Kaufberatung: Worauf Sie bei E-Bikes achten sollten
Pedelec: Begriffe und Rechtslage
Als E-Bike bezeichnet der Handel meist ein Pedelec. Der Motor unterstützt nur, solange Sie in die Pedale treten, und schaltet bei 25 km/h ab. Seine Nenndauerleistung darf höchstens 250 Watt betragen. Solche Räder gelten in Deutschland rechtlich als Fahrrad. Sie brauchen keine Zulassung, keinen Führerschein, kein Kennzeichen und keine Versicherung, und es besteht keine Helmpflicht. Sie dürfen Radwege benutzen. Eine Schiebehilfe, die das Rad bis etwa 6 km/h ohne Treten anschiebt, ist erlaubt und bei schweren Rädern nützlich.
Anders ist es bei S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen. Sie erfordern einen Führerschein der Klasse AM, ein Kennzeichen und eine Versicherung. Sie gehören nicht zu diesem Vergleich. Auch E-Mountainbikes mit Fokus auf Gelände sind ausgenommen.
Einige Fachbegriffe tauchen beim Kauf immer wieder auf:
- Wattstunden (Wh): Maß für die im Akku gespeicherte Energie, berechnet aus Spannung in Volt mal Kapazität in Amperestunden.
- Newtonmeter (Nm): Maß für das Drehmoment des Motors, also für die Kraft beim Anfahren und am Berg.
- Drehmomentsensor: misst, wie fest Sie treten, und passt die Unterstützung daran an.
- Unterstützungsstufen: Einstellungen am Display, die festlegen, wie stark der Motor mithilft.
- Zulässiges Gesamtgewicht: Höchstgewicht aus Rad, Fahrer und Gepäck.
Mittelmotor, Heckmotor oder Frontmotor?
Der Motor kann an drei Stellen sitzen. Beim Mittelmotor befindet er sich im Tretlager, also zwischen den Pedalen. Der Schwerpunkt liegt dadurch tief und mittig, das Rad fährt sich ausgewogen. Außerdem nutzt der Motor die Gänge der Schaltung mit. Das hilft am Berg, weil er in einem günstigen Drehzahlbereich arbeiten kann. Mittelmotoren sind teurer als Nabenmotoren, bei den hier verglichenen Rädern beginnen die Preise bei etwa 1.400 Euro.
Beim Heckmotor sitzt der Antrieb in der Hinterradnabe, beim Frontmotor in der Vorderradnabe. Das ist günstiger und einfach zu bauen. Das Fahrgefühl ist aber weniger natürlich, und bei Frontmotoren kann das Vorderrad auf losem Untergrund durchdrehen. Dieser Vergleich beschränkt sich deshalb auf Mittelmotoren.
Bei den Herstellern der Mittelmotoren gibt es Unterschiede. Bosch ist am weitesten verbreitet, entsprechend dicht ist das Netz der Fachhändler für Service und Ersatzteile. Daneben bieten Hersteller günstigerer Räder Motoren von Bafang, Ananda, Brose oder AEG an. Sie liefern teils hohe Drehmomente für den Preis. Ob ein Fachhändler in Ihrer Nähe Ersatzteile für den jeweiligen Motor führt, sollten Sie vor dem Kauf klären.
Wie viel Drehmoment brauchen Sie?
Das Drehmoment bestimmt, wie kräftig der Motor beim Anfahren und an Steigungen anschiebt. Die Spanne im Vergleich reicht von 50 Nm bei den Rädern mit Bosch Active Line Plus und Brose-Motor bis zu 100 und 120 Nm bei den Modellen von Prophete und Kalkhoff. Das Kalkhoff-Rad erreicht seinen Wert nach Herstellerangabe mit dem Bosch CX, dessen Serienwert häufig mit 85 Nm angegeben wird.
Als grobe Orientierung gilt: Wer überwiegend auf flachen Strecken fährt, kommt mit 50 bis 65 Nm gut zurecht. Wer regelmäßig Steigungen bewältigt, Gepäck mitnimmt oder einen Anhänger zieht, profitiert von 75 bis 85 Nm oder mehr. Höhere Werte bringen vor allem beim Anfahren am Hang und bei schwerer Last etwas.
Ein hoher Wert allein sagt wenig über den Fahreindruck. Wie weich der Motor einsetzt und wie leise er läuft, hängt von der Abstimmung ab. Die Beschreibung des Bosch Active Line Plus nennt ihn den leisesten Motor im Bosch-Angebot. Eine Probefahrt beim Fachhändler zeigt solche Unterschiede besser als jedes Datenblatt, auch wenn Sie später online bestellen.
Akku und Reichweite richtig einschätzen
Die Kapazität eines Akkus ergibt sich aus Spannung und Amperestunden. Ein Akku mit 36 Volt und 15 Ah speichert 540 Wh. Je mehr Wattstunden, desto weiter kommen Sie, aber desto schwerer wird in der Regel auch das Rad.
Die Reichweite in den Datenblättern gilt für günstige Bedingungen: ebene Strecke, Rückenwind, niedrige Unterstützungsstufe und leichter Fahrer. Im Alltag liegt der Verbrauch je nach Gelände, Gewicht, Gegenwind, Reifendruck und gewählter Stufe grob zwischen 8 und 12 Wh pro Kilometer. Daraus lässt sich die folgende Spanne ableiten, die als Richtwert zu verstehen ist:
| Akku | Bei 8 Wh/km | Bei 12 Wh/km |
|---|
| 400 Wh | ca. 50 km | ca. 33 km |
| 500 Wh | ca. 63 km | ca. 42 km |
| 625 Wh | ca. 78 km | ca. 52 km |
| 800 Wh | ca. 100 km | ca. 67 km |
Die Herstellerangaben liegen im Vergleich teils deutlich darüber, etwa 170 km bei 540 Wh. Das ist nur bei sehr sparsamer Fahrweise erreichbar. Rechnen Sie für den Alltag mit den Werten der Tabelle. Ein großer Akku lohnt sich, wenn Sie längere Touren fahren oder im Winter fahren wollen, denn Kälte verringert die nutzbare Kapazität.
Laden und laufende Kosten
Der Strom für ein E-Bike kostet wenig. Als Rechenbeispiel dient ein Akku mit 600 Wh und ein Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde. Beim Laden entstehen Verluste von etwa 10 bis 15 Prozent, es werden also rund 0,7 kWh aus der Steckdose gezogen. Eine volle Ladung kostet damit etwa 25 Cent.
Bei einem Verbrauch von 10 Wh pro Kilometer sind für 100 Kilometer 1 kWh nötig, mit Ladeverlusten etwa 1,15 kWh. Das ergibt Stromkosten von etwa 40 Cent je 100 Kilometer. Der Strom fällt damit kaum ins Gewicht. Deutlich mehr kosten Verschleißteile und die jährliche Inspektion.
Die Ladezeit hängt vom Ladegerät ab. Die Datenblätter im Vergleich nennen Zeiten zwischen etwa 4 und 6,5 Stunden für eine Vollladung. Ein Ladegerät mit höherem Ladestrom lädt schneller, ist aber meist teurer. Wer täglich fährt, lädt ohnehin über Nacht. Wichtiger ist, dass der Akku abnehmbar ist, falls Sie das Rad in einer Garage oder einem Keller ohne Steckdose abstellen.
Mit der Zeit lässt die Kapazität jedes Lithium-Ionen-Akkus nach. Nach mehreren hundert Vollladezyklen ist der Rückgang spürbar. Ein Ersatzakku kostet je nach Hersteller mehrere hundert Euro. Fragen Sie vor dem Kauf nach dem Preis und der Verfügbarkeit.
Schaltung und Bremsen
Bei der Schaltung stehen zwei Bauarten zur Wahl. Die Nabenschaltung sitzt geschützt in der Hinterradnabe. Sie ist wartungsarm und lässt sich auch im Stand schalten, etwa an der Ampel. Üblich sind 5, 7 oder 8 Gänge. Der Übersetzungsbereich ist kleiner als bei der Kettenschaltung, was bei steilen Anstiegen spürbar sein kann.
Die Kettenschaltung bietet mit 8 bis 11 Gängen eine größere Bandbreite und einen etwas besseren Wirkungsgrad. Dafür liegt das Schaltwerk frei, muss gelegentlich eingestellt werden und verschleißt schneller. Für hügelige Strecken und Touren eignet sie sich besser, für Stadtfahrer mit viel Stop-and-go ist die Nabenschaltung bequemer.
Bei den Bremsen sind hydraulische Scheibenbremsen heute Standard bei Rädern ab etwa 1.400 Euro. Sie dosieren gut und sprechen auch bei Nässe zuverlässig an. Ein Rad mit hydraulischer Felgenbremse und Rücktritt, wie es manche Stadträder haben, bremst ebenfalls sicher, aber bei Regen und langen Abfahrten weniger stark als eine Scheibenbremse. Der Rücktritt hat den Vorteil, dass er auch ohne Hand am Hebel funktioniert, was manche Fahrer als sicherer empfinden.
Eine Federgabel federt Stöße ab und schont die Handgelenke. Sie ist bei Trekkingrädern üblich, bei Stadträdern mit breiten Reifen oft nicht vorhanden. Eine gefederte Sattelstütze verbessert den Komfort zusätzlich.
Gewicht, zulässiges Gesamtgewicht und Rahmenform
E-Bikes sind schwer. Im Vergleich liegt das Eigengewicht zwischen 25,6 und etwa 31,5 kg. Das spielt eine Rolle, wenn Sie das Rad in den Keller tragen, an einem Träger montieren oder über Stufen heben müssen. Wichtiger ist oft das zulässige Gesamtgewicht. Es umfasst das Rad, den Fahrer und das Gepäck. Die Differenz ist die Last, die Sie selbst mitbringen dürfen:
| Beispiel | Zul. Gesamtgewicht | Eigengewicht | Bleibt für Fahrer und Gepäck |
|---|
| Saxonette Quantum Sport Wave | 120 kg | 27 kg | ca. 93 kg |
| Tretwerk Sonic | 125 kg | 26 kg | ca. 99 kg |
| Prophete Entdecker 4.0 | 150 kg | 25,6 kg | ca. 124 kg |
| Gazelle Miss Grace C7+ RT | 170 kg | 29,2 kg | ca. 141 kg |
Wiegen Sie mit Kleidung und Tasche, bleibt bei Rädern mit 120 oder 125 kg wenig Reserve. Wer schwerer ist oder viel transportiert, sollte ein Modell mit 150 kg oder mehr wählen.
Bei der Rahmenform haben Sie die Wahl zwischen Diamantrahmen mit durchgehendem Oberrohr und tiefem Einstieg, auch Wave oder Trapez genannt. Der Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, besonders mit Gepäck. Er ist etwas weniger verwindungssteif. Entscheidend ist die Rahmenhöhe, sie richtet sich nach Körpergröße und Schrittlänge. Händler nennen Empfehlungen, etwa 160 bis 180 cm Körpergröße für eine bestimmte Rahmenhöhe.
Kauf im Versandhandel: Montage und Größe
Bei Otto und Amazon kommen E-Bikes im Karton an. Meist sind sie zu 95 bis 98 Prozent vormontiert, es fehlen etwa Lenker, Pedale und das Vorderrad. Händler empfehlen ausdrücklich, die Endmontage und eine Prüfung von Schrauben, Schaltung und Bremsen von einer fachkundigen Person vornehmen zu lassen. Bei hydraulischen Bremsen ist das wichtig, weil sie sicherheitsrelevant sind.
Planen Sie dafür einen Besuch in einer Fahrradwerkstatt ein. Fragen Sie vorher, ob die Werkstatt Räder aus dem Versandhandel annimmt und was die Montage kostet. Der Akku sollte vor der ersten Fahrt vollgeladen werden.
Beim Versand gilt das Widerrufsrecht von 14 Tagen. Beachten Sie die Bedingungen des Händlers zur Probefahrt: Manche akzeptieren nur eine kurze Strecke, andernfalls verlangen sie einen Wertverlust. Bewahren Sie Karton und Zubehör auf. Prüfen Sie außerdem, ob die Hausratversicherung ein E-Bike abdeckt.
Achten Sie bei den Preisangaben auf den Unterschied zwischen unverbindlicher Preisempfehlung und Straßenpreis. Bei einem Rad im Vergleich nennt der Hersteller 2.499,95 Euro, bei Otto kostet es etwa 1.500 Euro. Ein hoher Streichpreis sagt wenig über den Wert aus.
Pflege und Wartung
E-Bikes sind robust, brauchen aber Pflege. Reinigen Sie das Rad mit Wasser und einem weichen Schwamm, nicht mit einem Hochdruckreiniger, denn Wasser kann in Lager und Elektronik eindringen. Ölen Sie die Kette regelmäßig, besonders nach Regenfahrten. Ein verschlissener Kettensatz belastet den Motor und die Schaltung.
Prüfen Sie den Reifendruck mindestens einmal im Monat. Der zulässige Bereich steht auf der Reifenflanke. Ein zu niedriger Druck erhöht den Verbrauch und das Pannenrisiko. Kontrollieren Sie außerdem die Bremsbeläge. Hydraulische Bremsen müssen nach den Vorgaben des Herstellers gewartet werden.
Beim Akku gilt: Laden Sie ihn bei Zimmertemperatur und trennen Sie das Ladegerät nach der Vollladung. Lagern Sie den Akku im Winter kühl und trocken, aber nicht bei Frost, und laden Sie ihn dazu nicht ganz voll. Fahren Sie ihn nicht regelmäßig bis zur Tiefentladung leer.
Lassen Sie das Rad einmal im Jahr in einer Fachwerkstatt prüfen, bei viel Fahrleistung auch häufiger. Dabei werden Speichen, Lager, Bremsen und Schaltung kontrolliert und die Software des Antriebs aktualisiert, wenn der Hersteller das anbietet.
Typische Fehler beim Kauf
Der häufigste Fehler ist, nur auf die Wattstunden zu achten. Ein großer Akku nützt wenig, wenn das Rad dadurch zu schwer wird oder der Motor schwach ist. Achten Sie auf das Zusammenspiel aus Drehmoment, Akku, Gewicht und Schaltung.
Ein zweiter Fehler ist die falsche Rahmengröße. Ein zu kleiner oder zu großer Rahmen führt zu Rückenschmerzen und unsicherem Fahrverhalten. Messen Sie Ihre Schrittlänge und vergleichen Sie sie mit den Angaben des Herstellers.
Drittens wird das zulässige Gesamtgewicht übersehen. Es steht oft nur im Datenblatt, nicht in der Produktüberschrift. Auch die Frage, ob Ersatzakkus und Ersatzteile später erhältlich sind, wird häufig nicht gestellt. Bei Motoren kleinerer Hersteller ist das ein Risiko.
Viertens verleiten niedrige Preise dazu, auf Bremsen und Verarbeitung zu verzichten. Hydraulische Scheibenbremsen und ein Gepäckträger mit Tragfähigkeitsangabe sind sinnvolle Mindeststandards. Prüfen Sie außerdem, ob das Rad zur StVZO passt, also Licht, Reflektoren und Klingel enthält. Bei den hier verglichenen Rädern ist das der Fall.
Häufige Fragen zu E-Bikes
Brauche ich für ein Pedelec einen Führerschein oder einen Helm?
Nein. Ein Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h und höchstens 250 Watt Nenndauerleistung gilt in Deutschland rechtlich als Fahrrad. Es braucht keinen Führerschein, kein Kennzeichen und keine Versicherung. Eine Helmpflicht besteht nicht, ein Helm wird aber empfohlen, weil die Geschwindigkeiten höher sind als bei einem Rad ohne Motor. Für S-Pedelecs bis 45 km/h gelten andere Regeln.
Wie weit komme ich mit einer Akkuladung?
Das hängt von Akkugröße, Gelände, Gewicht, Gegenwind und gewählter Unterstützungsstufe ab. Als Richtwert gelten 8 bis 12 Wh Verbrauch je Kilometer. Ein Akku mit 500 Wh reicht damit für etwa 42 bis 63 km, einer mit 800 Wh für etwa 67 bis 100 km. Die Herstellerangaben von bis zu 170 oder 220 km gelten nur bei sehr sparsamer Fahrweise.
Was kostet das Laden des Akkus?
Sehr wenig. Eine Vollladung eines 600-Wh-Akkus verbraucht mit Ladeverlusten etwa 0,7 kWh, bei 35 Cent je Kilowattstunde sind das rund 25 Cent. Für 100 Kilometer fallen bei durchschnittlicher Fahrweise etwa 40 Cent an. Die laufenden Kosten entstehen eher durch Verschleißteile wie Kette, Reifen und Bremsbeläge sowie durch die jährliche Inspektion.
Ist ein Mittelmotor besser als ein Heckmotor?
Der Mittelmotor sitzt im Tretlager, sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und nutzt die Gänge der Schaltung. Das fühlt sich natürlicher an, besonders am Berg. Heckmotoren sind günstiger und wartungsarm, wirken aber oft weniger harmonisch. Für Strecken mit Steigungen und für Fahrer, die viel Gepäck mitnehmen, ist der Mittelmotor die bessere Wahl.
Wie viel Drehmoment ist sinnvoll?
Für flache Strecken genügen 50 bis 65 Nm. Wer Steigungen fährt, schweres Gepäck oder einen Anhänger transportiert, sollte 75 bis 85 Nm oder mehr wählen. Räder mit Bosch Performance Line CX erreichen laut Hersteller 85 Nm, einzelne Modelle im Vergleich werben mit 100 oder 120 Nm. Ein hoher Wert hilft vor allem beim Anfahren am Hang.
Muss ich ein im Versand bestelltes E-Bike in die Werkstatt bringen?
Dringend empfohlen. Die Räder kommen zu 95 bis 98 Prozent vormontiert an, Lenker, Pedale und Vorderrad müssen noch montiert werden. Händler raten, Schrauben, Bremsen und Schaltung von einer Fachperson prüfen zu lassen. Das gilt besonders für hydraulische Scheibenbremsen. Klären Sie vorab in einer Werkstatt, ob sie Versandräder annimmt, und fragen Sie nach Preis und Terminen.
Wie lange hält der Akku eines E-Bikes?
Das hängt von Nutzung und Pflege ab. Lithium-Ionen-Akkus verlieren mit jedem Ladezyklus etwas Kapazität, nach mehreren hundert Vollladungen ist das spürbar. Bei durchschnittlicher Nutzung halten viele Akkus mehrere Jahre. Pflegen Sie ihn mit Laden bei Zimmertemperatur, Lagern ohne Frost und ohne Tiefentladung. Ein Ersatzakku kostet je nach Hersteller mehrere hundert Euro.
Was bedeutet zulässiges Gesamtgewicht?
Es ist das Höchstgewicht aus Rad, Fahrer und Gepäck, für das der Hersteller das Rad freigibt. Ein Rad mit 26 kg Eigengewicht und 125 kg zulässigem Gesamtgewicht lässt etwa 99 kg für Fahrer, Kleidung und Taschen. Wer schwerer ist oder viel mitnimmt, sollte ein Modell mit 150 kg oder mehr wählen, um Rahmen und Laufräder nicht zu überlasten.
Brauche ich eine Federgabel am E-Bike?
Auf glatten Radwegen und Straßen nicht zwingend. Bei Kopfsteinpflaster, Schotter oder Feldwegen schont eine Federgabel Arme und Handgelenke. Die meisten Trekkingräder haben sie, Stadträder mit breiten Reifen oft nicht. Eine Federgabel mit Lockout lässt sich blockieren, damit sie auf glattem Belag nicht mitwippt. Eine gefederte Sattelstütze verbessert den Komfort zusätzlich.