So haben wir bewertet
Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.
Zylindersystem (30 %)
Welcher CO2-Zylinder passt, wie wird er eingesetzt und ob einer im Lieferumfang liegt.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Luckymoose Infinity-S | 1,6 | Passt auf die verbreiteten blauen 60-Liter-Schraubzylinder, ob einer im Set liegt, nennt die Seite nicht. |
| 2. Luckymoose Infinity | 1,4 | Universelle blaue Schraubzylinder, die Stopp-Automatik senkt laut Hersteller den CO2-Verbrauch um bis zu 25 Prozent. |
| 3. SodaStream Duo | 1,8 | Quick Connect rastet mit einem Klick ein, ein Zylinder liegt im Otto-Set bei, das System ist herstellerspezifisch. |
| 4. SodaStream Terra | 1,8 | Quick Connect mit Klick-Montage, im Otto-Set liegt ein Zylinder bei, das System ist herstellerspezifisch. |
| 5. Smeg Sodamaker SKC01 | 2,0 | Standard-Schraubzylinder mit 400 bis 425 g, Sicherheitsventil vorhanden, Zylinder nicht enthalten. |
| 6. mySoda Woody | 1,8 | Standard-Schraubzylinder, im Otto-Set ist ein CO2-Zylinder enthalten, Quick Connect passt nicht. |
| 7. Philips GoZero ADD4901 | 1,7 | Schraubzylinder, laut Datenblatt liegt ein CO2-Zylinder im Lieferumfang bei. |
| 8. WMF Element One | 2,3 | Passt auf Standardzylinder zum Einschrauben, ein Zylinder gehört nicht zum Lieferumfang. |
| 9. mySoda Ruby 2.0 | 2,2 | Standard-Schraubzylinder, laut Hersteller liegt im Paket keiner bei, Otto nennt den Zylinder im Titel. |
| 10. Stelton Brus | 2,2 | Standardzylinder mit 425 g und 60 Litern, ein Spannwerkzeug für den Zylinder liegt bei, der Zylinder selbst nicht. |
Flasche und Reinigung (25 %)
Material, Nutzvolumen und Spülmaschinentauglichkeit der mitgelieferten Flasche.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Luckymoose Infinity-S | 1,2 | Zwei Edelstahlflaschen mit 1,0 Liter Sprudelvolumen, spülmaschinengeeignet und bruchsicher. |
| 2. Luckymoose Infinity | 1,3 | Zwei Edelstahlflaschen mit 1,0 Liter Sprudelvolumen, spülmaschinengeeignet, ohne Ablaufdatum beworben. |
| 3. SodaStream Duo | 1,7 | Je eine 1-Liter-Flasche aus Glas und Kunststoff, beide spülmaschinengeeignet, 0,84 Liter bis zur Markierung. |
| 4. SodaStream Terra | 2,0 | Eine spülmaschinengeeignete 1-Liter-Kunststoffflasche, Nutzvolumen nicht angegeben. |
| 5. Smeg Sodamaker SKC01 | 2,0 | Eine spülmaschinengeeignete Tritan-Flasche mit 0,8 Litern Nutzvolumen, das ist weniger als bei den Edelstahlflaschen. |
| 6. mySoda Woody | 2,8 | Eine 1-Liter-Kunststoffflasche, Spülmaschineneignung und Nutzvolumen sind nicht angegeben. |
| 7. Philips GoZero ADD4901 | 2,6 | Eine 1-Liter-PET-Flasche, Spülmaschineneignung und Nutzvolumen nennt Philips nicht. |
| 8. WMF Element One | 3,0 | PET-Flasche mit Bajonettverschluss, Volumen und Spülmaschineneignung sind nicht angegeben. |
| 9. mySoda Ruby 2.0 | 2,8 | Eine 1-Liter-Kunststoffflasche, Spülmaschineneignung und Nutzvolumen sind nicht angegeben. |
| 10. Stelton Brus | 3,0 | PET-Flasche im Lieferumfang, Volumen und Spülmaschineneignung fehlen, Edelstahlflaschen kosten extra. |
Gehäuse und Bedienung (30 %)
Material, Maße und Gewicht des Geräts sowie die Einstellung der Sprudelstärke.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Luckymoose Infinity-S | 1,4 | Vollständig aus Edelstahl, 1,5 kg schwer, die Sprudelstärke lässt sich stufenlos einstellen. |
| 2. Luckymoose Infinity | 2,2 | Mit 950 g sehr leicht, das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff, die Sprudelstärke regelt die Stopp-Automatik. |
| 3. SodaStream Duo | 1,9 | Edelstahlbehälter, kabellos, Sprudelstärke per Knopf wählbar, mit 44 cm das höchste Gerät im Vergleich. |
| 4. SodaStream Terra | 2,3 | Drei Sprudelstufen per Tastendruck und kabellos, Material, Höhe und Gewicht nennt der Hersteller nicht. |
| 5. Smeg Sodamaker SKC01 | 1,6 | Drehknebel aus Aluminium, magnetische Tropfschalenabdeckung, 1,6 kg bei 42 cm Höhe, ohne Strom. |
| 6. mySoda Woody | 2,5 | Holzkomposit, 40,8 cm, 2,6 kg mit Zylinder, kein Strom, zur Sprudelstärke fehlen Angaben. |
| 7. Philips GoZero ADD4901 | 2,4 | Kunststoffgehäuse mit mechanischer Taste, 42,4 cm hoch, Gewicht nicht angegeben, ohne Strom. |
| 8. WMF Element One | 1,5 | Cromargan-Edelstahlgehäuse, drei einstellbare Sprudelstufen und vollautomatischer Sprudelvorgang auf Knopfdruck. |
| 9. mySoda Ruby 2.0 | 2,1 | Aluminiumgehäuse mit 2,4 kg bei 41 cm Höhe, kein Strom, Sprudelstärke nicht beschrieben. |
| 10. Stelton Brus | 1,9 | Lackierter Edelstahl, 42 cm hoch, Sprudelstärke über die Haltedauer am Drehregler, Gewicht unbekannt. |
Preis-Leistung (15 %)
Verhältnis der übrigen Teilnoten zum aktuellen Preis.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Luckymoose Infinity-S | 2,2 | Mit 160 Euro bei Otto der zweithöchste Preis, dafür zwei Edelstahlflaschen und ein Metallgehäuse. |
| 2. Luckymoose Infinity | 1,4 | Bei Otto rund 100 Euro inklusive zwei Edelstahlflaschen, damit ein günstiger Einstieg ins Edelstahlformat. |
| 3. SodaStream Duo | 2,0 | Bei Otto 139 Euro für das Set mit Zylinder und zwei Flaschen, ordentlich für die Ausstattung. |
| 4. SodaStream Terra | 1,5 | Bei Otto 62,99 Euro inklusive Zylinder und Flasche, der niedrigste Preis mit Zylinder im Set. |
| 5. Smeg Sodamaker SKC01 | 2,6 | Bei Otto 147,27 Euro für ein Gerät mit einer Flasche und ohne Zylinder, der Aufpreis liegt im Design. |
| 6. mySoda Woody | 1,6 | Bei Otto 54,99 Euro mit Zylinder, der niedrigste Preis im Vergleich. |
| 7. Philips GoZero ADD4901 | 2,2 | Bei Otto 96,49 Euro mit Zylinder, bei lückenhafter Ausstattungsangabe im Mittelfeld. |
| 8. WMF Element One | 2,4 | Bei Otto 130,77 Euro ohne Zylinder und mit lückenhaften Flaschendaten, der Preis liegt im oberen Mittelfeld. |
| 9. mySoda Ruby 2.0 | 2,8 | Bei Otto 149,99 Euro, die Herstellerseite nennt 179 Euro ohne Zylinder, dafür fehlen mehr Angaben zur Flasche. |
| 10. Stelton Brus | 3,2 | Bei Otto 173,99 Euro und damit der höchste Preis, bei mehreren offenen Angaben zu Flasche und Gewicht. |
Kaufberatung: Worauf Sie bei Wassersprudler achten sollten
Wie funktioniert ein Wassersprudler mit CO2-Zylinder?
Ein Wassersprudler löst Kohlendioxid in kaltem Leitungswasser. Das Gas kommt aus einem Zylinder, der im Gerät steckt. Sie füllen die Flasche mit Wasser bis zur Fülllinie, setzen sie ein und drücken eine Taste oder drehen einen Knauf. Dabei strömt das CO2 durch eine Düse in die Flasche. Je länger oder öfter Sie das tun, desto kräftiger wird die Kohlensäure. Beim Philips GoZero etwa wiederholen Sie dazu den Vorgang, beim Smeg SKC01 stellen Sie die Stärke über einen Drehknebel ein, beim SodaStream Terra drücken Sie einmal, zweimal oder dreimal.
Ein Stromanschluss ist bei den hier verglichenen Modellen nicht nötig, sofern der Hersteller es angibt: SodaStream (Terra, Duo), Philips, Smeg und mySoda nennen die Geräte ausdrücklich stromlos. Es gibt daneben elektrische Wassersprudler, zum Beispiel den SodaStream E-Duo mit drei Sprudelstufen, die aber nicht Gegenstand dieses Vergleichs sind.
Kohlendioxid löst sich in kaltem Wasser besser als in warmem. Wer Leitungswasser vorher im Kühlschrank kühlt, erhält deshalb bei gleicher Gasmenge eine spürbar bessere Sprudelwirkung. Das gilt für jedes Gerät im Vergleich, unabhängig vom Zylindersystem. Lassen Sie die Flasche nach dem Sprudeln kurz ruhen und öffnen Sie sie langsam, damit nichts überschäumt.
Quick Connect und Schraubzylinder: zwei Systeme, die nicht zusammenpassen
Beim Kauf entscheidet das Zylindersystem darüber, wo Sie später Nachschub bekommen. SodaStream setzt bei Terra und Duo auf das Quick-Connect-System mit rosa Zylindern, die per Klick eingesetzt werden. Die übrigen Hersteller im Vergleich verwenden Standardzylinder mit Schraubgewinde. mySoda schreibt ausdrücklich, dass Quick-Connect-Zylinder mit den eigenen Geräten nicht kompatibel sind. Luckymoose weist darauf hin, dass pinkfarbene Zylinder nicht passen und nur die blauen verwendet werden können.
| System | Modelle im Vergleich | Angaben der Hersteller |
|---|
| Quick Connect (rosa) | SodaStream Terra, SodaStream Duo | Einklick-Montage, 425 g CO2, bis zu 60 Liter je Zylinder |
| Schraubzylinder (Standard) | Luckymoose Infinity und Infinity-S, Smeg SKC01, mySoda Woody und Ruby 2.0, Stelton Brus, WMF Element One, Philips GoZero | 400 bis 425 g, 60 bis 80 Liter je Zylinder, je nach Hersteller |
Der Vorteil von Quick Connect liegt in der einfachen Handhabung, weil nichts verschraubt werden muss. Der Vorteil des Schraubsystems liegt in der Auswahl: Mehrere Anbieter füllen oder tauschen diese Zylinder. Luckymoose nennt als Hinweis, dass Supermärkte oft nur ihre eigenen Marken zum Tausch annehmen. Fragen Sie vor dem Kauf bei Ihrem Händler nach, ob und zu welchem Preis er Zylinder tauscht.
Flaschen: Kunststoff, Glas oder Edelstahl?
Alle Geräte im Vergleich liefern mindestens eine Flasche mit. Kunststoffflaschen sind leicht und bei SodaStream, Smeg und Luckymoose-Zubehör als spülmaschinengeeignet angegeben. Der Smeg SKC01 verwendet Tritan Renew, einen Kunststoff, der laut Hersteller zur Hälfte aus recyceltem Material besteht. Das Nutzvolumen ist bei Kunststoff und Glas meist kleiner als der aufgedruckte Inhalt: Beim Duo reicht die Füllung bis zur Markierung 840 ml, beim Smeg sind es 800 ml von einem Liter.
Glasflaschen wie beim SodaStream Duo schmecken neutral und lassen sich gut reinigen, sind aber schwerer und bruchempfindlich. Edelstahlflaschen liefern die beiden Luckymoose-Modelle mit: 1,25 Liter Fassungsvermögen, bis zur Fülllinie 1,0 Liter, je 300 g schwer, bruchsicher und samt Deckel spülmaschinengeeignet. Luckymoose bewirbt sie als Flaschen ohne Ablaufdatum. Bei Kunststoffflaschen lohnt der Blick in die Herstellerhinweise zur Nutzungsdauer.
Flaschen sind nicht beliebig austauschbar. Zubehörflaschen von Luckymoose sind laut den Otto-Angeboten entweder für SodaStream Duo und Terra oder für Aarke Carbonator 3, Philips GoZero und Brita SodaOne ausgelegt. Prüfen Sie die Kompatibilitätsliste, bevor Sie Zubehör kaufen.
Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick
| Kriterium | Worauf Sie achten sollten |
|---|
| Zylindersystem | Quick Connect oder Schraubzylinder, Tauschmöglichkeit in der Nähe, Zylinder im Lieferumfang |
| Flaschenvolumen | Nutzvolumen bis zur Fülllinie, nicht nur der aufgedruckte Inhalt |
| Flaschenmaterial | Kunststoff, Glas oder Edelstahl, Spülmaschineneignung |
| Höhe und Gewicht | Platz unter dem Oberschrank, sicherer Stand beim Bedienen |
| Bedienung | Taste, Drehknebel oder automatische Abschaltung, Sprudelstärke einstellbar |
| Preis | Gerät mit oder ohne Zylinder, Zubehörflaschen, laufende Zylinderkosten |
Wichtig ist der Blick auf den Lieferumfang. Bei Terra und Duo liegt im jeweiligen Otto-Set ein Zylinder bei, ebenso beim mySoda Woody und laut Philips-Datenblatt beim GoZero. Beim Smeg SKC01, beim WMF Element One und bei den Luckymoose-Geräten gehört kein Zylinder zum Lieferumfang. Beim Ruby 2.0 widersprechen sich Hersteller und Otto-Titel. Rechnen Sie bei diesen Modellen den Zylinder zum Gerätepreis hinzu.
Achten Sie auch auf die Angaben zur Reichweite. Smeg nennt für Standardzylinder 400 bis 425 g und 60 bis 80 Liter, andere Hersteller geben für 425 g bis zu 60 Liter an. Diese Zahlen sind Herstellerwerte, die vom Sprudelgrad und vom Gerät abhängen. Für den Vergleich der laufenden Kosten sind sie nur eine Näherung. Wer die Angaben zu Flasche, Maßen und Gewicht vergleichen möchte, findet in der Tabelle oben jeweils die Werte, die auf den Herstellerseiten oder in den Datenblättern standen.
Verbrauch und laufende Kosten mit Rechenbeispiel
Die laufenden Kosten bestimmt der Zylinder. Die Hersteller geben für einen Zylinder mit 425 g CO2 bis zu 60 Liter Sprudelwasser an, abhängig vom Karbonisierungsgrad. Bei starker Kohlensäure reicht er also kürzer. Luckymoose nennt für seine Stopp-Automatik einen um bis zu 25 Prozent geringeren CO2-Verbrauch gegenüber vergleichbaren Geräten, das ist eine Herstellerangabe.
| Zylinder | Preis | Liter je Zylinder | Preis je Liter |
|---|
| SodaStream, Tausch (sodastream.de) | 23,97 Euro | 60 | rund 0,40 Euro |
| Philips GoZero, Zylinder (Otto) | 24,94 Euro | 60 | rund 0,42 Euro |
Rechenbeispiel: Ein Haushalt sprudelt 2 Liter am Tag, das sind 730 Liter im Jahr. Bei 60 Litern je Zylinder sind das gut 12 Zylinder. Zu den genannten Preisen ergibt das rund 290 bis 300 Euro im Jahr. Bei SodaStream kommen beim einmaligen Tausch 4,99 Euro Versand je Bestellung hinzu, das CO2-Abo liefert versandkostenfrei.
Vergleichen Sie diesen Betrag mit dem, was Sie heute für Mineralwasser ausgeben: Teilen Sie Ihre Jahresausgabe durch die Literzahl. Die Anschaffung des Geräts mit 50 bis 170 Euro fällt gegenüber den Zylinderkosten nur einmal an. Wer weniger oder schwächer sprudelt, verbraucht entsprechend weniger Gas.
Aufstellen und Anschließen
Ein Wassersprudler braucht eine ebene, trockene Fläche in Reichweite von Wasserhahn und Spüle. Eine Steckdose ist bei den stromlosen Modellen überflüssig. Planen Sie die Höhe ein: Die Geräte im Vergleich sind 40,8 bis 44 cm hoch, der SodaStream Duo ist das höchste. Messen Sie den Abstand zwischen Arbeitsplatte und Oberschrank, denn Sie müssen die Flasche von vorn einsetzen und teils nach oben herausnehmen können.
Den Zylinder setzen Sie bei Quick Connect mit einem Klick ein. Beim Schraubsystem drehen Sie ihn fest in den Anschluss. Stelton legt dem Brus dazu ein Werkzeug zum Festziehen des Zylinders bei, damit der Griff sicherer sitzt. Achten Sie darauf, dass der Zylinder dicht schließt, bevor Sie zum ersten Mal sprudeln. Lagern Sie Reservezylinder aufrecht und vor Hitze geschützt, wie es die Herstellerhinweise üblicherweise vorsehen.
Füllen Sie nur Wasser in die Flasche und nur bis zur Fülllinie. Getränke mit Zusätzen gehören nicht in die Sprudelflasche, Sirup oder Saft mischen Sie nach dem Sprudeln unter.
Maße und Gewicht im Vergleich
| Modell | Höhe | Gewicht |
|---|
| SodaStream Duo | 44 cm | k. A. |
| Philips GoZero ADD4901 | 42,4 cm | k. A. |
| Smeg SKC01 | 42 cm | 1,6 kg (netto) |
| Stelton Brus | 42 cm | k. A. |
| Luckymoose Infinity | 42 cm (Herstellermaß 42 x 12 x 24) | 950 g |
| mySoda Ruby 2.0 | 41 cm | 2,4 kg |
| Luckymoose Infinity-S | 41 cm (Herstellermaß 41 x 13,5 x 23) | 1,5 kg |
| mySoda Woody | 40,8 cm | 2,62 kg (mit Zylinder) |
Für SodaStream Terra und WMF Element One liegen keine Höhenangaben als Zahl vor. Das Gewicht ist kein Qualitätsmerkmal an sich, beeinflusst aber den Stand: Ein leichtes Gerät wie der Luckymoose Infinity mit 950 g kann beim Einsetzen der Flasche rutschen, wenn die Fläche glatt ist. Ein schwereres Gerät mit Metallgehäuse steht in der Regel stabiler. Die Angaben zur Höhe bei den Luckymoose-Modellen sind von der ersten Zahl der Maßangabe abgeleitet, eine Achsenbezeichnung nennt der Hersteller nicht.
Pflege und Reinigung
Kohlensäure erzeugende Geräte kommen nur mit Wasser in Berührung, deshalb ist die Pflege überschaubar. Die Flaschen reinigen Sie regelmäßig, am einfachsten in der Spülmaschine, sofern der Hersteller sie dafür freigibt. Das ist bei SodaStream Terra und Duo, beim Smeg SKC01 und bei den Luckymoose-Flaschen angegeben. Bei Philips GoZero, mySoda und WMF finden sich dazu keine Angaben auf den ausgewerteten Seiten.
Beim Luckymoose lässt sich die Sprudeldüse aus Edelstahl herausnehmen und reinigen. Stelton nennt für den Brus eine Reinigung mit heißem Wasser und mildem Spülmittel und den Hinweis, dass etwas nicht spülmaschinenfest ist. Ob das die Flasche oder das Gerät betrifft, geht aus der Seite nicht hervor. Nutzen Sie bei Unklarheit die Anleitung.
Wischen Sie das Gehäuse mit einem weichen Tuch ab. Lassen Sie die Flasche nach der Reinigung trocknen, bevor Sie sie wieder einsetzen. Kunststoffflaschen sollten Sie austauschen, wenn sie Risse zeigen oder trüb werden, und die Hinweise des Herstellers zur Nutzungsdauer lesen. Edelstahl- und Glasflaschen halten bei sachgemäßer Pflege länger.
Typische Fehler beim Kauf
- Falsches Zylindersystem: Ein rosa Zylinder passt nicht in ein Schraubgerät, ein blauer nicht in ein Quick-Connect-Gerät.
- Zylinder vergessen: Beim Smeg, beim WMF Element One, bei den Luckymoose-Modellen und beim Stelton Brus liegt keiner bei, bei mySoda Ruby 2.0 widersprechen sich die Angaben.
- Nur auf den Gerätepreis schauen: Über die Jahre zählen die Zylinder mehr als das Gerät.
- Zubehör mit falschem System: Zusatzflaschen sind nur für bestimmte Modelle gedacht.
- Platz nicht gemessen: Mit bis zu 44 cm Höhe passen manche Geräte nicht unter jeden Oberschrank.
- Preis ohne Angabe der Variante: Farben und Sets kosten bei Otto unterschiedlich, der WMF Element One taucht mit mehreren Preisen auf.
- Kundenbewertungen überschätzen: Unter zehn Stimmen sagt eine Sternzahl wenig aus.
Fachbegriffe kurz erklärt
- Karbonisierung: das Lösen von Kohlendioxid im Wasser.
- Quick Connect: das Einklicksystem von SodaStream für rosa Zylinder.
- Schraubzylinder: Standardzylinder mit Gewinde, der in den Anschluss eingedreht wird.
- Nutzvolumen: die Wassermenge bis zur Fülllinie, kleiner als der Flascheninhalt.
- Stopp-Automatik: eine Abschaltung des Gasflusses, die der Hersteller Luckymoose für geringeren Verbrauch nennt.
- Tauschzylinder: ein leerer Zylinder, der gegen einen gefüllten getauscht wird, sodass nur die Füllung bezahlt wird.
- Sicherheitsventil: ein Ventil, das bei Überdruck Gas ablässt, beim Smeg SKC01 als Security Valve genannt.
- Bajonettverschluss: eine Verbindung, die per Drehung einrastet, beim WMF Element One für die Flasche genannt.
Häufige Fragen zu Wassersprudler
Wie funktioniert ein Wassersprudler mit CO2-Zylinder?
Das Gerät leitet Kohlendioxid aus dem Zylinder in eine mit Wasser gefüllte Flasche. Sie füllen kaltes Leitungswasser bis zur Fülllinie ein, setzen die Flasche ein und drücken eine Taste oder drehen einen Knauf. Je länger das Gas einströmt, desto stärker sprudelt das Wasser. Bei den meisten Modellen im Vergleich ist kein Strom nötig, einzelne Hersteller geben das aber nicht ausdrücklich an. Kaltes Wasser nimmt mehr Gas auf als warmes.
Wie lange reicht ein CO2-Zylinder?
Die Hersteller nennen für einen Zylinder mit 425 g CO2 bis zu 60 Liter Sprudelwasser, abhängig von der Kohlensäurestärke. Bei zwei Litern am Tag ergibt das rund 30 Tage. Wer stärker sprudelt, verbraucht den Zylinder schneller. Luckymoose gibt für die eigene Stopp-Automatik einen um bis zu 25 Prozent geringeren CO2-Verbrauch an, das ist eine Herstellerangabe und hängt vom Vergleichsgerät ab.
Was ist der Unterschied zwischen Quick Connect und Schraubzylinder?
Quick Connect ist das Einklicksystem von SodaStream mit rosa Zylindern. Es ist einfach zu bedienen, erfordert aber Zylinder dieses Systems. Schraubzylinder werden mit Gewinde in den Anschluss eingedreht und sind bei Luckymoose, Smeg, mySoda, Stelton, WMF und Philips vorgesehen. Beide Systeme passen nicht zueinander. mySoda und Luckymoose weisen ausdrücklich darauf hin, dass rosa Zylinder bei ihren Geräten nicht funktionieren.
Kann ich leere Zylinder tauschen?
Ja, die Hersteller und der Handel bieten Tauschzylinder an. SodaStream verlangt im eigenen Shop 23,97 Euro für den Tausch eines 60-Liter-Zylinders, hinzu kommen 4,99 Euro Versand je Bestellung, das CO2-Abo liefert versandkostenfrei. Luckymoose weist darauf hin, dass Supermärkte oft nur ihre eigenen Marken tauschen. Klären Sie vor dem Kauf, wo Sie in Ihrer Nähe einen passenden Zylinder bekommen.
Brauchen Wassersprudler Strom?
Die Geräte im Vergleich sind mechanisch aufgebaut. SodaStream, Philips, Smeg und mySoda geben ausdrücklich an, dass kein Strom nötig ist. Bei WMF, Stelton und Luckymoose steht dazu keine Angabe auf den ausgewerteten Seiten. Daneben gibt es elektrische Modelle, etwa den SodaStream E-Duo mit drei Sprudelstufen, die aber nicht zu diesem Vergleich gehören. Prüfen Sie bei Bedarf die Produktbeschreibung.
Welche Flasche ist die beste: Kunststoff, Glas oder Edelstahl?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Kunststoff ist leicht und günstig, Glas ist neutral im Geschmack und lässt sich gut reinigen, ist aber schwerer. Edelstahl ist bruchsicher und bei Luckymoose spülmaschinengeeignet. Wichtig ist das Nutzvolumen bis zur Fülllinie: Beim Smeg sind es 0,8 Liter, beim Duo 0,84 Liter, bei Luckymoose 1,0 Liter. Lesen Sie außerdem die Hinweise zur Nutzungsdauer von Kunststoffflaschen.
Darf ich Sirup oder Saft in die Sprudelflasche füllen?
Üblicherweise sprudeln Sie nur Wasser und mischen Zusätze danach unter. Zucker, Fruchtanteile und Aromen können beim Sprudeln aufschäumen und das Gerät verschmutzen. Die genauen Vorgaben stehen in der Anleitung des jeweiligen Herstellers. Halten Sie sich an die Fülllinie, damit Wasser und Gas ausreichend Platz in der Flasche haben.
Wie reinige ich Gerät und Flasche?
Die Flaschen von SodaStream Terra und Duo, vom Smeg SKC01 und von Luckymoose sind laut Hersteller spülmaschinengeeignet. Bei den anderen Modellen nennen die ausgewerteten Seiten keine Angabe, spülen Sie sie dann von Hand mit warmem Wasser und mildem Spülmittel. Das Gehäuse wischen Sie mit einem weichen Tuch ab. Beim Luckymoose lässt sich die Sprudeldüse herausnehmen und reinigen.
Passen Flaschen verschiedener Hersteller?
Nicht ohne Weiteres. Luckymoose bietet Edelstahlflaschen an, die laut den Otto-Titeln entweder zu SodaStream Duo und Terra oder zu Aarke Carbonator 3, Philips GoZero und Brita SodaOne passen. Die Zubehörflaschen sind also für bestimmte Modelle gedacht. Prüfen Sie vor dem Kauf die Kompatibilitätsliste des Herstellers, damit Anschluss und Flaschenhals zusammenpassen.
Fazit
Wer günstig einsteigen möchte und Wert auf einen Zylinder im Set legt, findet bei den Geräten bis etwa 100 Euro die beste Ausstattung für das Geld. Für Käufer mit Anspruch an Material und Haltbarkeit lohnt der Blick auf Modelle mit Edelstahlflaschen oder Metallgehäuse, die zwar mehr kosten, bei den Flaschen aber klare Vorteile haben. Designorientierte Geräte kosten mehr, liefern bei den ausgewerteten Daten aber nicht mehr Funktion. Entscheidend bleibt das Zylindersystem: Es legt fest, wo Sie Nachschub bekommen und was Sie über Jahre ausgeben. Prüfen Sie außerdem Platz und Lieferumfang, damit am Ende nichts fehlt.
Vergleichssieger ist der Luckymoose Infinity-S mit der Gesamtnote 1,5. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Luckymoose Infinity (Note 1,6, ca. 100 €).