Stichsägen Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 4 Kriterien

Dieser Vergleich stellt zehn Stichsägen mit Kabel oder Akku gegenüber, die im Oktober 2026 bei Otto geführt werden. Die Preise reichen von rund 30 Euro für ein einfaches Netzgerät bis zu 420 Euro für eine Handwerkermaschine. Verglichen wurden Schnitttiefe, Hubzahl, Pendelhub, Gehrung, Gewicht und Lieferumfang nach den Angaben der Hersteller. Bei Akkugeräten steht jeweils dabei, ob der Preis für das Gerät allein oder mit Akku und Ladegerät gilt. Die Kundenbewertungen stammen von Otto und sind nur angegeben, wenn mindestens zehn Stimmen vorliegen.

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Stichsägen

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERStichsägen1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026

Metabo ST 18 LT 130 BL

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für Nutzer mit vorhandenen 18-Volt-Akkus des Metabo-Systems, die ein leichtes Gerät für Holz und Metall suchen.

1,6gut ca. 150 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERStichsägen2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026

Einhell TC-JS 80/1 Kit

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Heimwerker, die gelegentlich Platten und Bretter zuschneiden und wenig Geld ausgeben möchten.

2,0gut ca. 40 €

Das Wichtigste in Kürze

Stichsägen im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERStichsägen1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026Metabo ST 18 LT 130 BL2.Makita DJV185Z3.Makita 4351FCTJ4.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERStichsägen2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026Einhell TC-JS 80/1 Kit5.Bosch PST 900 PEL6.DeWalt DCS334N7.Einhell TC-JS 18/70 Li Set8.Festool PS 300 EQ-Plus9.Black+Decker KFBES500K10.Bosch PST 650
Gesamtnote1,6gut1,6gut1,8gut2,0gut2,0gut2,0gut2,2gut2,3gut2,5gut2,7befriedigend
Preis (ca.)150 €150 €170 €40 €90 €200 €60 €420 €30 €50 €
Kundenbewertungk. A.5,0 von 5
24 Bewertungen
k. A.5,0 von 5
23 Bewertungen
5,0 von 5
315 Bewertungen
k. A.k. A.k. A.k. A.4,5 von 5
477 Bewertungen
Antrieb und LeistungAkku 18 V, ohne AkkuAkku 18 V LXT, ohne AkkuNetz, 720 WNetz, 550 WNetz, 620 WAkku 18 V XR, ohne AkkuAkku 18 V, 2,5 Ah inklusiveNetz, 720 WNetz, 500 WNetz, 500 W
Hubzahl (Leerlauf)1.000 bis 3.500/min800 bis 3.000/min800 bis 2.800/minbis 3.000/min500 bis 3.100/min0 bis 3.200/minbis 2.700/min1.000 bis 2.900/min0 bis 3.000/min3.100/min
Hubhöhe22 mm23 mm26 mm20 mmk. A.26 mm20 mm26 mmk. A.k. A.
Schnitttiefe Holz130 mm135 mm135 mm80 mm90 mm135 mm70 mm120 mm70 mm65 mm
Schnitttiefe Stahl10 mm10 mm10 mm10 mm8 mm10 mm8 mm10 mm5 mm4 mm
Pendelhub4 Stufen3 Stufen plus Neutral3 Stufen plus Neutral4 Stufenja, Stufen k. A.3 Stufenja, Stufen k. A.ja, Stufen k. A.ja, Stufen k. A.k. A.
Gehrungsschnitt±45°bis 45° beidseitig0 bis 45°bis 45°einstellbar, Winkel k. A.k. A.±45°0 bis 45°bis 45°k. A.
Gewicht1,5 kg ohne Akku1,7 kg ohne Akku2,5 kg ohne Kabel1,81 kg2,2 kg2,1 kg2,12 kg2,7 kg1,7 kg1,6 kg
Lieferumfang2 Sägeblätter, AbsaugstutzenSolo, ohne LadegerätMAKPAC, 3 Blätter, ZubehörKoffer, 3 SägeblätterKoffer, Sägeblatt, AbsaughaubeSolo, Rest k. A.Ladegerät, 1 SägeblattSystainer³, 2 SägeblätterKoffer, 1 HolzsägeblattKoffer, 1 Sägeblatt
BesonderheitenBürstenlos, LED, AusblasfunktionBürstenlos, 2 LED, XPT-SchutzLED, KonstantelektronikDrehzahlelektronik, AbsaugstutzenSDS, CutControl, PowerLightBürstenlos, SoftgripAusblasfunktion, AbsaugadapterDreifachführung, FastFix, MMCGummierter Griff, SchnellwechselSDS-Wechsel, Stahl-Fußplatte
Stärken
  • Leichtestes Gerät mit 1,5 kg
  • Vier Pendelstufen, bis 3.500 Hübe
  • 35 mm Schnitttiefe in NE-Metall
  • LED und Ausblasfunktion
  • Bürstenloser Motor, 135 mm Holz
  • Zwei dimmbare LED
  • Neigung 45° nach beiden Seiten
  • Mit 1,7 kg sehr leicht
  • 135 mm Schnitttiefe in Holz
  • Drei Blätter, Absaugstutzen, Koffer
  • LED und Konstantelektronik
  • Hubhöhe 26 mm
  • Vierstufiger Pendelhub
  • Koffer mit drei Sägeblättern
  • Niedriger Preis
  • Drehzahlelektronik
  • Regelbare Hubzahl bis 3.100/min
  • CutControl und PowerLight
  • Absaughaube und Koffer dabei
  • Über 300 Bewertungen bei Otto
  • Bürstenloser Motor
  • 135 mm Schnitttiefe in Holz
  • Hubzahl bis 3.200/min
  • Hubhöhe 26 mm
  • Akku und Ladegerät im Preis
  • Ausblasfunktion für freie Sicht
  • Absaugadapter und Späneschutz
  • Gehrung ±45°
  • Dreifache Sägeblattführung
  • FastFix-Wechsel ohne Werkzeug
  • Systainer³ mit Spanschutz
  • Konstante Drehzahl durch MMC
  • Mit 1,7 kg sehr leicht
  • Regelbare Hubzahl
  • Koffer im Lieferumfang
  • Günstigstes Gerät im Vergleich
  • Leichtestes Netzgerät mit 1,6 kg
  • SDS-System, Wechsel ohne Werkzeug
  • Stahl-Fußplatte
  • Sehr viele Bewertungen bei Otto
Schwächen
  • Akku und Ladegerät nicht enthalten
  • Keine Kundenbewertung bei Otto
  • Akku und Ladegerät nicht enthalten
  • Kein Koffer angegeben
  • 2,5 kg ohne Kabel
  • Preis im oberen Bereich
  • Nur 10 mm Schnitttiefe in Stahl
  • Gebunden an Steckdose
  • Winkel der Gehrung nicht angegeben
  • 2,2 kg sind schwerer als Akkugeräte
  • Akku und Ladegerät nicht enthalten
  • Gehrung und Lieferumfang nicht angegeben
  • Nur ein Sägeblatt, kein Koffer
  • Geringere Schnitttiefe als Profigeräte
  • Mit 420 Euro das teuerste Gerät
  • 2,7 kg am Kabel
  • Nur 5 mm Schnitttiefe in Stahl
  • Hubhöhe nicht angegeben
  • Nur ein Sägeblatt dabei
  • Nur 65 mm Schnitttiefe in Holz
  • Pendelhub und Gehrung nicht angegeben
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Stichsägen im Einzelnen

1.

Metabo ST 18 LT 130 BL Vergleichssieger

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 150 €

Die Metabo ST 18 LT 130 BL arbeitet mit 18 Volt und kommt ohne Akku und Ladegerät. Der bürstenlose Motor erreicht 1.000 bis 3.500 Hübe pro Minute bei 22 Millimetern Hubhöhe. Laut Metabo schneidet sie bis 130 Millimeter in Holz, 35 Millimeter in NE-Metall und 10 Millimeter in Stahlblech. Der Pendelhub hat vier Stufen, die Grundplatte schwenkt von minus 45 bis plus 45 Grad. Eine LED, eine Ausblasfunktion und ein Wiederanlaufschutz gehören zur Ausstattung, das Sägeblatt wechselt werkzeuglos. Das Gerät wiegt 1,5 Kilogramm ohne und 2 Kilogramm mit Akku und ist damit das leichteste im Vergleich. Otto verlangt für die Ausführung im Karton 146,76 Euro, eine Kundenbewertung liegt dort nicht vor.

Stärken

  • Leichtestes Gerät mit 1,5 kg
  • Vier Pendelstufen, bis 3.500 Hübe
  • 35 mm Schnitttiefe in NE-Metall
  • LED und Ausblasfunktion

Schwächen

  • Akku und Ladegerät nicht enthalten
  • Keine Kundenbewertung bei Otto

Geeignet für: Für Nutzer mit vorhandenen 18-Volt-Akkus des Metabo-Systems, die ein leichtes Gerät für Holz und Metall suchen.

VERGLEICHS-SIEGERStichsägen1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Makita DJV185Z

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 150 € 5,0 von 5 (24 Bewertungen bei Otto)

Die Makita DJV185Z ist ein Solo-Gerät für das 18-Volt-LXT-System und kommt ohne Akku und Ladegerät. Der bürstenlose Motor erreicht 800 bis 3.000 Hübe pro Minute bei 23 Millimetern Hubhöhe. Makita nennt eine Schnittleistung von 135 Millimetern in Holz, 20 Millimetern in Aluminium und 10 Millimetern in Weichstahl. Es gibt drei Pendelhubstufen und eine Neutralstellung, die Grundplatte aus Aluguss lässt sich in beide Richtungen bis 45 Grad neigen. Zwei LED-Leuchten beleuchten die Schnittlinie, das Gehäuse trägt den Staub- und Spritzwasserschutz XPT. Das Gerät wiegt 1,7 Kilogramm ohne Akku. Bei Otto kostet es 147,38 Euro, dort stehen 24 Bewertungen mit fünf Sternen.

Stärken

  • Bürstenloser Motor, 135 mm Holz
  • Zwei dimmbare LED
  • Neigung 45° nach beiden Seiten
  • Mit 1,7 kg sehr leicht

Schwächen

  • Akku und Ladegerät nicht enthalten
  • Kein Koffer angegeben

Geeignet für: Für Nutzer, die bereits Makita-LXT-Akkus besitzen und ein leichtes Gerät mit großer Schnitttiefe suchen.

1,6gut
3.

Makita 4351FCTJ

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 170 €

Die Makita 4351FCTJ ist ein Netzgerät mit 720 Watt Leistungsaufnahme und 700 Watt maximaler Ausgangsleistung. Die Hubzahl ist von 800 bis 2.800 pro Minute einstellbar, die Hubhöhe beträgt 26 Millimeter. Makita nennt 135 Millimeter Schnittleistung in Holz, 20 Millimeter in Aluminium und 10 Millimeter in Stahl. Der Pendelhub hat drei Stufen plus Neutralstellung, die Neigung reicht von 0 bis 45 Grad. Eine Konstantelektronik hält die Drehzahl unter Last, eine LED beleuchtet die Schnittlinie. Im MAKPAC-Koffer liegen drei Sägeblätter, Gleitschuh, Spanreißschutz und Absaugstutzen. Das Gerät wiegt 2,5 Kilogramm ohne Kabel. Bei Otto kostet es 165 Euro.

Stärken

  • 135 mm Schnitttiefe in Holz
  • Drei Blätter, Absaugstutzen, Koffer
  • LED und Konstantelektronik
  • Hubhöhe 26 mm

Schwächen

  • 2,5 kg ohne Kabel
  • Preis im oberen Bereich

Geeignet für: Für Nutzer, die dicke Hölzer schneiden und ein Netzgerät mit vollständigem Zubehör bevorzugen.

1,8gut
4.

Einhell TC-JS 80/1 Kit Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 40 € 5,0 von 5 (23 Bewertungen bei Otto)

Die Einhell TC-JS 80/1 Kit ist ein Netzgerät mit 550 Watt und einer Hubzahl von bis zu 3.000 pro Minute bei 20 Millimetern Hubhöhe. Laut Hersteller schneidet sie bis 80 Millimeter in Holz und 10 Millimeter in Stahl, der Pendelhub lässt sich in vier Stufen einstellen. Die Grundplatte schwenkt für Gehrungsschnitte bis 45 Grad, eine Drehzahlelektronik passt die Hubzahl dem Material an. Im Lieferumfang liegen ein Koffer und drei Sägeblätter für Holz und Kunststoff, am Absaugstutzen mit 36 Millimetern Durchmesser lässt sich ein Sauger anschließen. Das Gerät wiegt 1,81 Kilogramm. Bei Otto kostet es 44,99 Euro und gehört damit zu den günstigsten im Vergleich. Dort liegen 23 Bewertungen mit fünf Sternen vor.

Stärken

  • Vierstufiger Pendelhub
  • Koffer mit drei Sägeblättern
  • Niedriger Preis
  • Drehzahlelektronik

Schwächen

  • Nur 10 mm Schnitttiefe in Stahl
  • Gebunden an Steckdose

Geeignet für: Für Heimwerker, die gelegentlich Platten und Bretter zuschneiden und wenig Geld ausgeben möchten.

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERStichsägen2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026
5.

Bosch PST 900 PEL

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 90 € 5,0 von 5 (315 Bewertungen bei Otto)

Die Bosch PST 900 PEL hat 620 Watt Nennaufnahme und 340 Watt Abgabeleistung. Die Hubzahl lässt sich von 500 bis 3.100 pro Minute regeln. Laut Bosch schneidet sie bis 90 Millimeter in Holz und 8 Millimeter in Stahl, die Fußplatte aus Stahl ist für Gehrungsschnitte einstellbar. Das SDS-System wechselt das Sägeblatt werkzeuglos, zur Ausstattung gehören ein Pendelhub, die CutControl-Schnittführung und PowerLight zur Ausleuchtung der Schnittlinie. Im Koffer liegen ein Sägeblatt T 144 D, eine Absaughaube, die CutControl-Führung und ein Fach für Sägeblätter. Das Gerät wiegt 2,2 Kilogramm. Bei Otto kostet es 92,54 Euro, dort stehen 315 Bewertungen mit fünf Sternen.

Stärken

  • Regelbare Hubzahl bis 3.100/min
  • CutControl und PowerLight
  • Absaughaube und Koffer dabei
  • Über 300 Bewertungen bei Otto

Schwächen

  • Winkel der Gehrung nicht angegeben
  • 2,2 kg sind schwerer als Akkugeräte

Geeignet für: Für Heimwerker, die häufiger sägen und Wert auf Schnittführung, Beleuchtung und Absaugung legen.

2,0gut
6.

DeWalt DCS334N

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 200 €

Die DeWalt DCS334N ist ein Solo-Gerät für das 18-Volt-XR-System ohne Akku und Ladegerät. Nach den Angaben bei Geizhals arbeitet sie mit einem bürstenlosen Motor und einer Hubzahl von 0 bis 3.200 pro Minute bei 26 Millimetern Hubhöhe. Die maximale Schnitttiefe beträgt 135 Millimeter in Holz und 10 Millimeter in Metall, der Pendelhub hat drei Stufen. Dazu kommen eine Hubzahlregelung und ein Softgrip. Das Gerät wiegt 2,1 Kilogramm. Angaben zu Gehrungsschnitten und zum Lieferumfang waren nicht zu finden. Bei Otto kostet das Gerät 198,85 Euro, eine Kundenbewertung liegt dort nicht vor.

Stärken

  • Bürstenloser Motor
  • 135 mm Schnitttiefe in Holz
  • Hubzahl bis 3.200/min
  • Hubhöhe 26 mm

Schwächen

  • Akku und Ladegerät nicht enthalten
  • Gehrung und Lieferumfang nicht angegeben

Geeignet für: Für Nutzer mit vorhandenen DeWalt-XR-Akkus, die viel Schnitttiefe und hohe Hubzahl brauchen.

2,0gut
7.

Einhell TC-JS 18/70 Li Set

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 60 €

Die Einhell TC-JS 18/70 Li gehört zum Power-X-Change-System mit 18 Volt und kommt als Set mit einem 2,5-Ah-Akku und Ladegerät. Die Hubzahl liegt bei bis zu 2.700 pro Minute, die Hubhöhe bei 20 Millimetern. Laut Hersteller schneidet sie bis 70 Millimeter in Holz und 8 Millimeter in Stahl, die Gehrung reicht bis 45 Grad. Die Säge hat einen wählbaren Pendelhub, eine Ausblasfunktion für die Schnittlinie, einen Absaugadapter und einen Späneschutz. Mitgeliefert wird ein Sägeblatt für Holz, ein Koffer ist nicht aufgeführt. Mit 2,12 Kilogramm liegt sie im Mittelfeld des Vergleichs. Bei Otto kostet das Set 59,99 Euro, Akku und Ladegerät sind darin enthalten.

Stärken

  • Akku und Ladegerät im Preis
  • Ausblasfunktion für freie Sicht
  • Absaugadapter und Späneschutz
  • Gehrung ±45°

Schwächen

  • Nur ein Sägeblatt, kein Koffer
  • Geringere Schnitttiefe als Profigeräte

Geeignet für: Für Heimwerker, die kabellos arbeiten möchten und noch keine Akkus eines passenden Systems besitzen.

2,2gut
8.

Festool PS 300 EQ-Plus

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 420 €

Die Festool PS 300 EQ-Plus Trion ist ein Netzgerät mit 720 Watt und MMC-Elektronik für konstante Drehzahl. Die Hubzahl lässt sich von 1.000 bis 2.900 pro Minute einstellen, die Hubhöhe beträgt 26 Millimeter. Laut Festool schneidet sie bis 120 Millimeter in Holz, 20 Millimeter in NE-Metall und 10 Millimeter in Weichstahl, die Schrägstellung reicht von 0 bis 45 Grad. Eine dreifache Sägeblattführung mit Hartmetallrücken soll winkelgenaue Schnitte liefern, FastFix wechselt das Blatt ohne Werkzeug. Im Systainer³ liegen zwei Sägeblätter und ein Spanschutz. Das Gerät wiegt 2,7 Kilogramm. Bei Otto kostet es 420,05 Euro und ist damit das teuerste Gerät im Vergleich.

Stärken

  • Dreifache Sägeblattführung
  • FastFix-Wechsel ohne Werkzeug
  • Systainer³ mit Spanschutz
  • Konstante Drehzahl durch MMC

Schwächen

  • Mit 420 Euro das teuerste Gerät
  • 2,7 kg am Kabel

Geeignet für: Für Handwerker und anspruchsvolle Heimwerker, die täglich oder sehr präzise sägen und bereit sind, dafür mehr zu zahlen.

2,3gut
9.

Black+Decker KFBES500K

Gesamtnote 2,5 (gut)Preis ca. 30 €

Die Black+Decker KFBES500K nennt 500 Watt Leistungsaufnahme und eine regelbare Hubzahl von 0 bis 3.000 pro Minute. Der Hersteller gibt eine maximale Schnitttiefe von 70 Millimetern in Holz, 15 Millimetern in Aluminium und 5 Millimetern in Stahl an. Die Säge hat einen Pendelhub, wie viele Stufen er hat und wie hoch der Hub ausfällt, steht auf der abgerufenen Seite nicht. Gehrungsschnitte sind bis 45 Grad möglich, das Sägeblatt wechselt werkzeuglos. Geliefert werden ein Holzsägeblatt und ein Koffer. Das Gerät wiegt 1,7 Kilogramm und hat einen gummierten Griff. Bei Otto kostet es 31,94 Euro, das ist der niedrigste Preis im Vergleich. Dort liegt nur eine einzelne Bewertung vor, daher fehlt hier eine Kundenbewertung.

Stärken

  • Mit 1,7 kg sehr leicht
  • Regelbare Hubzahl
  • Koffer im Lieferumfang
  • Günstigstes Gerät im Vergleich

Schwächen

  • Nur 5 mm Schnitttiefe in Stahl
  • Hubhöhe nicht angegeben
  • Nur ein Sägeblatt dabei

Geeignet für: Für kleine Arbeiten an Holz und Kunststoff, bei denen der Preis den Ausschlag gibt.

2,5gut
10.

Bosch PST 650

Gesamtnote 2,7 (befriedigend)Preis ca. 50 € 4,5 von 5 (477 Bewertungen bei Otto)

Die Bosch PST 650 hat 500 Watt Nennaufnahme und 300 Watt Abgabeleistung bei einer Leerlaufhubzahl von 3.100 pro Minute. Laut Bosch schneidet sie bis 65 Millimeter in Holz und 4 Millimeter in Stahl, geeignet sind auch Aluminium, Laminat, Parkett, Spanplatten und Kunststoffe. Das Sägeblatt wird per SDS-System werkzeuglos gewechselt, die Fußplatte besteht aus Stahl. Zum Lieferumfang gehören ein Holzsägeblatt T 144 D und ein Kunststoffkoffer. Mit 1,6 Kilogramm ist sie das leichteste Netzgerät im Vergleich. Angaben zu Pendelhub und Gehrung finden sich auf der Herstellerseite nicht. Bei Otto kostet sie 54,99 Euro, dort liegen 477 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen vor, die meisten im Vergleich.

Stärken

  • Leichtestes Netzgerät mit 1,6 kg
  • SDS-System, Wechsel ohne Werkzeug
  • Stahl-Fußplatte
  • Sehr viele Bewertungen bei Otto

Schwächen

  • Nur 65 mm Schnitttiefe in Holz
  • Pendelhub und Gehrung nicht angegeben

Geeignet für: Für Haushalt und Hobby, wenn ein leichtes Gerät für dünne Bretter und Platten genügt.

2,7befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktSchnittleistung (35 %)Ausstattung (25 %)Handhabung (25 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. Metabo ST 18 LT 130 BL1,41,71,32,31,6
2. Makita DJV185Z1,41,81,42,31,6
3. Makita 4351FCTJ1,31,32,82,41,8
4. Einhell TC-JS 80/1 Kit2,32,12,01,32,0
5. Bosch PST 900 PEL2,01,62,41,92,0
6. DeWalt DCS334N1,32,51,92,82,0
7. Einhell TC-JS 18/70 Li Set2,81,91,91,52,2
8. Festool PS 300 EQ-Plus1,71,53,03,62,3
9. Black+Decker KFBES500K3,12,91,91,62,5
10. Bosch PST 6503,42,92,02,22,7

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Schnittleistung (35 %)

Zählen Schnitttiefe in Holz und Stahl, Hubzahl, Hubhöhe und Pendelhub laut Hersteller.

ProduktNoteBegründung
1. Metabo ST 18 LT 130 BL1,4130 mm Holz, 35 mm NE-Metall, 10 mm Stahl und bis 3.500 Hübe pro Minute mit vier Pendelstufen.
2. Makita DJV185Z1,4135 mm Holz, 10 mm Stahl, 20 mm Aluminium und 800 bis 3.000 Hübe bei bürstenlosem Motor.
3. Makita 4351FCTJ1,3135 mm Holz, 20 mm Aluminium, 10 mm Stahl und 26 mm Hubhöhe bei 720 W und 700 W Ausgangsleistung.
4. Einhell TC-JS 80/1 Kit2,380 mm Holz und 10 mm Stahl bei 550 W und 20 mm Hubhöhe liegen im Mittelfeld des Vergleichs.
5. Bosch PST 900 PEL2,090 mm Holz und 8 mm Stahl bei 620 W und regelbarer Hubzahl liegen im oberen Mittelfeld.
6. DeWalt DCS334N1,3135 mm Holz, 10 mm Metall, 26 mm Hubhöhe und bis 3.200 Hübe pro Minute mit bürstenlosem Motor.
7. Einhell TC-JS 18/70 Li Set2,870 mm Holz, 8 mm Stahl und bis 2.700 Hübe pro Minute liegen unter den Werten der stärkeren Geräte.
8. Festool PS 300 EQ-Plus1,7120 mm Holz, 20 mm NE-Metall, 10 mm Stahl und bis 2.900 Hübe bei 720 W und 26 mm Hub.
9. Black+Decker KFBES500K3,170 mm Holz und nur 5 mm Stahl sind der niedrigste Metallwert des Vergleichs, die Hubhöhe ist nicht angegeben.
10. Bosch PST 6503,465 mm Holz und 4 mm Stahl sind die niedrigsten Schnitttiefen im Vergleich.

Ausstattung (25 %)

Zählen Koffer, mitgelieferte Sägeblätter, Absaugung, Beleuchtung und Schutzfunktionen.

ProduktNoteBegründung
1. Metabo ST 18 LT 130 BL1,7LED, Ausblasfunktion, Wiederanlaufschutz, Schutzglas und Absaugstutzen, aber ohne Akku und Ladegerät.
2. Makita DJV185Z1,8Zwei LED, XPT-Schutz und drei Pendelstufen, aber kein Akku, kein Ladegerät und kein Koffer in der Angabe.
3. Makita 4351FCTJ1,3MAKPAC, drei Sägeblätter, Gleitschuh, Spanreißschutz, Absaugstutzen und LED sind die umfangreichste Ausstattung.
4. Einhell TC-JS 80/1 Kit2,1Koffer, drei Sägeblätter und Absaugstutzen sind für den Preis ein solider Lieferumfang.
5. Bosch PST 900 PEL1,6Koffer, Absaughaube, CutControl-Führung, Blattfach und PowerLight bilden eine umfangreiche Ausstattung.
6. DeWalt DCS334N2,5Als Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät, zu Koffer und Sägeblättern liegen keine Angaben vor.
7. Einhell TC-JS 18/70 Li Set1,9Akku, Ladegerät, Späneschutz, Absaugadapter und Ausblasfunktion sind für 60 Euro viel Ausstattung.
8. Festool PS 300 EQ-Plus1,5Systainer³, zwei Sägeblätter, Spanschutz, Dreifachführung und Anschluss an Führungsschienen.
9. Black+Decker KFBES500K2,9Koffer und ein Holzsägeblatt sind der knappste Lieferumfang im Vergleich.
10. Bosch PST 6502,9Koffer und ein Sägeblatt bilden einen knappen Lieferumfang, SDS-Wechsel und Stahlplatte gleichen das etwas aus.

Handhabung (25 %)

Zählen Gewicht, Gehrungsmöglichkeit und die Frage, ob das Gerät am Kabel oder am Akku arbeitet.

ProduktNoteBegründung
1. Metabo ST 18 LT 130 BL1,3Mit 1,5 kg ohne Akku das leichteste Gerät im Vergleich, Gehrung ±45°.
2. Makita DJV185Z1,41,7 kg ohne Akku und Neigung bis 45° in beide Richtungen sind sehr handlich.
3. Makita 4351FCTJ2,82,5 kg ohne Kabel sind nach dem Festool das schwerste Gerät, dafür liegt es ruhig in der Hand.
4. Einhell TC-JS 80/1 Kit2,01,81 kg und Gehrung bis 45° sind ordentlich, die Stromversorgung hängt am Kabel.
5. Bosch PST 900 PEL2,42,2 kg am Kabel und eine einstellbare Fußplatte, der Gehrungswinkel ist nicht angegeben.
6. DeWalt DCS334N1,92,1 kg und Softgrip, die Neigung der Grundplatte ist nicht angegeben.
7. Einhell TC-JS 18/70 Li Set1,9Ohne Kabel nutzbar, ±45° Gehrung, 2,12 kg liegen im Mittelfeld.
8. Festool PS 300 EQ-Plus3,02,7 kg sind das höchste Gewicht im Vergleich, die Führung soll dafür sehr genaue Schnitte liefern.
9. Black+Decker KFBES500K1,91,7 kg, regelbare Hubzahl und Gehrung bis 45° sprechen für eine leichte Handhabung.
10. Bosch PST 6502,01,6 kg machen sie zum leichtesten Netzgerät, Angaben zu Pendelhub und Gehrung fehlen.

Preis-Leistung (15 %)

Setzt die übrigen Teilnoten ins Verhältnis zum Straßenpreis bei Otto, bei Akkugeräten mit und ohne Akku.

ProduktNoteBegründung
1. Metabo ST 18 LT 130 BL2,3150 Euro nur für das Gerät, Akku und Ladegerät kommen hinzu.
2. Makita DJV185Z2,3150 Euro nur für das Gerät, Akku und Ladegerät kommen hinzu.
3. Makita 4351FCTJ2,4Für 170 Euro gibt es viel Leistung und Ausstattung, der Preis liegt aber im oberen Drittel.
4. Einhell TC-JS 80/1 Kit1,3Mit 40 Euro und dieser Ausstattung gehört sie zu den günstigsten Geräten des Vergleichs.
5. Bosch PST 900 PEL1,9Für 90 Euro gibt es viel Ausstattung und über 300 Bewertungen mit fünf Sternen.
6. DeWalt DCS334N2,8200 Euro nur für das Gerät, ohne Akku und mit lückenhafter Ausstattungsangabe.
7. Einhell TC-JS 18/70 Li Set1,5Akku und Ladegerät sind im Preis enthalten, das macht das Set zum günstigsten Akku-Einstieg.
8. Festool PS 300 EQ-Plus3,6420 Euro sind mehr als das Doppelte des nächstteuren Geräts, die Daten rechtfertigen das nur zum Teil.
9. Black+Decker KFBES500K1,6Mit rund 30 Euro ist sie das günstigste Gerät, die Schnittdaten fallen entsprechend knapp aus.
10. Bosch PST 6502,2Für 50 Euro mit einer sehr großen Zahl positiver Bewertungen, aber mit geringer Schnitttiefe.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Stichsägen achten sollten

Wie arbeitet eine Stichsäge?

Eine Stichsäge bewegt ein schmales Sägeblatt auf und ab. Das Blatt ist an einem Stößel befestigt, den der Motor über ein Getriebe antreibt. Die Strecke, die das Blatt bei jedem Hub zurücklegt, heißt Hubhöhe. Im Vergleich liegen die angegebenen Werte zwischen 20 und 26 Millimetern. Wie oft das Blatt pro Minute auf und ab geht, gibt die Hubzahl an. Bei den hier verglichenen Geräten reicht sie von 500 bis 3.500 Hüben pro Minute.

Die Säge liegt mit einer Fußplatte auf dem Werkstück auf. Diese Platte führt das Gerät und lässt sich bei den meisten Modellen für Schnitte im Winkel schwenken. Das Blatt ist nur an einem Ende eingespannt, deshalb verläuft ein Schnitt bei dickem Material nie ganz senkrecht. Je tiefer geschnitten wird, desto stärker kann das Blatt ausweichen. Hochwertige Geräte stützen das Blatt daher mit einer zusätzlichen Führung ab, zum Beispiel mit Führungsrollen oder, wie bei einem der verglichenen Modelle, mit einer dreifachen Blattführung.

Stichsägen schneiden gerade Linien, Kurven und Ausschnitte. Für enge Kurven ist die Stichsäge das richtige Werkzeug.

Die Stichsäge ist das Werkzeug für Kurven, Ausschnitte und kurze gerade Schnitte. Für lange gerade Schnitte in Platten ist eine Handkreissäge mit Führungsschiene genauer und schneller, weil sich das Sägeblatt nicht verbiegen kann. Eine Säbelsäge, bei der das Blatt in Längsrichtung des Geräts hin und her fährt, eignet sich für grobe Arbeiten wie das Zerlegen von Ästen, Rohren oder Bauholz und für Abbrucharbeiten. Für saubere Kanten ist sie nicht gedacht.

Kabel oder Akku: welche Bauart passt?

Netzgeräte liefern gleichbleibende Leistung, solange eine Steckdose oder ein Verlängerungskabel in Reichweite ist. Sie sind meist günstiger, weil kein Akku zum Gerät gehört. Im Vergleich kosten die Netzgeräte bei Otto zwischen rund 30 und 420 Euro.

Akkugeräte arbeiten ohne Kabel, das ist auf Dächern, im Garten oder beim Einbau von Küchenarbeitsplatten bequem. Dafür braucht das Gerät einen Akku und ein Ladegerät. Viele Hersteller verkaufen ihre Geräte deshalb als Solo-Ausführung ohne Akku. Wer bereits Akkus desselben Systems besitzt, spart Geld. Wer keine besitzt, muss Akku und Ladegerät zusätzlich kaufen.

Wichtig ist deshalb der Blick auf die Produktbezeichnung. Heißt es „Solo“ oder „ohne Akku und Ladegerät“, gilt der Preis nur für das Gerät. Im Vergleich enthält nur das Einhell-Set Akku und Ladegerät. Die Akkusysteme sind zwischen den Marken nicht austauschbar, mit Ausnahme von Systemen, die sich Hersteller teilen.

  • Netzgerät: günstiger, konstante Leistung, Kabel nötig.
  • Akku-Set: sofort einsatzbereit, Preis enthält Akku und Ladegerät.
  • Akku solo: günstig, wenn Akkus schon vorhanden sind.

Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick

Die Schnitttiefe ist die Zahl, die die Hersteller am deutlichsten nennen. Sie gilt bei senkrechter Führung in Holz oder Stahl. Im Vergleich nennen die Hersteller zwischen 65 und 135 Millimetern in Holz und zwischen 4 und 10 Millimetern in Stahl. Wer vor allem Küchenarbeitsplatten, Bretter und Platten bis 40 Millimeter schneidet, braucht keine 135 Millimeter.

Die Leistungsaufnahme in Watt sagt, wie viel Strom das Gerät maximal zieht. Entscheidender für die Sägeleistung ist die Abgabeleistung. Sie liegt deutlich darunter: Bosch nennt für die PST 650 bei 500 Watt Aufnahme 300 Watt Abgabe, für die PST 900 PEL bei 620 Watt Aufnahme 340 Watt. Bei Akkugeräten steht stattdessen die Spannung, meist 18 Volt.

Eine regelbare Hubzahl hilft bei Metall, Kunststoff und Laminat, weil dort langsamer gesägt werden muss. Der Pendelhub lässt das Blatt beim Aufwärtshub leicht nach vorn schwingen und beschleunigt den Schnitt in Holz.

  • Gehrung: Die Fußplatte sollte sich bis 45 Grad nach links und rechts schwenken lassen.
  • Blattwechsel: Werkzeuglose Systeme sparen Zeit und sind sicherer.
  • Absaugung: Ein Anschluss für einen Sauger hält die Schnittlinie frei.
  • Gewicht: Über Kopf oder an Wänden spielen schon 500 Gramm Unterschied eine Rolle.

Sägeblätter und Aufnahme

Die Blattaufnahme entscheidet, welche Blätter passen. Die meisten Geräte nutzen heute Blätter mit T-Schaft, bei einigen älteren oder einfachen Geräten kommen noch U-Schäfte vor. Bosch liefert mit seinen Geräten ein Holzblatt T 144 D mit, ein Blatt mit T-Schaft. Wer ein Gerät kauft, sollte die Aufnahme prüfen, weil nicht jedes Blatt in jede Säge passt.

Neben der Aufnahme zählen Material und Zahnung. Grobe Zähne schneiden Holz schnell, hinterlassen aber eine rauere Kante. Feine Zähne arbeiten sauberer und eignen sich für Laminat, Furnier und Kunststoff. Blätter für Metall haben sehr feine Zähne und bestehen aus gehärtetem Stahl.

MaterialZahnungPendelhub
Weichholz, Bauholzgrobhohe Stufe
Hartholz, Laminatmittel bis feinniedrige bis mittlere Stufe
Kunststofffeinniedrig oder aus
Aluminium, Stahlblechsehr feinaus, mit Hubzahlregelung langsam

Die Tabelle gibt Anhaltswerte. Die Hinweise des Blattherstellers haben Vorrang, weil Zahnform und Material je nach Hersteller abweichen.

Den Pendelhub richtig einstellen

Beim Pendelhub schwingt das Blatt beim Aufwärtshub nach vorn und beim Abwärtshub zurück. Dadurch schneidet es nur beim Aufwärtshub und kommt schneller voran. Dafür wird die Schnittkante rauer und das Blatt nutzt sich schneller ab. Bei fünf der zehn Geräte nennen die Hersteller die Stufenzahl des Pendelhubs, sie liegt bei drei bis vier Stufen, bei drei Geräten mit zusätzlicher Neutralstellung.

Wer eine saubere Kante braucht, etwa an einer sichtbaren Küchenarbeitsplatte, stellt eine niedrige Stufe oder die Neutralstellung ein und sägt langsam. Für grobe Zuschnitte im Bauholz darf die höchste Stufe genutzt werden. Bei Metall und Kunststoff bleibt der Pendelhub aus.

Der Spanreißschutz hilft zusätzlich. Das ist eine kleine Kunststoffeinlage an der Fußplatte oder ein Aufsatz, der die Holzfasern an der Oberseite der Schnittkante festhält. Makita und Festool liefern ihn mit, bei Einhell gehört ein Späneschutz zum Set.

Akkusysteme und laufende Kosten

Wer ein Solo-Gerät kauft, legt sich auf ein Akkusystem fest. Die verglichenen Solo-Geräte gehören zu den Systemen Makita LXT, Metabo, DeWalt XR und dem System Power X-Change von Einhell. Jeder Akku passt nur im eigenen System. Ein zweites Gerät desselben Herstellers, zum Beispiel ein Akkuschrauber, spart später den Kauf eines weiteren Akkus.

Ein Rechenbeispiel zeigt den Unterschied. Das Einhell-Set kostet bei Otto 59,99 Euro mit Akku und Ladegerät. Die Makita DJV185Z kostet 147,38 Euro ohne Akku und Ladegerät. Besitzt der Käufer bereits LXT-Akkus, entstehen keine weiteren Kosten. Ohne Akkus kommt ein Akku mit Ladegerät hinzu, dessen Preis je nach Kapazität deutlich schwankt.

Bei Netzgeräten fällt Strom an, allerdings wenig. Zieht ein Gerät mit 550 Watt eine Stunde lang volle Leistung, sind das 0,55 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von 0,35 Euro je Kilowattstunde sind das rund 19 Cent. Gesägt wird selten eine Stunde am Stück, deshalb spielen die Stromkosten bei einer Stichsäge kaum eine Rolle.

Sicher und sauber sägen

Das Werkstück muss fest liegen. Mit Schraubzwingen auf einer Werkbank oder auf zwei Böcken lässt es sich nicht verschieben. Die Säge wird erst eingeschaltet, wenn die Fußplatte auf dem Material aufliegt, und erst nach dem Stillstand des Blattes abgehoben.

Für Ausschnitte innerhalb einer Platte wird zuerst ein Loch gebohrt, in das das Blatt passt. Bei Geräten mit Pendelhub und Anlaufregelung ist auch ein vorsichtiges Eintauchen möglich. Das setzt Übung voraus.

  • Vor jedem Blattwechsel den Netzstecker ziehen oder den Akku entnehmen.
  • Schutzbrille und Gehörschutz tragen, Staub möglichst absaugen.
  • Die Schnittlinie vorzeichnen und die Säge mit leichtem Druck führen, ohne zu drücken.
  • Bei Kurven langsamer sägen, damit das Blatt nicht verläuft.

Makita nennt für die DJV185Z einen Schallleistungspegel von 95 Dezibel, Metabo für die ST 18 LT 130 BL einen Schalldruckpegel von 90 Dezibel. Bei längerem Arbeiten ist Gehörschutz sinnvoll.

Typische Fehler beim Kauf

Der häufigste Fehler ist der Blick nur auf die Wattzahl. Eine hohe Leistungsaufnahme sagt wenig über die Sägeleistung, wenn Getriebe, Blattführung und Hubzahl nicht dazu passen. Besser ist ein Blick auf Schnitttiefe, Hubzahl und Bauart.

Zweiter Fehler: Solo-Geräte werden mit Sets verwechselt. Ein Preis von 150 Euro kann nur das Gerät meinen, die Kosten für Akku und Ladegerät kommen dann hinzu. Bei Akkugeräten sollte der Preis immer mit den Kosten eines Akkus zusammen betrachtet werden.

Dritter Fehler: Die maximale Schnitttiefe wird überschätzt. Wer überwiegend 28-Millimeter-Platten oder 40 Millimeter dicke Arbeitsplatten schneidet, braucht keine 135 Millimeter. Wichtiger sind dann eine gute Führung, eine regelbare Hubzahl und ein feines Blatt.

Vierter Fehler: Die Blattaufnahme wird nicht geprüft. Passende Blätter sind günstig, aber nur, wenn die Aufnahme zum Gerät passt. Fünfter Fehler: Das Gewicht wird ignoriert. Bei Arbeiten über Kopf macht das leichtere Gerät den Unterschied.

Pflege und Aufbewahrung

Nach dem Sägen sollten Späne und Staub aus der Fußplatte, aus der Blattführung und aus den Lüftungsschlitzen entfernt werden. Ein Pinsel und ein Staubsauger reichen. Die Führungsrolle, an der das Blatt anliegt, braucht gelegentlich einen Tropfen Maschinenöl, sofern der Hersteller das vorsieht.

Stumpfe Blätter erkennt man an Rauchentwicklung, an ausgerissenen Kanten und am Verlaufen des Schnitts. Sie sollten sofort getauscht werden, weil sie den Motor stärker belasten. Ein neues Blatt kostet nur wenige Euro.

Akkus sollten kühl und trocken gelagert werden. Bei längerer Lagerung ist ein Ladestand von etwa der Hälfte günstig. Der Koffer schützt Säge und Blätter vor Staub und Stößen und hilft, Zubehör beieinander zu halten.

Fachbegriffe kurz erklärt

  • Hubzahl: Anzahl der Auf- und Abwärtsbewegungen des Blattes pro Minute.
  • Hubhöhe: Weg, den das Blatt bei einem Hub zurücklegt. Eine größere Hubhöhe schneidet bei gleicher Hubzahl schneller.
  • Pendelhub: Leichte Vorwärtsbewegung des Blattes beim Aufwärtshub für schnelleren Schnitt in Holz.
  • Gehrungsschnitt: Schnitt im Winkel, dafür wird die Fußplatte geschwenkt.
  • Solo-Gerät: Akkugerät, das ohne Akku und Ladegerät verkauft wird.
  • T-Schaft: Verbreitete Blattaufnahme, bei der das Blatt mit einem T-förmigen Ende einrastet.
  • Brushless: Bürstenloser Motor, der weniger Verschleiß hat und effizienter arbeitet.
  • Spanreißschutz: Einlage, die das Ausreißen der Holzfasern an der Schnittkante verhindert.

Häufige Fragen zu Stichsägen

Welche Stichsäge eignet sich für Heimwerker?

Für gelegentliche Arbeiten an Brettern, Platten und Arbeitsplatten genügt ein Netzgerät mit 500 bis 620 Watt und 65 bis 90 Millimetern Schnitttiefe in Holz. Wer kabellos arbeiten möchte, findet im Vergleich ein Akku-Set mit Ladegerät für rund 60 Euro. Mit größerer Schnitttiefe und stärkerem Motor lohnt sich der Aufpreis erst, wenn häufig Balken oder Kantholz geschnitten werden.

Was bedeutet Solo bei Akkugeräten?

Solo heißt, dass das Gerät ohne Akku und ohne Ladegerät verkauft wird. Der genannte Preis gilt nur für die Säge selbst. Wer bereits Akkus desselben Herstellers besitzt, kann sie weiterverwenden. Wer keine hat, muss Akku und Ladegerät hinzukaufen. Im Vergleich sind drei der vier Akkugeräte Solo-Geräte, nur das Einhell-Set enthält Akku und Ladegerät.

Wie tief kann eine Stichsäge schneiden?

Die Hersteller nennen im Vergleich zwischen 65 und 135 Millimeter in Holz und zwischen 4 und 10 Millimeter in Stahl. Diese Werte gelten bei senkrechter Führung. Bei großer Tiefe weicht das Blatt häufig aus, der Schnitt wird dann schräg. Für Arbeitsplatten von 40 Millimetern reichen alle Geräte im Vergleich. Wer Balken sägt, sollte mindestens 90 Millimeter wählen.

Wozu dient der Pendelhub?

Der Pendelhub lässt das Blatt beim Aufwärtshub leicht nach vorn schwingen. Das beschleunigt den Schnitt in Holz und entlastet das Blatt beim Rückhub. Die Schnittkante wird dabei rauer. Für saubere Kanten wird eine niedrige Stufe oder die Neutralstellung gewählt, für Metall und Kunststoff bleibt der Pendelhub ganz aus. Die verglichenen Geräte bieten je nach Modell drei oder vier Stufen.

Welches Sägeblatt brauche ich für Holz, Metall und Kunststoff?

Für Holz eignen sich Blätter mit gröberer Zahnung, für saubere Kanten in Laminat oder Kunststoff Blätter mit feiner Zahnung. Für Metall braucht es Blätter mit sehr feinen Zähnen aus gehärtetem Stahl und eine niedrige Hubzahl. Wichtig ist, dass die Aufnahme zum Gerät passt. Die meisten Geräte im Vergleich nutzen den verbreiteten T-Schaft, Details stehen in der Anleitung.

Lohnt sich ein bürstenloser Motor?

Ein bürstenloser Motor hat keine Kohlebürsten, die verschleißen. Hersteller geben dadurch eine längere Lebensdauer und eine effizientere Nutzung des Akkus an. Im Vergleich sind die Makita DJV185Z, die Metabo ST 18 LT 130 BL und die DeWalt DCS334N bürstenlos ausgeführt. Für gelegentliche Heimwerkerarbeiten ist der Unterschied im Alltag gering, bei häufigem Einsatz zahlt er sich eher aus.

Wie schneide ich einen Ausschnitt in eine Platte?

Zuerst wird ein Startloch gebohrt, das größer ist als die Breite des Sägeblatts. Dann setzt man die Säge mit laufendem Blatt vorsichtig an die Schnittlinie. Bei Küchenarbeitsplatten wird die Ecke gerundet vorgebohrt, damit keine Spannungsrisse entstehen. Sägen Sie langsam und mit niedriger Pendelstufe, damit die sichtbare Kante sauber bleibt.

Wie laut ist eine Stichsäge?

Makita nennt für die DJV185Z 95 Dezibel und für die 4351FCTJ 96 Dezibel Schallleistungspegel, Metabo für die ST 18 LT 130 BL 90 Dezibel Schalldruckpegel. Bei längerem Sägen ist Gehörschutz sinnvoll. Zusätzlich sollte man eine Schutzbrille tragen und, wenn möglich, einen Sauger an den Absaugstutzen anschließen, um Staub zu binden.

Wie lange hält ein Akku?

Das hängt von der Kapazität, der Belastung und dem Material ab. Sehr feine Schnitte in dünnem Holz belasten den Akku wenig, tiefe Schnitte in Hartholz viel. Hersteller nennen dazu selten feste Werte. Im Vergleich liegen dazu keine Angaben vor. Wer länger arbeitet, sollte einen zweiten Akku bereithalten oder einen mit höherer Kapazität kaufen.

Brauche ich einen Koffer?

Ein Koffer schützt Säge und Blätter bei Transport und Lagerung und hält Zubehör beisammen. Im Vergleich liefern Einhell TC-JS 80/1, Black+Decker, Bosch und Makita 4351FCTJ einen Koffer mit, Festool einen Systainer. Bei den Solo-Akkugeräten im Vergleich ist in den abgerufenen Angaben kein Koffer aufgeführt. Wer die Säge selten bewegt, kommt ohne Koffer aus.

Fazit

Welche Stichsäge passt, hängt vor allem von der Art der Arbeit ab. Für gelegentliche Zuschnitte in Holz und Platten reicht ein günstiges Netzgerät mit 500 bis 620 Watt und knapp 70 bis 90 Millimetern Schnitttiefe. Wer kabellos arbeitet und noch keine Akkus besitzt, findet im unteren Preisbereich ein Set mit Akku und Ladegerät. Wer bereits Akkus eines Systems hat, greift zu einem Solo-Gerät mit bürstenlosem Motor und 130 bis 135 Millimetern Schnitttiefe. Für Handwerker mit hoher Einsatzdauer und Wert auf Präzision rechtfertigt die Führung eines Profigeräts den deutlich höheren Preis. Wichtig ist bei Akkugeräten der Blick darauf, ob der Preis für Gerät, Akku und Ladegerät gilt.

Vergleichssieger ist der Metabo ST 18 LT 130 BL mit der Gesamtnote 1,6. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Einhell TC-JS 80/1 Kit (Note 2,0, ca. 40 €).