstellen, Anschließen und Pflege
Stellen Sie die Station an eine Wand, in Reichweite einer Steckdose und mit freier Fläche vor und neben dem Gerät. Die genauen Abstände nennt die Anleitung. Vermeiden Sie Sonnenlicht und enge Nischen, damit die Sensoren die Station zuverlässig finden. Vor der ersten Fahrt sollten Kabel, Teppichfransen und lose Gegenstände vom Boden verschwinden.
Die Einrichtung erfolgt per App. Die meisten Geräte binden sich über ein 2,4-GHz-WLAN ein; prüfen Sie das im Datenblatt Ihres Routers und des Roboters. Anschließend fährt der Roboter eine erste Kartenfahrt, danach legen Sie Räume, Sperrzonen und Zeitpläne fest.
Zur Pflege gehören folgende Aufgaben:
- Bürsten von Haaren und Fäden befreien, je nach Nutzung alle 1 bis 2 Wochen.
- Filter ausklopfen oder, wenn der Hersteller es erlaubt, ausspülen und vollständig trocknen lassen.
- Sensoren und Ladekontakte mit einem trockenen Tuch abwischen.
- Tank für Schmutzwasser leeren und die Station auswischen, damit sich keine Beläge bilden.
- Wischelemente je nach Verschleiß wechseln.
Typische Fehler beim Kauf
Der häufigste Fehler ist der Blick auf eine einzelne Zahl. Wer nur die Saugkraft vergleicht, übersieht, dass ein Gerät mit 20.000 Pa und einer vollständigen Station im Alltag mehr Arbeit abnimmt als eines mit 30.000 Pa und einfacher Station. Ein zweiter Fehler ist, die Bauhöhe nicht zu messen. Ein Gerät mit 110 mm passt nicht unter jedes Sofa.
Ein dritter Fehler betrifft die Böden. Wer überwiegend Teppich hat, sollte weniger auf Wischfunktionen und mehr auf Saugkraft, Bürste und Teppicherkennung achten. Wer überwiegend Hartboden hat, profitiert dagegen von einer Station mit Heißwasser und Trocknung.
Viertens wird der Folgeaufwand unterschätzt: Staubbeutel, Reinigungsmittel und Ersatzteile kosten Geld, und der Wasserwechsel kostet Zeit. Fünftens verlassen sich Käufer auf Streichpreise. Die unverbindliche Preisempfehlung lag bei den hier genannten Geräten teils deutlich über dem aktuellen Preis, etwa bei Otto zwischen 29 und 51 Prozent. Vergleichen Sie deshalb den tatsächlichen Preis mehrerer Händler an einem Tag.
Sechstens zählen die Bewertungen nur dann, wenn genügend vorliegen und sie zum genauen Modell gehören. Händler führen Farb- und Set-Varianten oft unter einer Seite zusammen.
Fachbegriffe kurz erklärt
- Pa (Pascal): Einheit für den Unterdruck, den der Motor erzeugt. Je höher, desto stärker die Saugwirkung.
- LiDAR: Laserentfernungsmessung, mit der der Roboter den Grundriss abtastet und eine Karte anlegt.
- dToF: Laufzeitmessung von Licht, ein Verfahren der Entfernungsmessung, das bei einigen Geräten die klassische Laserkarte ersetzt.
- Omni-Station: Herstellerbegriff für eine Station, die absaugt, Wasser nachfüllt, die Wischelemente wäscht und trocknet.
- Beutellos: Die Station sammelt Staub in einem Behälter, den Sie selbst leeren.
- Mopp-Anhebung: Automatisches Anheben der Wischelemente auf Teppich.
- Sperrzone: Bereich in der Karte, den der Roboter nicht befahren soll.
- Anti-Tangle: Bürstensystem, das Haare vom Aufwickeln abhält.
Häufige Fragen zu Saug-Wischroboter
Was ist der Unterschied zwischen einem Saugroboter und einem Saug-Wischroboter?
Ein reiner Saugroboter nimmt nur trockenen Schmutz auf. Ein Saug-Wischroboter hat zusätzlich einen Wassertank und ein Wischelement wie Platte, Mopp oder Walze und reinigt den Boden feucht nach. Die Geräte in diesem Vergleich besitzen alle eine Absaugstation, die den Staubbehälter selbsttätig leert. Je nach Modell wäscht sie auch die Wischelemente.
Welche Saugkraft brauche ich?
Für glatte Böden genügen oft schon 10.000 bis 13.000 Pa, wie sie der Roborock Q10 S5+ und der Dreame D20 Pro Plus nennen. Bei Teppich und Tierhaaren sind höhere Werte sinnvoll, im Vergleich bis 36.000 Pa. Die Zahlen sind Herstellerangaben ohne einheitliches Messverfahren, vergleichen Sie sie deshalb vor allem innerhalb einer Marke.
Kann ein Saug-Wischroboter auf Teppich wischen?
Die meisten Modelle erkennen Teppiche und heben die Wischelemente an, im Vergleich um 10 bis 35 mm. So bleibt der Teppich trocken. Prüfen Sie im Datenblatt, ob die Funktion vorhanden ist und wie hoch der Hub ausfällt. Für sehr hochflorige Teppiche können Sie in der App Sperrzonen für das Wischen festlegen.
Wie oft muss ich die Station warten?
Das hängt vom Modell. Bei Beutelstationen wechseln Sie den Beutel nach einigen Wochen, bei beutellosen Stationen leeren Sie den Behälter. Das Schmutzwasser sollten Sie nach jedem Wischgang oder spätestens alle paar Tage entleeren, um Gerüche zu vermeiden. Zusätzlich sollten Sie Bürsten und Filter regelmäßig reinigen, bei Haustieren häufiger.
Lohnt sich eine Heißwasser-Reinigung der Mopps?
Heißes Wasser löst Fett und Beläge besser als kaltes und reduziert Gerüche in den Wischelementen. Im Vergleich nennen die Hersteller 75 bis 100 °C. Wer überwiegend Hartboden hat und Wert auf wenig Handarbeit legt, spart damit Zeit. Das einfachste Gerät im Vergleich, der Dreame D20 Pro Plus, verzichtet darauf und kostet entsprechend weniger.
Passt ein Roboter unter mein Sofa?
Messen Sie die lichte Höhe unter dem Möbel und vergleichen Sie sie mit der Gerätehöhe im Datenblatt. Die Werte liegen im Vergleich zwischen 79,8 und 110 mm. Planen Sie mindestens 1 bis 2 cm Spielraum ein, damit der Laserturm nicht anstößt.
Wie hoch darf eine Türschwelle sein?
Das hängt vom Gerät. Im Vergleich liegen die Angaben zwischen 20 mm beim Dreame D20 Pro Plus und 88 mm beim Roborock Saros 20. Bei den beiden Ecovacs-Geräten gilt der Wert von 24 mm ausdrücklich mit angebrachtem Mopp. Messen Sie die höchste Schwelle und planen Sie eine kleine Reserve ein.
Wie zuverlässig sind Kundenbewertungen bei Amazon?
Sie geben einen Eindruck von Zufriedenheit und Haltbarkeit, sagen aber wenig über Einzelwerte wie die Saugleistung. Achten Sie auf die Zahl der Bewertungen: Unter zehn Stimmen ist der Durchschnitt wenig aussagekräftig, deshalb zeigen wir in diesem Vergleich nur Werte ab zehn. Beachten Sie auch, dass Amazon Varianten eines Modells häufig auf einer Seite zusammenfasst.
Wie lange hält ein Saug-Wischroboter?
Dazu geben die Hersteller keine festen Angaben. Verschleißteile wie Bürsten, Filter und Wischelemente müssen regelmäßig getauscht werden, der Akku verliert nach einigen Jahren Kapazität. Wichtig ist, dass Ersatzteile lieferbar sind. Fragen Sie vor dem Kauf nach der Garantie, sie beträgt bei Shark laut Herstellerseite 2 Jahre.