Mähroboter Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 5 Kriterien

Mähroboter halten den Rasen im Privatgarten selbstständig kurz. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie sie ihre Fläche kennen: Fünf der zehn Geräte dieses Vergleichs arbeiten mit Begrenzungskabel, fünf kommen ohne Kabel aus und nutzen Satellitennavigation oder eine virtuelle Grenze. Die Preise liegen zwischen 180 und 1.300 Euro, die empfohlenen Rasenflächen zwischen 300 und 1.200 Quadratmetern. Verglichen wurden Fläche, Steigung, Einrichtung, Akku und Lautstärke anhand von Herstellerseiten und Datenblättern. Hinzu kommen die aktuellen Preise bei Otto und die Kundenbewertungen, soweit mindestens zehn vorliegen. Die Daten stammen vom 2. Oktober 2026. Die Gesamtnote setzt sich aus fünf gewichteten Kriterien zusammen.

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Mähroboter

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERMähroboter1,5SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026

Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für große oder hügelige Gärten mit mehreren Zonen, in denen Steigung und Mähzeit wichtiger sind als der Preis.

1,5sehr gut ca. 1.300 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERMähroboter2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026

Einhell FREELEXO 1200 LCD BT

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für große, übersichtliche Gärten, in denen ein Begrenzungskabel kein Hindernis ist und der Preis zählt.

2,0gut ca. 250 €

Das Wichtigste in Kürze

Mähroboter im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERMähroboter1,5SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026Mammotion LUBA mini 2 AWD 10002.Ecovacs GOAT O600 RTK3.Anthbot M54.Husqvarna Automower Aspire R6V5.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERMähroboter2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026Einhell FREELEXO 1200 LCD BT6.Navimow i105E7.Gardena SILENO minimo 5008.Worx Landroid M500 Plus9.Yardforce MB40010.Bosch Indego XS 300
Gesamtnote1,5sehr gut1,8gut1,8gut1,8gut2,0gut2,0gut2,7befriedigend2,7befriedigend3,1befriedigend3,1befriedigend
Preis (ca.)1.300 €500 €600 €1.000 €250 €600 €490 €530 €180 €340 €
Kundenbewertung4,5 von 5
13 Bewertungen
5,0 von 5
40 Bewertungen
4,0 von 5
55 Bewertungen
k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.
Empfohlene Rasenfläche1.000 m²600 m²500 m²600 m²1.200 m²500 m²500 m²500 m²400 m²300 m²
BegrenzungKabellos (RTK, Kamera)Kabellos (RTK, KI-Kamera)Kabellos (RTK, KI-Kamera)Virtuell, kabellosBegrenzungskabel (210 m)Kabellos (RTK, Kamera)Begrenzungskabel (150 m)Begrenzungskabel (130 m)Begrenzungskabel (100 m)Begrenzungskabel (100 m)
Schnittbreitek. A.22 cm20 cm22 cm18 cm18 cm16 cm18 cm16 cm19 cm
Schnitthöhe20 bis 65 mm30 bis 80 mm30 bis 70 mm20 bis 50 mm20 bis 60 mm20 bis 60 mm20 bis 45 mm30 bis 60 mm20 bis 55 mm30 bis 50 mm
Maximale Steigung80 %45 %45 %40 %35 %30 %25 %35 %30 %27 %
Akku6,1 Ah2.500 mAh2,5 Ah4 Ah5,2 Ah2,55 AhLithium-Ionen2 Ah (20 V)2 Ah (20 V)2,5 Ah (18 V)
Mähzeit je Ladung150 Min.k. A.40 Min.100 Min.k. A.60 Min.65 Min.k. A.60 Min.45 Min.
Ladezeit150 Min.55 Min.60 Min.200 Min.k. A.90 Min.75 Min.75 Min.100 Min.45 Min.
Lautstärkek. A.k. A.bis 58 dB63 dB(A)59,4 dB(A)58 dB(A)57 dB(A)67 dB66,8 dB(A)63 dB(A)
SteuerungApp (WLAN, Bluetooth, 4G)App (WLAN, Bluetooth)App (WLAN, Bluetooth, 4G)App (Bluetooth, WLAN)App (Bluetooth), LCD-DisplayApp (WLAN, Bluetooth)App (Bluetooth)App (WLAN, Bluetooth)Bluetooth-App (optional)k. A.
Stärken
  • Größte Steigung im Feld: 80 %
  • Akku mit 150 Minuten Mähzeit
  • Allradantrieb und Kamera
  • Bis zu 10 Zonen
  • 45 % Steigung
  • Kabellos mit RTK und KI-Kamera
  • 22 cm Schnittbreite
  • Günstigstes kabelloses Gerät im Feld
  • 45 % Steigung
  • 20 Zonen einrichtbar
  • Eingebautes 4G
  • Bis 58 dB im Standardmodus
  • Kamera erkennt Objekte auf dem Rasen
  • GeoFence, PIN-Code und Alarm
  • Schutzart IPX6
  • 189 m² Flächenleistung pro Stunde
  • Größte empfohlene Fläche: 1.200 m²
  • 35 % Steigung
  • Großer 5,2-Ah-Akku
  • Preislich weit unten
  • Kabellose RTK- und Kameranavigation
  • 58 dB(A) Lautstärke
  • Zonen und Sperrzonen
  • Alarm und Diebstahlschutz
  • Leisester Mäher im Feld: 57 dB(A)
  • 65 Minuten Mähzeit
  • Frost- und Grassensor
  • CorridorCut für schmale Stellen
  • 35 % Steigung
  • WLAN und Bluetooth
  • Regensensor
  • Akku passt zu Worx-Geräten mit 20 V
  • Günstigster Mäher im Vergleich
  • 30 % Steigung
  • 60 Minuten Mähzeit
  • Leicht, 8,2 kg
  • Kompakt und leicht, 8 kg
  • Bürstenloser Motor
  • Drei Zonen
  • 45 Minuten Ladezeit
Schwächen
  • Höchster Preis im Vergleich
  • Lautstärke nicht eindeutig angegeben
  • Keine Angabe zu Mähzeit je Ladung
  • Keine Angabe zur Lautstärke
  • Nur 40 Minuten Mähzeit
  • Ladezeit von 200 Minuten
  • Hoher Preis für 600 m²
  • Begrenzungskabel muss verlegt werden
  • Keine Angabe zu Mähzeit und Ladedauer
  • Steigung nur 30 %
  • 60 Minuten Mähzeit
  • Nur 25 % Steigung
  • Schmale Schnittbreite von 16 cm
  • Begrenzungskabel nötig
  • 67 dB, eher laut
  • Nur Stoßsensor zur Hinderniserkennung
  • App nur optional
  • Nur 300 m² Rasenfläche
  • Keine App-Angabe in den Quellen
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Mähroboter im Einzelnen

1.

Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 Vergleichssieger

Gesamtnote 1,5 (sehr gut)Preis ca. 1.300 € 4,5 von 5 (13 Bewertungen bei Otto)

Der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 ist für Rasenflächen bis 1.000 m² ausgelegt und bewältigt laut Hersteller Steigungen bis 80 %. Er arbeitet ohne Begrenzungskabel und kombiniert Satellitennavigation mit Kamera und Ultraschallsensor, bis zu zehn Zonen lassen sich anlegen. Der 6,1-Ah-Akku reicht laut Hersteller für 150 Minuten Mähzeit, die Ladung dauert ebenfalls 150 Minuten. Gesteuert wird per App über WLAN, Bluetooth oder 4G. Bei Otto kostet das Gerät 1.300 Euro, der Hersteller nennt einen Aktionspreis in gleicher Höhe nach einer Listenpreisangabe von 1.499 Euro. Die 13 Bewertungen bei Otto ergeben 4,5 von 5 Sternen. Es ist das teuerste Gerät dieses Vergleichs.

Stärken

  • Größte Steigung im Feld: 80 %
  • Akku mit 150 Minuten Mähzeit
  • Allradantrieb und Kamera
  • Bis zu 10 Zonen

Schwächen

  • Höchster Preis im Vergleich
  • Lautstärke nicht eindeutig angegeben

Geeignet für: Für große oder hügelige Gärten mit mehreren Zonen, in denen Steigung und Mähzeit wichtiger sind als der Preis.

VERGLEICHS-SIEGERMähroboter1,5SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Ecovacs GOAT O600 RTK

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 500 € 5,0 von 5 (40 Bewertungen bei Otto)

Der Ecovacs GOAT O600 RTK ist das günstigste Gerät ohne Begrenzungskabel in diesem Vergleich. Er navigiert per RTK-Satellitensignal und erkennt Hindernisse mit einer KI-Kamera. Laut Herstellerseite ist er für bis zu 600 m² gedacht, bewältigt 45 % Steigung und überwindet Hindernisse bis 3 cm. Die Schnittbreite beträgt 22 cm, die Schnitthöhe lässt sich in Schritten von 0,5 cm von 3 bis 8 cm einstellen. Schmale Pfade ab 0,7 m Breite befährt er laut Ecovacs selbstständig. Mähzeit je Ladung und Lautstärke nennen die Quellen nicht. Bei Otto kostet das Gerät 500 Euro, 40 Kunden bewerten es mit durchschnittlich 5,0 von 5 Sternen.

Stärken

  • 45 % Steigung
  • Kabellos mit RTK und KI-Kamera
  • 22 cm Schnittbreite
  • Günstigstes kabelloses Gerät im Feld

Schwächen

  • Keine Angabe zu Mähzeit je Ladung
  • Keine Angabe zur Lautstärke

Geeignet für: Für Besitzer von Gärten bis 600 m² mit Steigungen, die ein kabelloses Gerät zu einem möglichst niedrigen Preis suchen.

1,8gut
3.

Anthbot M5

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 600 € 4,0 von 5 (55 Bewertungen bei Otto)

Der Anthbot M5 mäht ohne Begrenzungskabel und kombiniert RTK-Satellitennavigation mit einer KI-Kamera. Der Hersteller beschreibt ihn für Flächen bis 500 m² und nennt eine Flächenleistung von 150 m² pro Stunde. Er bewältigt 45 % Steigung, die Schnittbreite beträgt 20 cm, die Schnitthöhe lässt sich per App von 30 bis 70 mm einstellen. Im Standardmodus liegt die Lautstärke bei höchstens 58 dB. Laut Händlerdaten reicht der Akku 40 Minuten, geladen wird in einer Stunde. Bis zu 20 Zonen und ein 4G-Modul sind an Bord. Bei Otto kostet der M5 600 Euro, 55 Kunden bewerten ihn mit 4,0 von 5 Sternen.

Stärken

  • 45 % Steigung
  • 20 Zonen einrichtbar
  • Eingebautes 4G
  • Bis 58 dB im Standardmodus

Schwächen

  • Nur 40 Minuten Mähzeit

Geeignet für: Für Rasenflächen bis etwa 500 m² mit Hanglagen, in denen ein kabelloses Gerät mit Mobilfunkanbindung gewünscht ist.

1,8gut
4.

Husqvarna Automower Aspire R6V

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 1.000 €

Der Husqvarna Automower Aspire R6V arbeitet ohne Begrenzungskabel mit einer virtuell eingerichteten Grenze und erkennt Objekte per Kamera. Laut Herstellerseite schafft er 600 m², innerhalb der Arbeitsfläche Steigungen bis 40 %, an der Begrenzung bis 15 %. Die Schnittbreite beträgt 22 cm, die Schnitthöhe liegt zwischen 20 und 50 mm. Der 4-Ah-Akku reicht für typische 100 Minuten Mähdauer, die Ladung dauert 200 Minuten. Die Flächenleistung nennt Husqvarna mit 189 m² pro Stunde, den Verbrauch mit 4 kWh im Monat bei maximalem Einsatz. Bei Otto kostet der Mäher 1.000 Euro, der Hersteller verlangt aktuell 999 Euro statt 1.129 Euro. Bewertungen liegen bei Otto nur fünf vor.

Stärken

  • Kamera erkennt Objekte auf dem Rasen
  • GeoFence, PIN-Code und Alarm
  • Schutzart IPX6
  • 189 m² Flächenleistung pro Stunde

Schwächen

  • Ladezeit von 200 Minuten
  • Hoher Preis für 600 m²

Geeignet für: Für Besitzer von Gärten bis 600 m², die ohne Kabel verlegen wollen und Wert auf Diebstahlschutz und Herstellersupport legen.

1,8gut
5.

Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 250 €

Der Einhell FREELEXO 1200 LCD BT ist für Rasenflächen bis 1.200 m² ausgelegt und damit das Gerät mit der größten Flächenangabe im Vergleich. Er arbeitet mit Begrenzungskabel, im Lieferumfang sind 210 m Kabel und 300 Haken. Die Schnittbreite beträgt 18 cm, die Schnitthöhe lässt sich von 20 bis 60 mm einstellen, die Steigung darf 35 % betragen. Der 5,2-Ah-Akku ist der größte im Feld, Mähzeit und Ladedauer nennen die Quellen nicht. Bedient wird per LCD-Tastenfeld oder Bluetooth-App, vorhanden sind Kipp-, Stoß-, Hebe- und Regensensor. Die Lautstärke liegt bei 59,4 dB(A). Bei Otto kostet das Gerät 250 Euro, Bewertungen liegen dort nur fünf vor.

Stärken

  • Größte empfohlene Fläche: 1.200 m²
  • 35 % Steigung
  • Großer 5,2-Ah-Akku
  • Preislich weit unten

Schwächen

  • Begrenzungskabel muss verlegt werden
  • Keine Angabe zu Mähzeit und Ladedauer

Geeignet für: Für große, übersichtliche Gärten, in denen ein Begrenzungskabel kein Hindernis ist und der Preis zählt.

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERMähroboter2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026
6.

Navimow i105E

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 600 €

Der Navimow i105E kommt ohne Begrenzungskabel aus und ortet sich per Satellit und Kamera. Segway empfiehlt ihn für 500 m², als maximale Mähfläche nennt der Hersteller bis zu 600 m². Die Schnittbreite beträgt 18 cm, die Schnitthöhe lässt sich von 20 bis 60 mm einstellen. Steigungen bis 30 % bewältigt er laut Datenblatt. Der Geräuschpegel liegt bei 58 dB(A). Mit 2,55 Ah mäht er 60 Minuten, die Ladung dauert 90 Minuten. Zonen, Sperrzonen und Alarmsystem sind vorgesehen, die Bedienung läuft über App. Bei Otto kostet der i105E 600 Euro. Kundenbewertungen liegen dort für dieses Modell nicht vor.

Stärken

  • Kabellose RTK- und Kameranavigation
  • 58 dB(A) Lautstärke
  • Zonen und Sperrzonen
  • Alarm und Diebstahlschutz

Schwächen

  • Steigung nur 30 %
  • 60 Minuten Mähzeit

Geeignet für: Für mittelgroße Rasenflächen ohne starke Hanglage, die ohne Kabelverlegung und leise gemäht werden sollen.

2,0gut
7.

Gardena SILENO minimo 500

Gesamtnote 2,7 (befriedigend)Preis ca. 490 €

Der Gardena SILENO minimo 500 mäht mit Begrenzungskabel und ist für Flächen bis 500 m² gedacht. Laut Herstellerseite beträgt die Schnittbreite 16 cm, die Schnitthöhe 20 bis 45 mm, die maximale Steigung innerhalb der Arbeitsfläche 25 %. Die typische Mähdauer je Ladung liegt bei 65 Minuten, die Ladezeit bei 75 Minuten. Mit 57 dB(A) wahrgenommener Lautstärke ist er das leiseste Gerät im Vergleich. Die Bedienung läuft per Bluetooth-App aus bis zu 10 m Entfernung. Gardena gibt 499,99 Euro an, bei Otto kostet das Gerät 490 Euro. Dort liegen vier Bewertungen vor, zu wenige für eine Wertung. Der Preis liegt über dem von Geräten mit größerer Schnittbreite.

Stärken

  • Leisester Mäher im Feld: 57 dB(A)
  • 65 Minuten Mähzeit
  • Frost- und Grassensor
  • CorridorCut für schmale Stellen

Schwächen

  • Nur 25 % Steigung
  • Schmale Schnittbreite von 16 cm

Geeignet für: Für kleinere Gärten mit verwinkelten Stellen, in denen leiser Betrieb wichtiger ist als Fläche oder Steigung.

2,7befriedigend
8.

Worx Landroid M500 Plus

Gesamtnote 2,7 (befriedigend)Preis ca. 530 €

Der Worx Landroid M500 Plus WR165E ist für Flächen bis 500 m² ausgelegt und arbeitet mit Begrenzungskabel. Laut Herstellerseite bewältigt er 35 % Steigung, die Schnittbreite beträgt 18 cm, die Schnitthöhe liegt bei 30 bis 60 mm. Der 20-V-Akku mit 2 Ah gehört zum PowerShare-System und passt in andere Worx-Geräte. Die Ladezeit nennt der Preisvergleich mit 75 Minuten, eine Mähzeit ist nirgends angegeben. Mit 67 dB ist er lauter als die meisten Geräte im Vergleich. WLAN, Bluetooth, Regensensor und Display sind vorhanden. Bei Otto kostet er 530 Euro, Bewertungen gibt es dort fünf. Im Preisvergleich nennen Händler ab etwa 380 Euro.

Stärken

  • 35 % Steigung
  • WLAN und Bluetooth
  • Regensensor
  • Akku passt zu Worx-Geräten mit 20 V

Schwächen

  • Begrenzungskabel nötig
  • 67 dB, eher laut

Geeignet für: Für Besitzer, die bereits Worx-Akkus mit 20 V nutzen und ein kabelgebundenes Gerät bis 500 m² suchen.

2,7befriedigend
9.

Yardforce MB400

Gesamtnote 3,1 (befriedigend)Preis ca. 180 €

Der Yardforce MB400 ist mit 180 Euro bei Otto das günstigste Gerät im Vergleich. Er ist für bis zu 400 m² vorgesehen und arbeitet mit 100 m Begrenzungskabel. Die Schnittbreite beträgt 16 cm, die Schnitthöhe lässt sich von 20 bis 55 mm einstellen, die Steigung darf 30 % betragen. Der 20-V-Akku mit 2 Ah mäht laut Preisvergleich eine Stunde, geladen wird 100 Minuten. Zur Orientierung dient ein Stoßsensor, eine Bluetooth-App ist optional. Mit 66,8 dB(A) gehört er zu den lauteren Geräten, das Gewicht liegt bei 8,2 kg. Bei Otto liegt nur eine Bewertung vor, für eine Wertung reicht das nicht.

Stärken

  • Günstigster Mäher im Vergleich
  • 30 % Steigung
  • 60 Minuten Mähzeit
  • Leicht, 8,2 kg

Schwächen

  • Nur Stoßsensor zur Hinderniserkennung
  • App nur optional

Geeignet für: Für kleine, übersichtliche Rasenflächen, wenn der Anschaffungspreis im Vordergrund steht und kein Komfort nötig ist.

3,1befriedigend
10.

Bosch Indego XS 300

Gesamtnote 3,1 (befriedigend)Preis ca. 340 €

Der Bosch Indego XS 300 ist das Gerät mit der kleinsten Flächenangabe im Vergleich. Der Preisvergleich nennt bis zu 300 m² als empfohlene Rasenfläche. Er arbeitet mit Begrenzungskabel, 100 m liegen bei. Die Schnittbreite beträgt 19 cm, die Schnitthöhe lässt sich von 30 bis 50 mm einstellen, Steigungen bis 27 % sind möglich. Der Akku mit 18 V und 2,5 Ah mäht 45 Minuten und lädt in ebenso langer Zeit nach. Bis zu drei Zonen lassen sich anlegen, die Lautstärke liegt bei 63 dB(A), das Gewicht bei 8 kg. Bei Otto kostet der Mäher 340 Euro. Bewertungen liegen dort nicht vor, eine App ist in den Quellen nicht genannt.

Stärken

  • Kompakt und leicht, 8 kg
  • Bürstenloser Motor
  • Drei Zonen
  • 45 Minuten Ladezeit

Schwächen

  • Nur 300 m² Rasenfläche
  • Keine App-Angabe in den Quellen

Geeignet für: Für kleine bis mittlere Hausgärten bis 300 m² mit wenig Gefälle.

3,1befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktFläche und Gelände (30 %)Einrichtung und Navigation (30 %)Akku und Laufzeit (15 %)Preis-Leistung (15 %)Lautstärke (10 %)Gesamt
1. Mammotion LUBA mini 2 AWD 10001,21,31,22,42,51,5
2. Ecovacs GOAT O600 RTK1,51,52,61,42,51,8
3. Anthbot M51,81,42,81,81,51,8
4. Husqvarna Automower Aspire R6V1,61,51,92,62,21,8
5. Einhell FREELEXO 1200 LCD BT1,72,82,11,31,72,0
6. Navimow i105E2,41,52,42,11,52,0
7. Gardena SILENO minimo 5002,93,02,33,11,42,7
8. Worx Landroid M500 Plus2,22,72,83,32,92,7
9. Yardforce MB4003,03,82,92,22,93,1
10. Bosch Indego XS 3003,33,33,13,02,23,1

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Fläche und Gelände (30 %)

Zählt, für wie viel Rasenfläche das Gerät ausgelegt ist, wie steil es mähen darf und wie breit der Schnitt ist.

ProduktNoteBegründung
1. Mammotion LUBA mini 2 AWD 10001,21.000 m² empfohlene Fläche und 80 % Steigung sind die höchsten Werte im Feld.
2. Ecovacs GOAT O600 RTK1,5600 m², 22 cm Schnittbreite und 45 % Steigung, dazu 3 cm Hindernishöhe.
3. Anthbot M51,8500 m², 20 cm Schnittbreite und 45 % Steigung.
4. Husqvarna Automower Aspire R6V1,6600 m², 22 cm Schnittbreite und 40 % Steigung innerhalb der Arbeitsfläche.
5. Einhell FREELEXO 1200 LCD BT1,71.200 m² empfohlene Fläche und 35 % Steigung bei 18 cm Schnittbreite.
6. Navimow i105E2,4500 m² empfohlen, 30 % Steigung und 18 cm Schnittbreite liegen im Mittelfeld.
7. Gardena SILENO minimo 5002,9500 m², aber nur 16 cm Schnittbreite und 25 % Steigung.
8. Worx Landroid M500 Plus2,2500 m², 18 cm Schnittbreite und 35 % Steigung.
9. Yardforce MB4003,0400 m², 16 cm Schnittbreite und 30 % Steigung.
10. Bosch Indego XS 3003,3Nur 300 m² empfohlen, 27 % Steigung bei 19 cm Schnittbreite.

Einrichtung und Navigation (30 %)

Zählt, ob ein Kabel verlegt werden muss, welche Sensorik das Gerät nutzt und was die App leistet.

ProduktNoteBegründung
1. Mammotion LUBA mini 2 AWD 10001,3Kabellose Navigation mit RTK, Kamera und Ultraschall, bis zu 10 Zonen und App mit 4G.
2. Ecovacs GOAT O600 RTK1,5RTK-Navigation mit KI-Kamera, Sperrzonen, Pfade ab 0,7 m Breite und App.
3. Anthbot M51,4RTK mit KI-Kamera, 20 Zonen, Sperrzonen und App mit eingebautem 4G.
4. Husqvarna Automower Aspire R6V1,5Virtuelle Grenze, Kameraerkennung für Objekte, GeoFence, PIN-Code und Alarm.
5. Einhell FREELEXO 1200 LCD BT2,8Begrenzungskabel nötig, dafür Kipp-, Stoß-, Hebe- und Regensensor sowie Zonen und App.
6. Navimow i105E1,5Satellitennavigation mit Kamera, Zonen und Sperrzonen, Einrichtung per App.
7. Gardena SILENO minimo 5003,0Begrenzungskabel, Bluetooth-App mit nur 10 m Reichweite und einfache Sensorik.
8. Worx Landroid M500 Plus2,7Begrenzungskabel, dafür WLAN, Bluetooth, Regensensor und optionales Ultraschall-Zubehör.
9. Yardforce MB4003,8Begrenzungskabel, nur Stoßsensor und eine optionale Bluetooth-App.
10. Bosch Indego XS 3003,3Begrenzungskabel und drei Zonen, eine App-Steuerung ist in den Quellen nicht genannt.

Akku und Laufzeit (15 %)

Zählt Akkukapazität, Mähzeit je Ladung und Ladezeit.

ProduktNoteBegründung
1. Mammotion LUBA mini 2 AWD 10001,26,1 Ah und 150 Minuten Mähzeit liegen klar vor allen anderen Geräten.
2. Ecovacs GOAT O600 RTK2,6Ladezeit 55 Minuten, aber keine Angabe zur Mähzeit je Ladung.
3. Anthbot M52,8Mit 40 Minuten die kürzeste Mähzeit im Feld, Ladezeit 60 Minuten.
4. Husqvarna Automower Aspire R6V1,9100 Minuten Mähzeit bei 4 Ah, die Ladezeit von 200 Minuten ist die längste im Feld.
5. Einhell FREELEXO 1200 LCD BT2,15,2 Ah sind der größte Akku im Feld, Mäh- und Ladezeit sind nicht angegeben.
6. Navimow i105E2,460 Minuten Mähzeit und 90 Minuten Ladezeit bei 2,55 Ah.
7. Gardena SILENO minimo 5002,365 Minuten Mähzeit bei 75 Minuten Ladezeit.
8. Worx Landroid M500 Plus2,82 Ah und 75 Minuten Ladezeit, keine Angabe zur Mähzeit.
9. Yardforce MB4002,960 Minuten Mähzeit, aber 100 Minuten Ladezeit bei 2 Ah.
10. Bosch Indego XS 3003,145 Minuten Mähzeit bei 45 Minuten Ladezeit, 2,5 Ah.

Preis-Leistung (15 %)

Setzt die übrigen Teilnoten ins Verhältnis zum aktuellen Preis bei Otto.

ProduktNoteBegründung
1. Mammotion LUBA mini 2 AWD 10002,4Beste Daten im Feld, aber mit 1.300 Euro auch der höchste Preis.
2. Ecovacs GOAT O600 RTK1,4Kabellose Technik, 600 m² und 45 % Steigung für 500 Euro.
3. Anthbot M51,8Kabellos mit 45 % Steigung und 4G für 600 Euro.
4. Husqvarna Automower Aspire R6V2,6Gute Daten, aber 1.000 Euro bei nur 600 m² Fläche.
5. Einhell FREELEXO 1200 LCD BT1,31.200 m², 35 % Steigung und 5,2 Ah für 250 Euro.
6. Navimow i105E2,1Kabellose Technik mit guten Daten für 600 Euro.
7. Gardena SILENO minimo 5003,1490 Euro für ein kabelgebundenes Gerät mit kleiner Schnittbreite.
8. Worx Landroid M500 Plus3,3530 Euro für Kabeltechnik und 500 m², andere Händler verlangen weniger.
9. Yardforce MB4002,2Mit 180 Euro der günstigste Mäher, die Daten sind aber schlicht.
10. Bosch Indego XS 3003,0340 Euro für ein Gerät mit der kleinsten Flächenangabe im Feld.

Lautstärke (10 %)

Zählt den vom Hersteller genannten Geräuschpegel in dB(A).

ProduktNoteBegründung
1. Mammotion LUBA mini 2 AWD 10002,5Der Hersteller nennt keinen eindeutigen Wert, deshalb die mittlere Note.
2. Ecovacs GOAT O600 RTK2,5Der Hersteller nennt keinen Wert, deshalb die mittlere Note.
3. Anthbot M51,5Der Hersteller nennt im Standardmodus bis 58 dB.
4. Husqvarna Automower Aspire R6V2,263 dB(A) wahrgenommene Lautstärke liegen im Mittelfeld.
5. Einhell FREELEXO 1200 LCD BT1,759,4 dB(A) liegen im leisen Bereich.
6. Navimow i105E1,558 dB(A) gehören zu den leisesten Werten im Feld.
7. Gardena SILENO minimo 5001,457 dB(A) sind der niedrigste Wert im Feld.
8. Worx Landroid M500 Plus2,967 dB gehören zu den lautesten Werten im Feld.
9. Yardforce MB4002,966,8 dB(A) gehören zu den lautesten Werten im Feld.
10. Bosch Indego XS 3002,263 dB(A) liegen im Mittelfeld.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Mähroboter achten sollten

Wie arbeitet ein Mähroboter?

Ein Mähroboter schneidet den Rasen in kleinen Schritten, dafür aber regelmäßig. Statt einmal pro Woche viel Gras abzutragen, fährt er mehrmals pro Woche über die Fläche und kürzt nur die Spitzen der Halme. Das Schnittgut ist so fein, dass es zwischen den Halmen liegen bleibt und verrottet. Die Geräte dieses Vergleichs mulchen die Fläche, sie fangen das Gras nicht in einem Korb auf.

Die Messer sind meist keine durchgehende Klinge, sondern kleine, bewegliche Plättchen auf einer rotierenden Scheibe. Sie sind schnell gewechselt und für kurzes Gras gedacht. Wird der Rasen zu hoch, etwa nach einem Urlaub, kommt das Gerät schlechter zurecht. Stellen Sie dann die Schnitthöhe zunächst höher ein und senken Sie sie über einige Tage schrittweise ab.

Sobald der Akku leer ist, fährt der Roboter selbstständig zur Ladestation und setzt die Arbeit danach fort. Der Zeitplan lässt sich je nach Gerät über ein Tastenfeld oder die App einstellen. Wichtig ist, dass die Mähzeit pro Tag zur Gartengröße passt: Ein zu kleines Gerät kommt bei großer Fläche nicht mehr hinterher, ein sehr großes Gerät fährt bei kleiner Fläche unnötig lange.

Begrenzungskabel oder drahtlos: Die Navigationsarten

Die Technik, mit der ein Mähroboter seine Fläche erkennt, ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal. In diesem Vergleich gibt es drei Verfahren, die sich in Aufwand, Preis und Verhalten im Garten deutlich unterscheiden.

VerfahrenSo funktioniert esBeispiele im VergleichAufwand
BegrenzungskabelEin Kabel am Rand der Fläche sendet ein Signal, das der Roboter erkennt.Yardforce, Einhell, Bosch, Gardena, WorxKabel verlegen, Haken setzen
Satellit (RTK)Satellitensignal mit Korrekturdaten bestimmt die Position auf wenige Zentimeter genau.Ecovacs, Anthbot, Navimow, MammotionFläche einmal abfahren oder in der App markieren
Virtuelle Grenze mit KameraDie Grenze wird per App eingerichtet, eine Kamera erkennt Objekte auf dem Rasen.HusqvarnaEinrichtung per App

Das Kabel hat einen klaren Vorteil: Es funktioniert unabhängig vom Satellitenempfang, auch unter dichten Bäumen und zwischen hohen Hauswänden. Der Nachteil liegt in der Verlegung. Wer später ein Beet anlegt oder einen Weg verändert, muss das Kabel versetzen.

Satellitengeräte sparen die Verlegung, benötigen aber freie Sicht zum Himmel. Mehrere Hersteller kombinieren das Signal deshalb mit Kamera oder weiteren Sensoren, damit die Position auch bei kurzzeitigem Signalverlust stimmt. Wenn Teile Ihres Gartens stark verschattet sind, fragen Sie vor dem Kauf beim Hersteller nach, wie das Gerät dort arbeitet.

Rasenfläche und Flächenleistung richtig einschätzen

Jeder Hersteller nennt eine empfohlene Rasenfläche. Diese Zahl gilt für ideale Bedingungen: übersichtliche Form, wenig Hindernisse, trockener Rasen. Husqvarna weist das beim Aspire R6V selbst aus. Der Hersteller nennt 600 m² bei systematischem Mähen, aber nur 400 m² bei unregelmäßigem Fahrmuster. Bei verwinkelten Gärten mit vielen Engstellen sollten Sie deshalb eher mit der unteren Zahl rechnen.

Hilfreich ist die Flächenleistung, also die Fläche, die das Gerät pro Stunde schafft. Husqvarna nennt für den Aspire R6V 189 m² pro Stunde, Anthbot für den M5 150 m² pro Stunde, im Titel des Otto-Angebots des Ecovacs GOAT O600 RTK steht eine Mäheffizienz von 100 m² pro Stunde.

Ein Rechenbeispiel: Bei 500 m² Rasen und 150 m² Flächenleistung pro Stunde braucht ein Durchgang gut 3 Stunden und 20 Minuten. Mäht das Gerät dreimal pro Woche, kommt es auf rund 10 Stunden Laufzeit wöchentlich. Ein Gerät mit nur 60 Minuten Mähzeit je Ladung fährt dabei mehrfach zur Station und lädt zwischendurch. Das verlängert die Gesamtzeit, ändert aber nichts an der Qualität des Schnitts.

Wählen Sie bei der Fläche eine Reserve von etwa 20 bis 30 Prozent. Ein Gerät, das genau für Ihre Rasengröße beworben wird, läuft ständig am Limit.

Steigung und Gelände

Die maximale Steigung geben die Hersteller in Prozent an. 25 % bedeuten 25 Zentimeter Höhenunterschied auf einem Meter Strecke, das entspricht etwa 14 Grad. Entsprechend sind 35 % rund 19 Grad, 45 % rund 24 Grad und 80 % rund 39 Grad.

Die Angabe gilt für die Arbeitsfläche, nicht für den Rand. An der Begrenzung ist die zulässige Steigung meist deutlich geringer. Husqvarna nennt für den Aspire R6V 40 % innerhalb der Fläche, aber nur 15 % an der Begrenzung. Beim Gardena SILENO minimo 500 stehen 25 % innerhalb der Fläche und 10 % an der Begrenzung im Datenblatt. Wenn ein Hang direkt an einer Rasenkante endet, etwa an einer Straße oder einem Teich, zählt der Wert an der Begrenzung.

Bei nassem Gras verlieren die Räder früher den Halt. Geräte mit Allradantrieb wie der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 sind dafür ausgelegt, Steigungen bis 80 % zu bewältigen. Liegt Ihr Garten überwiegend flach, ist diese Reserve überflüssig und kostet Geld. Messen Sie die Steigung Ihres steilsten Hangs mit einer Wasserwaage und einem Zollstock: Bei 1 Meter Waagerechten zeigt der Höhenunterschied in Zentimetern die Prozentzahl.

Akku, Mähzeit und Ladezeit

Drei Werte beschreiben die Ausdauer: Kapazität, Mähzeit je Ladung und Ladezeit. Die Kapazität in Amperestunden (Ah) oder Milliamperestunden (mAh) lässt sich zwischen Geräten nur vergleichen, wenn die Spannung gleich ist. Wichtiger ist die Mähzeit je Ladung. Sie reicht in diesem Vergleich von 40 Minuten beim Anthbot M5 bis 150 Minuten beim Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000.

Die Ladezeit entscheidet, wie schnell das Gerät wieder einsatzbereit ist. Beim Husqvarna Aspire R6V beträgt sie 200 Minuten, beim Bosch Indego XS 300 nur 45 Minuten. Ein langer Ladevorgang ist bei großen Flächen ungünstig, weil die Zeit zwischen den Einsätzen fehlt.

Einige Hersteller nutzen Akkus, die in anderen Geräten derselben Marke passen. Beim Worx Landroid M500 Plus ist es ein 20-V-Akku des PowerShare-Systems, der in andere Worx-Geräte passt. Das kann praktisch sein, wenn Sie bereits Akkuwerkzeuge dieser Marke besitzen.

Nicht jede Quelle nennt alle Werte. Bei einigen Geräten fehlen Mähzeit oder Ladedauer in den Datenblättern. Fragen Sie in solchen Fällen beim Händler nach, bevor Sie sich auf eine Fläche verlassen.

Verbrauch und laufende Kosten

Ein Mähroboter verbraucht erstaunlich wenig Strom. Husqvarna nennt für den Aspire R6V 4 kWh im Monat bei maximalem Einsatz, Gardena für den SILENO minimo 500 3,5 kWh.

Ein Rechenbeispiel mit einem angenommenen Strompreis von 0,35 Euro je Kilowattstunde und einer Saison von sieben Monaten, etwa von April bis Oktober:

GerätVerbrauch pro MonatVerbrauch pro SaisonKosten pro Saison
Husqvarna Aspire R6V4 kWh28 kWh9,80 Euro
Gardena SILENO minimo 5003,5 kWh24,5 kWh8,60 Euro

Die Stromkosten fallen damit kaum ins Gewicht. Teurer sind Verschleißteile und Zubehör. Ersatzmesser kosten bei Otto als Sets von Drittanbietern etwa 13 bis 22 Euro. Eine Garage, die das Gerät vor Sonne und Regen schützt, kostet laut Otto-Angeboten zwischen 90 Euro (Ecovacs) und 199 Euro (Husqvarna Garage S). Bei Geräten mit Kabel kommt gegebenenfalls zusätzliches Begrenzungskabel hinzu: Husqvarna bietet Installations-Kits für 150 m, 250 m und 400 m Kabel zu 95, 129 und 195 Euro an.

Prüfen Sie bei Geräten mit Mobilfunkmodul, ob Funktionen wie Fernzugriff oder Korrekturdaten dauerhaft kostenlos sind oder später kostenpflichtig werden.

Aufstellen und Einrichten

Die Ladestation sollte auf ebener Fläche stehen, mit etwas Platz vor und neben der Einfahrt und einer Steckdose in Reichweite. Sie steht idealerweise im Halbschatten, weil direkte Sonne Akku und Elektronik aufheizt. Bei Geräten mit Satellitennavigation sollte der Standort freie Sicht zum Himmel haben.

Bei Geräten mit Begrenzungskabel liegt das Kabel in einem Abstand zum Rand, den der Hersteller in der Anleitung vorgibt. Es wird mit Haken am Boden befestigt und wächst nach einigen Wochen ein. Der Lieferumfang unterscheidet sich:

GerätBegrenzungskabelHaken
Yardforce MB400100 m120
Bosch Indego XS 300100 m140
Worx Landroid M500 Plus130 m180
Gardena SILENO minimo 500150 m150
Einhell FREELEXO 1200 LCD BT210 m300

Messen Sie den Umfang Ihres Rasens vor dem Kauf. Als Faustregel gilt: Das Kabel muss um die ganze Fläche und um Inseln wie Bäume oder Beete reichen, die das Gerät nicht befahren soll.

Satellitengeräte werden eingerichtet, indem Sie die Grenze einmal abfahren oder in der App einzeichnen. Das dauert je nach Garten zwischen einer halben und mehreren Stunden. Sperrzonen für Beete oder Teiche lassen sich danach bei allen Geräten dieses Typs in der App festlegen.

Pflege, Sicherheit und Lautstärke

Zur Pflege gehört, die Unterseite regelmäßig vom Gras zu befreien. Die Scheibe und die Messer lassen sich bei den meisten Geräten ohne Werkzeug erreichen. Schalten Sie das Gerät vor der Reinigung aus und tragen Sie Handschuhe. Die Schutzart gibt an, wie viel Wasser das Gehäuse abhält: IPX5 steht für Strahlwasser, IPX6 für starkes Strahlwasser. Husqvarna nennt für den Aspire R6V IPX6, Gardena für den minimo IPX5. Trotzdem sollten Sie das Gerät nicht mit einem Hochdruckreiniger abspritzen.

Stumpfe Messer reißen die Halme ab, statt sie zu schneiden, und der Rasen wird braun an den Spitzen. Wie oft sie gewechselt werden sollten, hängt von Fläche und Boden ab. Beachten Sie die Angaben in der Anleitung.

Für die Sicherheit sorgen Hebesensor und Kippsensor, die das Messer stoppen, sobald das Gerät angehoben wird. Mehrere Geräte bieten außerdem PIN-Code, Alarm oder Ortung als Diebstahlschutz. Tierschützer raten dazu, Mähroboter nicht nachts fahren zu lassen, weil Igel und andere Tiere verletzt werden können. Planen Sie die Mähzeiten daher in die Tagesstunden und beachten Sie die örtlichen Ruhezeiten.

Die Lautstärke wird in dB(A) angegeben. Sie reicht in diesem Vergleich von 57 dB(A) beim Gardena SILENO minimo 500 bis 67 dB beim Worx Landroid M500 Plus. Zehn Dezibel mehr empfindet das Ohr etwa als doppelt so laut, der Unterschied zwischen beiden Geräten ist also deutlich hörbar. Für den Winter lagern Sie das Gerät und den Akku nach den Vorgaben der Anleitung frostfrei.

Typische Fehler beim Kauf

Der häufigste Fehler ist eine zu knapp bemessene Rasenfläche. Ein Gerät für 300 m² reicht bei 280 m² Rasen mit vielen Ecken nicht aus. Rechnen Sie wie oben beschrieben mit einer Reserve.

Der zweite Fehler ist, die Steigung nur im Mittel zu betrachten. Ein Garten mit überwiegend flacher Fläche und einem kurzen, steilen Abschnitt braucht ein Gerät, das genau dort zurechtkommt. Prüfen Sie außerdem die Steigung an der Grenze, nicht nur innerhalb der Fläche.

Drittens unterschätzen viele Käufer Engstellen. Schmale Durchgänge zwischen zwei Beeten sind für Geräte mit Kabel ein Problem, weil sich die Signale der beiden Kabelabschnitte überlagern. Gardena nennt für den minimo dafür die Funktion CorridorCut. Ecovacs gibt an, dass der GOAT O600 RTK Pfade ab 0,7 m Breite befährt. Fragen Sie nach der Mindestbreite, wenn Ihr Garten solche Stellen hat.

Viertens wird die Garage vergessen. Sie schützt vor Dauerregen und intensiver Sonne und verlängert die Lebensdauer des Geräts.

Fünftens verlassen sich Käufer auf Preisangaben ohne Quellenvergleich. Preise für Mähroboter schwanken zwischen Händlern spürbar. Für denselben Worx Landroid M500 Plus nennt der Preisvergleich Händler ab etwa 380 Euro, bei Otto kostet er 530 Euro. Vergleichen Sie vor dem Kauf aktuelle Angebote und achten Sie darauf, dass Zubehör wie Kabel und Haken im Lieferumfang enthalten ist.

Fachbegriffe kurz erklärt

BegriffBedeutung
RTKVerfahren, bei dem Korrekturdaten die Satellitenposition auf wenige Zentimeter genau machen.
BegrenzungskabelKabel am Rand der Rasenfläche, dessen Signal das Gerät erkennt.
MulchenDas Schnittgut wird fein zerkleinert und bleibt auf dem Rasen liegen.
FlächenleistungFläche, die das Gerät in einer Stunde schafft.
SperrzoneBereich, den das Gerät nicht befahren soll, etwa ein Beet.
ZoneGetrennter Teilbereich der Fläche, etwa vorderer und hinterer Garten.
IPX5, IPX6Schutzarten gegen Strahlwasser, IPX6 gegen stärkeres Strahlwasser.
dB(A)Einheit für den bewerteten Schalldruckpegel.

Wenn in einem Datenblatt Begriffe wie Randabdeckung oder Kantenschnitt auftauchen, fragen Sie nach, was genau gemeint ist. Sie beschreiben, wie nah das Gerät an Wänden und Kanten mäht, und werden von Herstellern unterschiedlich definiert.

Häufige Fragen zu Mähroboter

Brauche ich bei einem Mähroboter ein Begrenzungskabel?

Nicht bei allen Geräten. In diesem Vergleich arbeiten fünf Geräte mit Kabel und fünf ohne. Die Geräte ohne Kabel nutzen Satellitennavigation mit Korrekturdaten, teilweise ergänzt durch Kamera, oder eine virtuell eingerichtete Grenze. Sie sind teurer, ersparen aber die Verlegung. Ein Kabel ist dagegen unabhängig vom Himmelsempfang und funktioniert auch unter dichten Bäumen.

Wie groß sollte der Rasen für das Gerät höchstens sein?

Die Herstellerangabe zur Rasenfläche gilt für ideale Gärten. Husqvarna nennt für den Aspire R6V 600 m² bei systematischem Mähen, aber 400 m² bei unregelmäßigem Fahrmuster. Planen Sie daher eine Reserve von etwa 20 bis 30 Prozent ein und wählen Sie bei verwinkelten Gärten ein Gerät mit mehr Fläche, als Ihr Rasen groß ist.

Wie viel Strom verbraucht ein Mähroboter?

Sehr wenig. Husqvarna nennt für den Aspire R6V 4 kWh im Monat bei maximalem Einsatz, Gardena für den SILENO minimo 500 3,5 kWh. Bei sieben Monaten Saison und 0,35 Euro je Kilowattstunde kostet das 9,80 Euro beziehungsweise 8,60 Euro. Der Stromverbrauch ist damit kaum ein Kaufargument, wichtiger sind Anschaffungspreis und Zubehör.

Wann sollte der Mähroboter fahren?

Am besten tagsüber und nicht bei nassem Gras. Tierschützer raten davon ab, Mähroboter nachts fahren zu lassen, weil Igel und andere Tiere verletzt werden können. Achten Sie außerdem auf die örtlichen Ruhezeiten. Über die App oder das Tastenfeld legen Sie Zeitfenster fest, in denen das Gerät fahren darf.

Schafft ein Mähroboter Steigungen?

Ja, aber nur bis zum jeweiligen Grenzwert. Die Angaben reichen in diesem Vergleich von 25 % beim Gardena SILENO minimo 500 bis 80 % beim Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000. Wichtig ist der Wert an der Begrenzung, der meist niedriger liegt: Husqvarna nennt 15 %, Gardena 10 %. Messen Sie den steilsten Hang Ihres Gartens vor dem Kauf nach.

Funktioniert die Satellitennavigation auch unter Bäumen?

Das hängt vom Gerät und von der Lage ab. Unter dichtem Laub und zwischen hohen Wänden kann der Satellitenempfang schwächer sein. Mehrere Hersteller kombinieren die Satellitenortung deshalb mit Kamera oder weiteren Sensoren, damit die Position auch bei kurzzeitigem Signalverlust stimmt. Haben Sie große verschattete Bereiche, ist ein Gerät mit Begrenzungskabel die sicherere Wahl.

Was passiert bei Regen?

Mehrere Geräte im Vergleich haben einen Regensensor, darunter Einhell, Worx, Ecovacs und Anthbot. Er schickt das Gerät bei Nässe zur Station. Husqvarna bietet über die App Routinen an, mit denen der Mäher bei Regen oder Frost geparkt wird. Nasses Gras lässt den Schnitt ungleichmäßig werden und kann die Räder rutschen lassen.

Wie oft müssen die Messer gewechselt werden?

Das hängt von Rasenfläche, Boden und Nutzung ab, eine feste Zahl gibt es nicht. Merken Sie sich das Schnittbild: Fransige, braune Halmspitzen zeigen stumpfe Messer an. Die Hersteller liefern Ersatzmesser mit, teils als Sets mit drei oder mehr Stück. Im Handel kosten Ersatzmesser-Sets von Drittanbietern bei Otto etwa 13 bis 22 Euro.

Brauche ich eine Garage für den Mähroboter?

Vorgeschrieben ist sie nicht, sie schützt das Gerät aber vor Sonne und Dauerregen. Bei Otto kosten Garagen für Mähroboter zwischen 90 Euro für ein Ecovacs-Modell und 199 Euro für die Husqvarna Garage S. Achten Sie darauf, dass die Garage zu Ihrem Gerät passt, denn Hersteller geben meist an, für welche Baureihen sie geeignet ist.

Fazit

Welches Gerät passt, hängt vor allem von Gartengröße, Gelände und dem Wunsch nach Kabelverlegung ab. Für große, eher ebene Flächen bietet die günstige Klasse mit Begrenzungskabel genug Fläche zu einem niedrigen Preis, verlangt aber das Verlegen des Kabels und liefert bei Navigation und Sensorik wenig Komfort. Wer ohne Kabel arbeiten möchte, findet schon ab 500 Euro Geräte mit Satellitennavigation, Kamera und kräftiger Steigung. Bei steilen oder weitläufigen Gärten lohnt sich der Aufpreis für Allradantrieb und große Akkus. Wer in Hörweite von Nachbarn mäht, sollte auf den angegebenen Geräuschpegel achten, denn er unterscheidet sich zwischen den Geräten deutlich. Vergleichen Sie vor dem Kauf aktuelle Händlerpreise und prüfen Sie, welches Zubehör im Lieferumfang liegt.

Vergleichssieger ist der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 mit der Gesamtnote 1,5. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Einhell FREELEXO 1200 LCD BT (Note 2,0, ca. 250 €).