Powerstations Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 5 Kriterien

Powerstationen versorgen Geräte mit Netzstrom, wenn keine Steckdose in der Nähe ist: auf dem Campingplatz, im Gartenhaus, im Wohnmobil oder bei einem Stromausfall. Dieser Vergleich stellt zehn tragbare Modelle mit Steckdose und einer Kapazität von 512 bis 2.074 Wattstunden gegenüber, die im Oktober 2026 in Deutschland erhältlich sind. Die Preise reichen von rund 290 bis 900 Euro. Verglichen wurden Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen nach fünf Kriterien: Leistung, Laden, Akku und Garantie, Anschlüsse und Gewicht sowie Preis-Leistung.

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Powerstations

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERPowerstations1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026

Anker SOLIX C2000 Gen 2

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für alle, die 2 Kilowattstunden mit vier Steckdosen und schneller Ladung suchen und das Gerät gelegentlich tragen.

1,6gut ca. 840 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERPowerstations1,8GUTdeutsche-deals.com10/2026

Jackery Explorer 2000 v2

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Nutzer, die viel Kapazität brauchen und das Gerät öfter ins Auto oder in den Keller tragen.

1,8gut ca. 800 €

Das Wichtigste in Kürze

Powerstations im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERPowerstations1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026Anker SOLIX C2000 Gen 22.BLUETTI Elite 200 V23.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERPowerstations1,8GUTdeutsche-deals.com10/2026Jackery Explorer 2000 v24.Anker SOLIX C1000 Gen 25.BLUETTI Elite 100 V26.FOSSiBOT F24007.Jackery Explorer 1000 v28.EcoFlow DELTA 29.OUKITEL P80010.EcoFlow RIVER 2 Max
Gesamtnote1,6gut1,6gut1,8gut1,8gut1,9gut2,0gut2,3gut2,5gut2,9befriedigend2,9befriedigend
Preis (ca.)840 €900 €800 €500 €500 €720 €470 €600 €290 €350 €
Kundenbewertungk. A.k. A.k. A.k. A.5,0 von 5
16 Bewertungen
k. A.k. A.4,5 von 5
11 Bewertungen
k. A.k. A.
Kapazität2.048 Wh2.073,6 Wh2.042 Wh1.024 Wh1.024 Wh2.048 Wh1.070 Wh1.024 Wh512 Wh512 Wh
AC-Dauerleistung2.400 W2.600 W2.200 W2.000 W1.800 W2.400 W1.500 W1.800 W800 W500 W
AC-Spitzenleistung4.000 W3.900 W (Power Lifting)4.400 W3.000 W3.600 W4.800 W3.000 W2.700 W1.600 W1.000 W
Ladezyklen4.000 (bis 80 %)über 6.000 (bis 80 %)4.0004.000 (bis 80 %)über 4.000 (bis 80 %)3.500 (bis 80 %)4.000 (bis 70 %)3.000 (bis 80 %)4.000 (bis 80 %)3.000 (bis 80 %)
Netzladung100 % in 88 Min.80 % in ca. 1,1 Std.80 % in 52 Min.100 % in 49 Min.100 % in 1,8 Std.100 % in ca. 2 Std.100 % in 1,7 Std.80 % in ca. 50 Min.100 % in 1 Std.100 % in 60 Min.
Solareingang max.800 W1.000 Wk. A.600 W1.000 W500 W200 W500 W200 W220 W
AC-Steckdosen4224232412
USB-C max.140 W100 W100 W140 W140 W100 W100 W100 W100 W100 W
Gewicht18,9 kg24,2 kg17,5 kg11,3 kg11,5 kg22 kg10,8 kg12 kg6,0 kg6,0 kg
USV-Umschaltzeit10 msja (Zeit k. A.)20 ms10 ms10 msunter 10 ms20 msja (Zeit k. A.)unter 10 msja (Zeit k. A.)
Garantie5 Jahre5 Jahre3 + 2 Jahre5 Jahre5 Jahre5 Jahre3 + 2 Jahre5 Jahre1 Jahr (+2 erweiterbar)5 Jahre
Stärken
  • Vier Steckdosen, USB-C mit 140 W
  • Netzladung in 88 Minuten
  • 800 W Solareingang
  • USV-Umschaltzeit von 10 ms
  • Höchste Kapazität und Dauerleistung
  • Über 6.000 Ladezyklen
  • Bis 1.000 W Solareingang
  • Fünf Jahre Garantie
  • Leichtestes 2-kWh-Gerät mit 17,5 kg
  • 4.400 W Spitzenleistung
  • 80 Prozent in 52 Minuten
  • Günstig je Wattstunde
  • Vollladung in 49 Minuten
  • 2.000 W Dauerleistung bei 1 kWh
  • Vier Steckdosen, USB-C mit 140 W
  • Wiegt nur 11,3 kg
  • Bis 1.000 W Solareingang
  • 80 Prozent am Netz in 45 Minuten
  • USB-C mit 140 W
  • Fünf Jahre Garantie
  • Niedrigster Preis je Wattstunde
  • 4.800 W Spitzenleistung
  • Drei Steckdosen
  • Fünf Jahre Garantie
  • Günstig, rund 0,44 Euro je Wattstunde
  • Leichteste 1-kWh-Station mit 10,8 kg
  • Sehr leise laut Hersteller
  • 4.000 Zyklen
  • Vier Wechselstromsteckdosen
  • 80 Prozent in etwa 50 Minuten
  • Erweiterbar per Zusatzakku
  • Fünf Jahre Garantie
  • Nur 6 kg schwer
  • Günstig, rund 290 Euro
  • Vollladung in etwa einer Stunde
  • 4.000 Zyklen
  • Nur 6 kg schwer
  • Vollladung in 60 Minuten
  • Fünf Jahre Garantie
  • Zwei Steckdosen, USB-C mit 100 W
Schwächen
  • Bei Otto 1.199,99 Euro, deutlich über Handelspreisen
  • Wenige Angaben zur Garantie auf Herstellerseite
  • Mit 24,2 kg das schwerste Modell
  • Nur zwei Wechselstromsteckdosen
  • Nur zwei Steckdosen
  • Solareingang nicht eindeutig angegeben
  • Solareingang nur 600 W
  • Angaben zu Steckdosen uneinheitlich
  • Nur zwei Wechselstromsteckdosen
  • Vollladung dauert etwa zwei Stunden
  • Mit 22 kg schwer zu tragen
  • Nur 200 W Solareingang
  • Zyklen nur bis 70 Prozent Restkapazität
  • Nur 3.000 Zyklen
  • Teurer als stärkere Geräte
  • Nur eine Wechselstromsteckdose
  • Ein Jahr Garantie, danach Erweiterung nötig
  • Nur 500 W Dauerleistung
  • Höchster Preis je Wattstunde
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Powerstations im Einzelnen

1.

Anker SOLIX C2000 Gen 2 Vergleichssieger

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 840 €

Die SOLIX C2000 Gen 2 speichert 2.048 Wattstunden und liefert 2.400 Watt Dauerleistung bei bis zu 4.000 Watt Spitze. Laut Herstellerseite lädt sie am Netz in 88 Minuten voll, mit Solar und Netz zusammen in 58 Minuten, der Solareingang nimmt bis zu 800 Watt auf. Der Akku ist auf 4.000 Zyklen bis 80 Prozent ausgelegt, die Umschaltzeit der USV nennt Anker mit 10 Millisekunden. Mit 18,9 Kilogramm wiegt sie rund fünf Kilogramm weniger als die Bluetti-Station mit gleicher Kapazität. Den günstigsten Preis von etwa 840 Euro nennt Geizhals bei Cyberport, bei Otto kostet sie 1.199,99 Euro. Kundenbewertungen liegen bei Otto noch nicht vor.

Stärken

  • Vier Steckdosen, USB-C mit 140 W
  • Netzladung in 88 Minuten
  • 800 W Solareingang
  • USV-Umschaltzeit von 10 ms

Schwächen

  • Bei Otto 1.199,99 Euro, deutlich über Handelspreisen
  • Wenige Angaben zur Garantie auf Herstellerseite

Geeignet für: Für alle, die 2 Kilowattstunden mit vier Steckdosen und schneller Ladung suchen und das Gerät gelegentlich tragen.

VERGLEICHS-SIEGERPowerstations1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

BLUETTI Elite 200 V2

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 900 €

Die Elite 200 V2 ist die größte Station im Vergleich. Laut Hersteller speichert sie 2.073,6 Wattstunden und liefert 2.600 Watt Dauerleistung. Im Power-Lifting-Modus sind für reine Heizlasten wie Wasserkocher bis zu 3.900 Watt möglich. Der Akku ist auf mehr als 6.000 Ladezyklen bis 80 Prozent der Kapazität ausgelegt, das ist doppelt so viel wie bei den EcoFlow-Modellen. Über den Solareingang nimmt sie bis zu 1.000 Watt auf. Mit 24,2 Kilogramm ist sie schwerer als jedes andere Gerät hier. Bei Otto steht sie für 1.299 Euro im Angebot, die Herstellerseite bei eBay ruft rund 900 Euro auf. Bei Otto liegen erst acht Bewertungen vor, im Schnitt 4,5 Sterne.

Stärken

  • Höchste Kapazität und Dauerleistung
  • Über 6.000 Ladezyklen
  • Bis 1.000 W Solareingang
  • Fünf Jahre Garantie

Schwächen

  • Mit 24,2 kg das schwerste Modell
  • Nur zwei Wechselstromsteckdosen

Geeignet für: Für Haushalte, die bei einem Stromausfall mehrere Geräte gleichzeitig versorgen wollen und die Station selten tragen.

1,6gut
3.

Jackery Explorer 2000 v2 Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 800 €

Die Explorer 2000 v2 bietet 2.042 Wattstunden, 2.200 Watt Dauerleistung und bis zu 4.400 Watt Spitze. Mit 17,5 Kilogramm ist sie das leichteste Gerät der 2-Kilowattstunden-Klasse im Vergleich. Laut Jackery lädt sie am Netz in 52 Minuten auf 80 Prozent, die vollständige Ladung dauert im regulären Modus etwa 103 Minuten. Die USV schaltet in 20 Millisekunden um. Auf der Herstellerseite ist der Solareingang nur über die passenden 200-Watt-Panels beschrieben. Zwei Steckdosen und zwei USB-C-Ports mit 100 und 30 Watt sind ordentlich, aber nicht üppig. Der günstigste Straßenpreis liegt laut Geizhals bei der Jackery-Seite bei etwa 800 Euro, bei Otto nur im Set für 999,99 Euro. Dort gibt es erst drei Bewertungen.

Stärken

  • Leichtestes 2-kWh-Gerät mit 17,5 kg
  • 4.400 W Spitzenleistung
  • 80 Prozent in 52 Minuten
  • Günstig je Wattstunde

Schwächen

  • Nur zwei Steckdosen
  • Solareingang nicht eindeutig angegeben

Geeignet für: Für Nutzer, die viel Kapazität brauchen und das Gerät öfter ins Auto oder in den Keller tragen.

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERPowerstations1,8GUTdeutsche-deals.com10/2026
4.

Anker SOLIX C1000 Gen 2

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 500 €

Die SOLIX C1000 Gen 2 speichert 1.024 Wattstunden und gibt 2.000 Watt Dauerleistung ab, die Spitze liegt bei 3.000 Watt. Laut Anker lädt sie am Netz mit 1.600 Watt in 49 Minuten auf 100 Prozent, das ist der schnellste Wert im Vergleich. Der Solareingang ist auf 600 Watt begrenzt. Für den Akku nennt der Hersteller 4.000 Zyklen bis 80 Prozent, bei Geizhals sind fünf Jahre Garantie vermerkt. Mit 11,3 Kilogramm und drei USB-C-Ports mit bis zu 140 Watt eignet sie sich auch für Laptops und Kameras. Bei Otto kostet sie 700 Euro, ein regulärer Händler führt sie bei Geizhals ab etwa 500 Euro. Eine Sternewertung liegt bei Otto mit einer Bewertung noch nicht vor.

Stärken

  • Vollladung in 49 Minuten
  • 2.000 W Dauerleistung bei 1 kWh
  • Vier Steckdosen, USB-C mit 140 W
  • Wiegt nur 11,3 kg

Schwächen

  • Solareingang nur 600 W
  • Angaben zu Steckdosen uneinheitlich

Geeignet für: Für Camper und Gartenbesitzer, die viel Leistung und kurze Ladezeiten in einem handlichen Gerät wollen.

1,8gut
5.

BLUETTI Elite 100 V2

Gesamtnote 1,9 (gut)Preis ca. 500 € 5,0 von 5 (16 Bewertungen bei Otto)

Die Elite 100 V2 speichert 1.024 Wattstunden und liefert 1.800 Watt Dauerleistung, kurzzeitig bis 3.600 Watt. Laut Bluetti lädt sie am Netz in 45 Minuten auf 80 Prozent und in 1,8 Stunden voll. Der Solareingang nimmt bis zu 1.000 Watt auf, das ist für diese Größe der höchste Wert im Vergleich. Mehr als 4.000 Zyklen und fünf Jahre Garantie runden die Daten ab, die USV schaltet in 10 Millisekunden um. Es gibt zwei Wechselstromsteckdosen und einen USB-C-Port mit 140 Watt. Bei Otto kostet sie 499 Euro. Dort haben 16 Kunden im Schnitt 5,0 Sterne vergeben, das ist die einzige Wertung im Vergleich mit mehr als zehn Stimmen und voller Punktzahl.

Stärken

  • Bis 1.000 W Solareingang
  • 80 Prozent am Netz in 45 Minuten
  • USB-C mit 140 W
  • Fünf Jahre Garantie

Schwächen

  • Nur zwei Wechselstromsteckdosen

Geeignet für: Für Camper und Gartenhaus-Nutzer, die schnelles Laden und viel Solarleistung bei moderatem Preis suchen.

1,9gut
6.

FOSSiBOT F2400

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 720 €

Die FOSSiBOT F2400 speichert 2.048 Wattstunden und liefert 2.400 Watt Dauerleistung bei bis zu 4.800 Watt Spitze. Das ist die höchste Spitzenleistung im Vergleich. Laut Hersteller lädt sie am Netz mit 1.100 Watt in etwa zwei Stunden voll, der Solareingang nimmt bis zu 500 Watt auf. Die Zyklenzahl gibt die Herstellerseite uneinheitlich mit 3.500 und 4.000 an, die Spezifikationstabelle nennt 3.500. Die Garantie läuft fünf Jahre. Mit 22 Kilogramm ist sie schwer, dafür sind es im Vergleich die niedrigsten Kosten je Wattstunde. Geizhals führt sie ab etwa 720 Euro, bei Otto kostet die schwarze Variante 999,95 Euro. Bewertungen bei Otto liegen nicht vor.

Stärken

  • Niedrigster Preis je Wattstunde
  • 4.800 W Spitzenleistung
  • Drei Steckdosen
  • Fünf Jahre Garantie

Schwächen

  • Vollladung dauert etwa zwei Stunden
  • Mit 22 kg schwer zu tragen

Geeignet für: Für Käufer, die möglichst viel Kapazität pro Euro wollen und das Gerät selten bewegen.

2,0gut
7.

Jackery Explorer 1000 v2

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 470 €

Die Explorer 1000 v2 speichert 1.070 Wattstunden und liefert 1.500 Watt Dauerleistung bei bis zu 3.000 Watt Spitze. Mit 10,8 Kilogramm ist sie die leichteste Station der Ein-Kilowattstunden-Klasse hier. Die Netzladung dauert laut Jackery 1,7 Stunden, im Notlademodus per App etwa eine Stunde. Am Solareingang sind nur 200 Watt möglich, die Konkurrenz nimmt 500 bis 1.000 Watt auf. Die 4.000 Zyklen beziehen sich auf 70 Prozent Restkapazität, die Umschaltzeit der USV beträgt bis zu 20 Millisekunden. Den günstigsten Preis von etwa 470 Euro nennt Geizhals bei reichelt, Otto verlangt 499,99 Euro. Dort gibt es erst zwei Bewertungen, daher keine Sternewertung.

Stärken

  • Günstig, rund 0,44 Euro je Wattstunde
  • Leichteste 1-kWh-Station mit 10,8 kg
  • Sehr leise laut Hersteller
  • 4.000 Zyklen

Schwächen

  • Nur 200 W Solareingang
  • Zyklen nur bis 70 Prozent Restkapazität

Geeignet für: Für Nutzer mit kleinem Budget, die eine leichte Station für Campingplatz und Balkon suchen und kaum Solar nutzen.

2,3gut
8.

EcoFlow DELTA 2

Gesamtnote 2,5 (gut)Preis ca. 600 € 4,5 von 5 (11 Bewertungen bei Otto)

Die DELTA 2 speichert 1.024 Wattstunden und liefert 1.800 Watt Dauerleistung bei bis zu 2.700 Watt Spitze. Laut EcoFlow lässt sie sich mit einem Zusatzakku erweitern. Vier Wechselstromsteckdosen und zwei USB-C-Ports mit je 100 Watt bietet sie für das Gewicht von 12 Kilogramm. Der Akku ist auf 3.000 Zyklen bis 80 Prozent ausgelegt, das ist der niedrigste Wert im Vergleich, die Garantie läuft fünf Jahre. Der Solareingang nimmt bis zu 500 Watt auf. Bei Otto kostet sie 599 Euro, das sind rund 100 Euro mehr als für die BLUETTI Elite 100 V2 mit gleicher Kapazität. Auf Otto haben 11 Kunden im Schnitt 4,5 Sterne vergeben, auf der Herstellerseite zeigen 60 von 80 Bewertungen fünf Sterne.

Stärken

  • Vier Wechselstromsteckdosen
  • 80 Prozent in etwa 50 Minuten
  • Erweiterbar per Zusatzakku
  • Fünf Jahre Garantie

Schwächen

  • Nur 3.000 Zyklen
  • Teurer als stärkere Geräte

Geeignet für: Für Nutzer, die später erweitern möchten und auf eine ausgereifte Marke mit Zubehör Wert legen.

2,5gut
9.

OUKITEL P800

Gesamtnote 2,9 (befriedigend)Preis ca. 290 €

Die OUKITEL P800 ist mit 512 Wattstunden und 6 Kilogramm die leichteste Station im Vergleich und kostet bei Otto 289 Euro. Der Wechselrichter liefert laut Hersteller 800 Watt Dauerleistung und 1.600 Watt Spitze, genug für Laptop, Lampen oder kleinere Elektrogeräte. Es gibt nur eine Wechselstromsteckdose, dazu einen USB-C-Anschluss mit 100 Watt. Am Netz lädt der Akku mit 500 Watt in etwa einer Stunde voll, über Solarpaneele sind bis zu 200 Watt möglich. Die Garantie beträgt ein Jahr und lässt sich um zwei Jahre erweitern, die meisten anderen Modelle hier geben fünf Jahre. Die Spezifikationstabelle der Herstellerseite nennt das Modell P800E. Bei Otto gibt es sieben Bewertungen, im Schnitt vier Sterne.

Stärken

  • Nur 6 kg schwer
  • Günstig, rund 290 Euro
  • Vollladung in etwa einer Stunde
  • 4.000 Zyklen

Schwächen

  • Nur eine Wechselstromsteckdose
  • Ein Jahr Garantie, danach Erweiterung nötig

Geeignet für: Für Gelegenheitsnutzer, die Laptop, Lampen und Kleingeräte auf Reisen und im Garten versorgen wollen.

2,9befriedigend
10.

EcoFlow RIVER 2 Max

Gesamtnote 2,9 (befriedigend)Preis ca. 350 €

Die RIVER 2 Max speichert 512 Wattstunden und gibt 500 Watt Dauerleistung ab, mit X-Boost sind bis zu 1.000 Watt für passende Geräte möglich. Laut EcoFlow lädt sie am Netz in 60 Minuten von null auf 100 Prozent. Der Solareingang ist auf 220 Watt begrenzt. Mit 6 Kilogramm ist sie leicht, auf zwei Steckdosen und einen USB-C-Port mit 100 Watt kommen noch USB-A- und Kfz-Anschlüsse. Der Akku ist auf 3.000 Zyklen bis 80 Prozent ausgelegt, die Garantie läuft fünf Jahre. Für die Kapazität ist sie mit 349 Euro bei Otto die teuerste Station je Wattstunde, die OUKITEL P800 mit gleicher Kapazität kostet 289 Euro. Eine Sternewertung liegt bei Otto mit zwei Bewertungen noch nicht vor.

Stärken

  • Nur 6 kg schwer
  • Vollladung in 60 Minuten
  • Fünf Jahre Garantie
  • Zwei Steckdosen, USB-C mit 100 W

Schwächen

  • Nur 500 W Dauerleistung
  • Höchster Preis je Wattstunde

Geeignet für: Für Nutzer, die eine leichte Markenstation mit langer Garantie für Laptop, Kamera und Lampen suchen.

2,9befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktKapazität und Leistung (30 %)Laden und Solar (20 %)Akku und Garantie (20 %)Anschlüsse und Gewicht (15 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. Anker SOLIX C2000 Gen 21,51,61,81,71,61,6
2. BLUETTI Elite 200 V21,31,31,22,81,71,6
3. Jackery Explorer 2000 v21,61,82,22,11,51,8
4. Anker SOLIX C1000 Gen 22,11,41,81,51,91,8
5. BLUETTI Elite 100 V22,21,51,81,91,91,9
6. FOSSiBOT F24001,42,52,32,61,52,0
7. Jackery Explorer 1000 v22,42,82,42,01,82,3
8. EcoFlow DELTA 22,52,02,52,23,22,5
9. OUKITEL P8003,42,53,02,52,92,9
10. EcoFlow RIVER 2 Max3,82,42,51,93,62,9

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Kapazität und Leistung (30 %)

Kapazität in Wattstunden sowie Dauer- und Spitzenleistung des Wechselrichters bestimmen, welche Geräte wie lange laufen.

ProduktNoteBegründung
1. Anker SOLIX C2000 Gen 21,52.048 Wh und 2.400 W Dauerleistung bei 4.000 W Spitze liegen im oberen Bereich des Vergleichs.
2. BLUETTI Elite 200 V21,3Mit 2.073,6 Wh und 2.600 W Dauerleistung bietet sie die höchste Kapazität und Dauerleistung im Vergleich.
3. Jackery Explorer 2000 v21,62.042 Wh, 2.200 W Dauerleistung und 4.400 W Spitze liegen knapp hinter den größten Modellen.
4. Anker SOLIX C1000 Gen 22,11.024 Wh bei 2.000 W Dauerleistung und 3.000 W Spitze: für die Kapazität sehr viel Leistung.
5. BLUETTI Elite 100 V22,21.024 Wh bei 1.800 W Dauerleistung und 3.600 W Spitze sind für die Klasse stark.
6. FOSSiBOT F24001,42.048 Wh, 2.400 W Dauerleistung und 4.800 W Spitze sind die höchste Spitzenleistung im Vergleich.
7. Jackery Explorer 1000 v22,41.070 Wh sind die zweitgrößte Kapazität der 1-kWh-Klasse, 1.500 W Dauerleistung die niedrigste.
8. EcoFlow DELTA 22,51.024 Wh, 1.800 W Dauerleistung und 2.700 W Spitze: gut, aber die niedrigste Spitze der 1-kWh-Klasse.
9. OUKITEL P8003,4512 Wh und 800 W Dauerleistung reichen für Laptop und Lampen, nicht für größere Geräte.
10. EcoFlow RIVER 2 Max3,8512 Wh bei nur 500 W Dauerleistung sind die kleinste Leistung im Vergleich.

Laden und Solar (20 %)

Zählt die Dauer der Netzladung und die maximale Leistung am Solareingang.

ProduktNoteBegründung
1. Anker SOLIX C2000 Gen 21,6Netzladung in 88 Minuten und 800 W Solareingang sind schnell, aber nicht ganz Spitze.
2. BLUETTI Elite 200 V21,3Netzladung auf 80 Prozent in etwa 1,1 Stunden und bis zu 1.000 W Solareingang sind Bestwerte.
3. Jackery Explorer 2000 v21,880 Prozent in 52 Minuten am Netz sind schnell, die Solarleistung nennt die Herstellerseite nicht klar.
4. Anker SOLIX C1000 Gen 21,4Vollladung am Netz in 49 Minuten ist der schnellste Wert, 600 W Solar sind gut.
5. BLUETTI Elite 100 V21,5Bis zu 1.000 W Solareingang und 80 Prozent am Netz in 45 Minuten sind sehr gut.
6. FOSSiBOT F24002,5Zwei Stunden für die Vollladung am Netz und 500 W Solar liegen im unteren Mittelfeld.
7. Jackery Explorer 1000 v22,8Vollladung am Netz in 1,7 Stunden und nur 200 W Solareingang sind der schwächste Ladewert dieser Klasse.
8. EcoFlow DELTA 22,080 Prozent in etwa 50 Minuten sind schnell, der Solareingang liegt bei 500 W.
9. OUKITEL P8002,5Vollladung in einer Stunde am Netz ist schnell, der Solareingang ist auf 200 W begrenzt.
10. EcoFlow RIVER 2 Max2,4Vollladung in 60 Minuten ist schnell, der Solareingang liegt bei 220 W.

Akku und Garantie (20 %)

Bewertet die Ladezyklen laut Hersteller und die Dauer der Garantie.

ProduktNoteBegründung
1. Anker SOLIX C2000 Gen 21,84.000 Zyklen bis 80 Prozent und fünf Jahre Garantie sind gut, die Bluetti-Station schafft mehr Zyklen.
2. BLUETTI Elite 200 V21,2Über 6.000 Ladezyklen bis 80 Prozent und fünf Jahre Garantie sind der beste Wert der zehn Geräte.
3. Jackery Explorer 2000 v22,24.000 Zyklen sind gut, die Garantie von drei Jahren verlängert sich nur nach Registrierung.
4. Anker SOLIX C1000 Gen 21,84.000 Zyklen bis 80 Prozent und fünf Jahre Garantie liegen im oberen Mittelfeld.
5. BLUETTI Elite 100 V21,8Mehr als 4.000 Zyklen bis 80 Prozent und fünf Jahre Garantie sind gut.
6. FOSSiBOT F24002,33.500 Zyklen bis 80 Prozent und fünf Jahre Garantie sind solide, aber unter den Spitzenwerten.
7. Jackery Explorer 1000 v22,44.000 Zyklen gelten nur bis 70 Prozent Restkapazität, die Garantie umfasst drei Jahre plus zwei nach Registrierung.
8. EcoFlow DELTA 22,53.000 Zyklen sind der niedrigste Wert im Vergleich, die Garantie beträgt fünf Jahre.
9. OUKITEL P8003,04.000 Zyklen sind gut, die Standardgarantie von einem Jahr ist die kürzeste im Vergleich.
10. EcoFlow RIVER 2 Max2,53.000 Zyklen sind der niedrigste Wert, fünf Jahre Garantie sind gut.

Anschlüsse und Gewicht (15 %)

Betrachtet Zahl der Steckdosen, USB-C-Leistung und das Gewicht im Verhältnis zur Kapazität.

ProduktNoteBegründung
1. Anker SOLIX C2000 Gen 21,7Vier Steckdosen, 140 W per USB-C und 18,9 kg sind für 2 kWh ein günstiges Verhältnis.
2. BLUETTI Elite 200 V22,8Mit 24,2 kg ist sie das schwerste Modell, es gibt zwei Wechselstromsteckdosen und USB-C mit 100 W.
3. Jackery Explorer 2000 v22,1Mit 17,5 kg das leichteste 2-kWh-Gerät, aber nur zwei Steckdosen.
4. Anker SOLIX C1000 Gen 21,5Vier Steckdosen, 140 W USB-C und 11,3 kg ergeben die beste Handhabung unter den 1-kWh-Geräten.
5. BLUETTI Elite 100 V21,9Zwei Steckdosen, 140 W per USB-C und 11,5 kg ergeben eine ordentliche Handhabung.
6. FOSSiBOT F24002,622 kg und drei Steckdosen, USB-C-Leistung 100 W: schwer und eher knapp ausgestattet.
7. Jackery Explorer 1000 v22,010,8 kg machen sie zur leichtesten 1-kWh-Station, es gibt zwei Steckdosen und 100 W per USB-C.
8. EcoFlow DELTA 22,2Vier Steckdosen sind gut, 12 kg und USB-C mit 100 W liegen im Durchschnitt.
9. OUKITEL P8002,5Mit 6 kg sehr leicht, aber nur eine Steckdose und ein USB-C-Port mit 100 W.
10. EcoFlow RIVER 2 Max1,96 kg, zwei Steckdosen und USB-C mit 100 W sind für die Größe ordentlich.

Preis-Leistung (15 %)

Stellt den Preis den übrigen Teilnoten gegenüber, unter anderem dem Preis je Wattstunde.

ProduktNoteBegründung
1. Anker SOLIX C2000 Gen 21,6Rund 0,41 Euro je Wattstunde bei guten Teilnoten ergeben ein gutes Verhältnis.
2. BLUETTI Elite 200 V21,7Rund 0,43 Euro je Wattstunde bei sehr guten Teilnoten ergeben ein starkes Verhältnis.
3. Jackery Explorer 2000 v21,5Rund 0,39 Euro je Wattstunde sind der zweitbeste Preis je Wattstunde im Vergleich.
4. Anker SOLIX C1000 Gen 21,9Rund 0,49 Euro je Wattstunde bei sehr guten Teilnoten sind ein gutes Verhältnis.
5. BLUETTI Elite 100 V21,9Rund 0,49 Euro je Wattstunde bei sehr guten Teilnoten ergeben ein gutes Verhältnis.
6. FOSSiBOT F24001,5Rund 0,35 Euro je Wattstunde sind der niedrigste Preis je Wattstunde im Vergleich.
7. Jackery Explorer 1000 v21,8Rund 0,44 Euro je Wattstunde bei mittleren Teilnoten sind ein gutes Verhältnis.
8. EcoFlow DELTA 23,2Rund 0,59 Euro je Wattstunde bei durchschnittlichen Teilnoten sind teurer als stärkere Konkurrenz.
9. OUKITEL P8002,9Rund 0,57 Euro je Wattstunde bei schwachen Teilnoten, der niedrige Gesamtpreis hilft.
10. EcoFlow RIVER 2 Max3,6Rund 0,68 Euro je Wattstunde sind der höchste Preis je Wattstunde im Vergleich.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Powerstations achten sollten

Was ist eine Powerstation und wofür eignet sie sich?

Eine Powerstation ist ein großer Akku mit eingebautem Wechselrichter. Er wandelt die gespeicherte Gleichspannung in 230 Volt um, sodass Sie normale Geräte mit Schukostecker anschließen können. Dazu kommen meist USB-A- und USB-C-Anschlüsse, eine Kfz-Steckdose und Eingänge zum Laden am Netz, über Solarpaneele oder das Auto.

Typische Einsatzzwecke sind Camping, Wohnmobil und Boot, der Betrieb von Werkzeug im Garten oder auf Baustellen ohne Strom und die Überbrückung eines Stromausfalls. Wichtig ist, dass eine Powerstation kein Generator ist. Sie erzeugt keinen Strom, sondern gibt ihn nur wieder ab, den Sie vorher eingespeichert haben. Nach dem Leerlaufen muss sie wieder geladen werden.

Der Markt teilt sich grob in drei Klassen. Kleine Stationen um 500 Wattstunden wiegen etwa 6 Kilogramm. Mittlere Modelle um 1.000 Wattstunden liegen bei gut 10 Kilogramm. Große Geräte um 2.000 Wattstunden wiegen 17 bis 24 Kilogramm und erreichen 2.200 bis 2.600 Watt Dauerleistung.

Für den Betrieb in der Wohnung gilt: Die Geräte laufen leise, es entstehen keine Abgase, und sie können im Innenraum stehen. Die Größe der Station entscheidet darüber, welche Geräte Sie sinnvoll betreiben können und wie lange.

Kapazität in Wattstunden richtig einschätzen

Die Kapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Sie ergibt sich aus Spannung mal Amperestunden des Akkus und sagt, wie viel Energie gespeichert ist. Eine Station mit 1.000 Wh kann also theoretisch ein Gerät mit 100 Watt zehn Stunden versorgen. In der Praxis stehen nur etwa 80 bis 90 Prozent zur Verfügung, weil der Wechselrichter und die Elektronik selbst Energie verbrauchen.

Die Laufzeit rechnen Sie so: nutzbare Energie geteilt durch die Leistung des Geräts. Bei 1.000 Wh und 85 Prozent Wirkungsgrad stehen rund 850 Wh bereit. Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte. Die tatsächliche Leistungsaufnahme Ihrer Geräte steht auf dem Typenschild.

GerätLeistung (Richtwert)Laufzeit mit 850 Wh nutzbar
LED-Lampe10 Wetwa 85 Stunden
Laptop50 Wetwa 17 Stunden
Fernseher100 Wetwa 8,5 Stunden
Kaffeemaschine1.000 Wetwa 50 Minuten
Wasserkocher2.000 Wetwa 25 Minuten, nur mit Gerät ab 2.000 W

Kühlgeräte und Kompressorkühlboxen laufen nicht dauerhaft mit voller Leistung. Ihr Durchschnittsverbrauch liegt deutlich unter der Typenschildangabe, dadurch halten sie oft mehrere Stunden bis Tage durch.

Dauerleistung und Spitzenleistung

Die Dauerleistung gibt an, wie viel Leistung der Wechselrichter dauerhaft abgeben kann. Sie bestimmt, welche Geräte Sie überhaupt anschließen können. Ein Gerät mit 1.800 Watt Aufnahme läuft nur an einer Station mit mindestens 1.800 Watt Dauerleistung.

Die Spitzenleistung beschreibt, was die Station für Sekundenbruchteile liefert. Sie ist wichtig für Geräte mit Motor, etwa Kompressoren, Bohrmaschinen oder Kühlschränke, die beim Anlaufen ein Mehrfaches ihrer Nennleistung ziehen. Eine hohe Spitzenleistung nützt aber wenig, wenn die Dauerleistung zu niedrig ist.

Einige Hersteller bieten Modi wie X-Boost oder Power Lifting. Dabei senkt die Station die Ausgangsspannung ab, damit reine Heizgeräte wie Wasserkocher oder Heizlüfter laufen, die über der Dauerleistung liegen. Die Geräte erreichen dann nicht ihre volle Wärmeleistung. Elektronisch geregelte Geräte können sich mit diesem Modus nicht vertragen. Lesen Sie hierzu die Hinweise des Herstellers.

Beachten Sie außerdem den Eigenverbrauch: Ein eingeschalteter Wechselrichter verbraucht auch ohne angeschlossenes Gerät einige Watt. Schalten Sie den Wechselstromausgang deshalb aus, wenn Sie ihn nicht benötigen, und nutzen Sie bei kleinen Verbrauchern die USB- und Gleichstromanschlüsse.

Akkutechnik, Ladezyklen und Lebensdauer

Alle Geräte in diesem Vergleich nutzen Lithium-Eisenphosphat-Akkus, kurz LiFePO4 oder LFP. Sie sind schwerer als die früher üblichen Lithium-Ionen-Akkus mit Nickel-Mangan-Kobalt, halten aber deutlich mehr Ladezyklen aus und gelten als thermisch stabiler.

Ein Ladezyklus ist eine vollständige Entladung und Wiederaufladung. Die Herstellerangabe lautet meist so: Nach 3.000 oder 4.000 Zyklen hat der Akku noch 80 Prozent seiner Anfangskapazität. Wer die Station jeden Tag voll nutzt, kommt mit 3.000 Zyklen auf gut acht Jahre. Bei gelegentlicher Nutzung ist die Kalenderalterung wichtiger als die Zyklenzahl.

Achten Sie darauf, bis zu welcher Restkapazität die Zyklen angegeben sind. 4.000 Zyklen bis 70 Prozent sind weniger wert als 4.000 Zyklen bis 80 Prozent. Die Garantie reicht bei den hier verglichenen Geräten von einem bis zu fünf Jahren, zum Teil abhängig von einer Registrierung.

Einige Stationen lassen sich später mit einem Zusatzakku erweitern. Das ist sinnvoll, wenn Sie zunächst klein anfangen möchten. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Hersteller passende Zusatzakkus anbietet und ob sie über mehrere Jahre lieferbar bleiben.

Laden: Netz, Solar und Auto

Am schnellsten laden Stationen am Haushaltsnetz. Die schnellsten Geräte im Vergleich erreichen laut Herstellerangaben in 45 bis 60 Minuten 80 bis 100 Prozent. Dafür ziehen sie zeitweise viel Strom aus der Steckdose, die Sicherung der Leitung muss das tragen.

Beim Laden über Solarpaneele zählt die maximale Eingangsleistung. Ein Gerät mit 200 Watt Solareingang braucht für 1.000 Wh selbst bei bester Sonne mehr als fünf Stunden, mit 1.000 Watt Eingang rechnerisch rund eine Stunde. In Deutschland liefern Paneele im Sommer nur einen Teil ihrer Nennleistung, im Winter noch weniger. Planen Sie deshalb mit deutlich längeren Zeiten.

LadewegTypische LeistungHinweis
Haushaltsnetz500 bis 2.300 Wam schnellsten, je nach Modell 45 Minuten bis 2 Stunden
Solarpaneele200 bis 1.000 Wabhängig von Wetter, Jahreszeit und Ausrichtung
Kfz-Steckdose100 bis 200 Wnur zum Nachladen unterwegs geeignet

Das Laden über die Kfz-Steckdose ist mit etwa 100 bis 200 Watt langsam. Es eignet sich zum Nachladen während der Fahrt, nicht für eine schnelle Vollladung. Prüfen Sie, ob das passende Kabel zum Lieferumfang gehört.

Notstrom und USV-Funktion

Viele Stationen können als unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) arbeiten. Das Gerät wird am Netz geladen und gibt gleichzeitig Strom ab, bei einem Ausfall schaltet es auf Batterie um. Die Umschaltzeit liegt bei den hier verglichenen Modellen laut Hersteller bei etwa 10 bis 20 Millisekunden. Für Computer und Router reicht das meist, bei empfindlichen Geräten sollte sie unter dem Wert liegen, den das Netzteil überbrückt.

Eine Powerstation darf nicht über einen Adapter oder ein Kabel mit zwei Steckern in die Hausinstallation einspeisen. Das ist lebensgefährlich und nicht zulässig. Wer eine Hausversorgung über eine Powerstation plant, braucht eine Elektrofachkraft und eine dafür vorgesehene Umschalteinrichtung.

Kühlschrank, Heizungspumpe und Router lassen sich einzeln über die Steckdosen der Station betreiben. Beachten Sie die Anlaufströme und die Gesamtleistung aller Geräte.

Aufstellen, Betrieb, Pflege und Lagerung

Stellen Sie die Station auf eine ebene, trockene Fläche mit Abstand zu den Lüftungsöffnungen. Sie darf nicht im Regen stehen und nicht direkt neben Heizungen oder in der prallen Sonne liegen. Das Laden ist meist nur bei Temperaturen von 0 bis 45 Grad Celsius zulässig, entladen lässt sich bei vielen Modellen auch bei leichtem Frost.

Beim Transport im Auto sollten Sie die Station sichern, sie wiegt je nach Modell zwischen 6 und gut 24 Kilogramm. Im Flugzeug sind Akkus über 160 Wattstunden im Handgepäck wie im aufgegebenen Gepäck nicht erlaubt, alle zehn hier verglichenen Geräte liegen darüber.

Verwenden Sie die mitgelieferten Kabel und Solarstecker. Bei Verlängerungen sollten die Querschnitte zur Leistung passen. Schließen Sie zusätzliche Geräte nur an, wenn die Summe unter der Dauerleistung liegt.

LiFePO4-Akkus mögen weder Tiefentladung noch Dauervollladung. Laden Sie die Station vor einer längeren Pause auf etwa 50 bis 80 Prozent und lagern Sie sie kühl und trocken. Hersteller wie FOSSiBOT empfehlen, die Station spätestens alle drei Monate auf über 50 Prozent nachzuladen, damit der Akku nicht dauerhaft unter eine kritische Spannung fällt.

Reinigen Sie das Gehäuse mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch, niemals mit fließendem Wasser. Halten Sie die Lüftungsschlitze frei. Aktualisieren Sie bei Modellen mit App gelegentlich die Firmware, sofern der Hersteller Updates anbietet.

Sichtbare Schäden am Gehäuse, ungewöhnliche Hitze oder Geruch sind Anlass, das Gerät sofort vom Netz zu trennen und den Hersteller zu kontaktieren. Beschädigte Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern in die Sammelstelle für Altbatterien.

Typische Fehler beim Kauf

  • Zu kleine Dauerleistung: Wer Wasserkocher, Heizlüfter oder Haartrockner betreiben will, braucht mindestens 2.000 Watt oder einen Modus wie Power Lifting.
  • Zyklenangabe ohne Restkapazität: Vergleichen Sie nur Angaben mit gleicher Restkapazität.
  • Solareingang unterschätzt: Mit 200 Watt Eingang dauert die Vollladung einer 1-kWh-Station einen ganzen Sonnentag.
  • Nur auf die Kapazität achten: Gewicht, Steckdosenzahl und Garantiebedingungen entscheiden im Alltag mit.
  • Sonderangebote mit 0 Prozent Mehrwertsteuer: Sie gelten nur bei erfüllten Voraussetzungen nach § 12 Absatz 3 Umsatzsteuergesetz, bei reiner Campingnutzung in der Regel nicht.
  • Preise ohne Vergleich: Die Spanne zwischen Händlern beträgt bei gleichem Modell oft mehrere hundert Euro.

Verbrauch und laufende Kosten

Neben den Stromkosten zählt der Anschaffungspreis. Teilen Sie ihn durch die Kapazität, um Modelle zu vergleichen. Im Vergleich liegen die Werte zwischen rund 35 und 68 Cent je Wattstunde, wobei größere Geräte meist günstiger je Wattstunde sind als kleine. Prüfen Sie außerdem, ob Versand und Rückgabe bei Händlern aus dem Ausland zusätzlich kosten.

Eine Powerstation verbraucht beim Laden Strom und verliert dabei einen Teil. Rechnen Sie mit etwa 15 bis 20 Prozent Ladeverlusten. Eine Station mit 1.000 Wh nutzbarer Energie braucht deshalb rund 1,2 Kilowattstunden aus der Steckdose.

Ein Beispiel mit angenommenen 0,35 Euro je Kilowattstunde: Eine volle Ladung kostet rund 0,42 Euro. Hinzu kommt der Verschleiß. Kostet die Station 500 Euro und hält 3.000 Zyklen, entfallen auf jede nutzbare Kilowattstunde etwa 17 Cent. Zusammen ergibt sich ein Preis von etwa 0,59 Euro je gespeicherter und genutzter Kilowattstunde.

Das ist deutlich mehr als Netzstrom. Eine Powerstation lohnt sich deshalb nicht durch niedrige Stromkosten, sondern durch die Unabhängigkeit vom Netz. Bei Solarladung entfallen die Stromkosten, es bleibt der Verschleiß.

Fachbegriffe kurz erklärt

  • Wh: Wattstunde, Maß für die gespeicherte Energie.
  • W: Watt, Maß für die Leistung in einem Moment.
  • LiFePO4 oder LFP: Lithium-Eisenphosphat, eine besonders langlebige Akkuchemie.
  • Reiner Sinus: Die Ausgangsspannung ähnelt der Netzspannung und ist für empfindliche Geräte geeignet.
  • MPPT: Regler am Solareingang, der aus dem Paneel möglichst viel Leistung herausholt.
  • USV: Unterbrechungsfreie Stromversorgung, schaltet bei Stromausfall ohne spürbare Pause um.
  • Passthrough: Die Station gibt Strom ab, während sie gleichzeitig geladen wird.
  • Surge: Kurzzeitige Spitzenleistung des Wechselrichters.

Häufige Fragen zu Powerstations

Wie lange hält eine Powerstation mit 1.000 Wattstunden?

Das hängt vom Verbraucher ab. Mit rund 850 Wattstunden nutzbarer Energie läuft ein Laptop mit 50 Watt etwa 17 Stunden, ein Fernseher mit 100 Watt etwa 8,5 Stunden und eine Kaffeemaschine mit 1.000 Watt knapp eine Stunde. Teilen Sie die nutzbare Energie einfach durch die Leistung des Geräts.

Kann ich einen Wasserkocher oder Haartrockner anschließen?

Das geht nur, wenn die Dauerleistung der Station über der Leistung des Geräts liegt. Wasserkocher nehmen häufig 2.000 Watt auf. Mehrere Stationen im Vergleich bieten einen Modus wie Power Lifting oder X-Boost für solche Heizgeräte, dann liefert das Gerät aber nicht seine volle Wärmeleistung. Prüfen Sie vorab die Angaben des Herstellers.

Was bedeutet LiFePO4?

Die Abkürzung steht für Lithium-Eisenphosphat. Dieser Akkutyp ist schwerer als herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen, hält aber laut Hersteller 3.000 bis über 6.000 Ladezyklen bis zu einer Restkapazität von 70 bis 80 Prozent. Er gilt als thermisch stabil und eignet sich damit gut für große, mobile Akkus.

Kann ich damit einen Kühlschrank bei Stromausfall betreiben?

Ja, sofern die Dauerleistung für den Anlaufstrom reicht. Ein Haushaltskühlschrank verbraucht im Durchschnitt wenige Dutzend Watt, beim Start aber ein Mehrfaches. Eine Station mit 1.000 Wattstunden hält ihn oft einen Tag, eine mit 2.000 Wattstunden entsprechend länger. Prüfen Sie das Typenschild und die Spitzenleistung der Station.

Wie viele Solarpaneele brauche ich?

Das hängt vom Solareingang der Station und der gewünschten Ladezeit ab. Bei 200 Watt Eingang ist eine Station mit 1.000 Wattstunden an einem sonnigen Tag nicht voll, bei 1.000 Watt Eingang rechnerisch in etwa einer Stunde. In Deutschland liefern Paneele meist weniger als ihre Nennleistung. Planen Sie großzügig und achten Sie auf die Spannungsgrenzen.

Darf ich eine Powerstation ins Flugzeug mitnehmen?

Nein. Akkus über 160 Wattstunden sind im Handgepäck und im aufgegebenen Gepäck nicht erlaubt. Alle zehn Modelle im Vergleich haben mindestens 512 Wattstunden. Auf Reisen mit dem Auto, der Bahn oder dem Schiff gelten andere Regeln, fragen Sie hierzu das Verkehrsunternehmen.

Wie lagere ich die Powerstation im Winter?

Laden Sie die Station auf etwa 50 bis 80 Prozent und lagern Sie sie trocken und frostfrei. Geladen wird bei den meisten Modellen nur zwischen 0 und 45 Grad Celsius, deshalb sollte das Nachladen im Warmen erfolgen. Kontrollieren Sie den Ladestand etwa alle drei Monate und laden Sie bei Bedarf nach.

Was ist der Unterschied zwischen Dauer- und Spitzenleistung?

Die Dauerleistung kann die Station ununterbrochen abgeben, sie bestimmt, welche Geräte laufen. Die Spitzenleistung steht nur für Sekundenbruchteile zur Verfügung, zum Beispiel beim Anlaufen eines Motors. Wer einen Kompressor oder eine Bohrmaschine anschließen möchte, sollte beide Werte betrachten.

Kann ich eine Powerstation ins Hausnetz einspeisen?

Nein, nicht selbst. Das Einspeisen über einen Adapter ist gefährlich und unzulässig. Für eine Notstromversorgung der Hausinstallation braucht es eine fachgerecht installierte Umschalteinrichtung durch eine Elektrofachkraft. Einzelne Geräte lassen sich dagegen direkt an die Steckdosen der Station anschließen.

Wie lange hält der Akku insgesamt?

Die Angaben der Hersteller liegen zwischen 3.000 und über 6.000 Ladezyklen bis zu 70 oder 80 Prozent Restkapazität. Bei einem Zyklus pro Tag ergeben 3.000 Zyklen gut acht Jahre. Bei seltener Nutzung altert der Akku vor allem mit der Zeit, die Garantie von bis zu fünf Jahren deckt Mängel ab.

Fazit

Die zehn Geräte fallen in drei Klassen. Kleine Stationen mit gut 500 Wattstunden wiegen etwa 6 Kilogramm und versorgen Laptop, Lampen und Kleingeräte, bieten aber nur 500 bis 800 Watt. Mittlere Modelle mit rund 1.000 Wattstunden schaffen 1.500 bis 2.000 Watt, laden teils in unter einer Stunde und wiegen gut 10 Kilogramm. Sie passen zu Camping, Garten und kurzen Stromausfällen. Die Klasse um 2.000 Wattstunden versorgt auch Kühlschrank, Kaffeemaschine und Werkzeug und eignet sich als Notstrom, wiegt aber 17 bis 24 Kilogramm. Wer lange Freude haben möchte, achtet auf die Zyklenzahl, fünf Jahre Garantie und den Solareingang. Der Preis je Wattstunde fällt bei größeren Geräten oft niedriger aus als bei kleinen.

Vergleichssieger ist der Anker SOLIX C2000 Gen 2 mit der Gesamtnote 1,6. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Jackery Explorer 2000 v2 (Note 1,8, ca. 800 €).