So haben wir bewertet
Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.
Schnittleistung (35 %)
Arbeitsbreite, Schneidwerkzeug, Fadenstärke und Motorleistung bestimmen, wie viel Fläche und welchen Bewuchs das Gerät bewältigt.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Einhell GC-ET 4530 | 1,7 | 30 cm Fadenkreis, Doppelfaden mit 1,4 mm und 450 W Netzleistung, nur vom Makita und vom Worx 40 V übertroffen. |
| 2. Worx WG183E | 1,4 | Mit 33 cm die größte Arbeitsbreite im Vergleich, zwei Fäden mit 1,7 mm und 40 V aus zwei Akkus. |
| 3. Makita DUR192LZX1 | 1,3 | 30 cm mit zwei Fäden von 2,0 mm, bürstenloser Motor und regelbare Drehzahl: die kräftigste Akku-Ausstattung im Feld. |
| 4. Makita DUR193Z | 2,3 | 26 cm mit einem Faden von 1,7 mm; solide Mitte, aber schmaler als die 30-cm-Geräte. |
| 5. Worx WG163E.9 | 2,0 | 30 cm Fadenkreis mit 1,7 mm Faden und 20 V, bei Akku-Solo-Geräten ein guter Wert. |
| 6. Einhell GE-CT 18 Li Solo | 3,5 | 24 cm mit Kunststoffmessern und Bürstenmotor; geeignet für Gras, aber nicht für kräftigen Bewuchs. |
| 7. Bosch EasyGrassCut 18V-26 | 2,6 | 26 cm mit einem Faden von 1,6 mm, Fadenvorrat 4 m; mittlere Leistung. |
| 8. Gardena ComfortCut 23/18V P4A | 3,4 | 23 cm mit Kunststoffmessern; ausreichend für Ränder und kleine Flächen, nicht für kräftigen Bewuchs. |
| 9. Gardena SmallCut 300/23 | 3,2 | 23 cm mit Faden von 1,6 mm und 300 W; für Ränder und kurzes Gras ausreichend. |
| 10. Bosch EasyGrassCut 23 | 3,0 | 23 cm Fadenkreis bei 280 W und 12.500 min-1 Schnittgeschwindigkeit, nur ein Faden. |
Handhabung (30 %)
Gewicht, Teleskopstiel, verstellbarer Kopf, Zusatzgriff und Geräuschpegel entscheiden über das Arbeiten über längere Zeit.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Einhell GC-ET 4530 | 2,3 | Teleskopholm und um 180° drehbarer Kopf, dazu ein Kantenroller; 2,4 kg und das Netzkabel bremsen etwas. |
| 2. Worx WG183E | 2,5 | Ohne Akku 2,2 kg, mit beiden Akkus 2,9 kg; Softgrip und Zusatzgriff, Angaben zu Stiel und Kopf fehlen. |
| 3. Makita DUR192LZX1 | 2,4 | Softgrip und Zusatzgriff, aber mit 2,7 kg das schwerste Akku-Solo-Gerät; Angaben zu Stiel und Kopf fehlen. |
| 4. Makita DUR193Z | 2,1 | Teleskopstiel, Softgrip und Tragegurt bei 2,4 kg; mit 83,1 dB(A) das zweitleiseste Gerät. |
| 5. Worx WG163E.9 | 2,2 | Teleskopstiel und um 90° drehbarer Kopf; 2,4 kg und 90 dB(A) sind Durchschnitt. |
| 6. Einhell GE-CT 18 Li Solo | 1,4 | Mit 1,75 kg das leichteste Akku-Gerät, Teleskopholm, Kopf um 90° drehbar und fünffach neigbar. |
| 7. Bosch EasyGrassCut 18V-26 | 2,0 | Mit 82 dB(A) das leiseste Gerät, 2,2 kg und verstellbarer Kopf; Angaben zum Stiel fehlen. |
| 8. Gardena ComfortCut 23/18V P4A | 1,8 | Teleskopstiel, Kopf um 60° neigbar, 2,1 kg ohne Akku und 88 dB(A); Messer ohne Werkzeug tauschbar. |
| 9. Gardena SmallCut 300/23 | 2,8 | Mit 1,6 kg das leichteste Gerät im Vergleich, Angaben zu Stiel, Kopf und Geräuschpegel fehlen. |
| 10. Bosch EasyGrassCut 23 | 3,2 | 2,0 kg, aber 91 dB(A) und keine Angaben zu Stiel und Kopf; Netzkabel begrenzt den Radius. |
Ausstattung (20 %)
Fadennachführung, Lieferumfang, Zubehör und Komfortfunktionen wie Drehzahlregelung oder Kantenroller.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Einhell GC-ET 4530 | 1,8 | Vollautomatische Fadennachführung, Flowerguard, Kantenroller und drei Fadenspulen im Lieferumfang. |
| 2. Worx WG183E | 1,5 | Als einziges Gerät mit zwei Akkus und Ladegerät geliefert, dazu vollautomatische Fadennachführung. |
| 3. Makita DUR192LZX1 | 1,3 | Drehzahlregulierung, Sanftanlauf, Motorbremse, Konstantelektronik und Tragegurt. |
| 4. Makita DUR193Z | 2,1 | Tippautomatik, Softgrip und Tragegurt, keine Drehzahlregelung und kein Akku im Lieferumfang. |
| 5. Worx WG163E.9 | 2,6 | Vollautomatische Nachführung und Zusatzgriff, sonst keine Extras und kein Akku im Lieferumfang. |
| 6. Einhell GE-CT 18 Li Solo | 2,0 | Softgrip, Flowerguard und 20 Kunststoffmesser mit Fach im Zusatzgriff; Akku fehlt. |
| 7. Bosch EasyGrassCut 18V-26 | 2,7 | Halbautomatische Fadennachführung und Zusatzgriff, keine weiteren Extras, Akku fehlt. |
| 8. Gardena ComfortCut 23/18V P4A | 2,4 | Ladezustandsanzeige und werkzeugloser Messerwechsel, aber kein Akku im Lieferumfang. |
| 9. Gardena SmallCut 300/23 | 3,0 | Tippautomatik, Zusatzhandgriff und werkzeugloser Spulenwechsel, sonst keine Extras. |
| 10. Bosch EasyGrassCut 23 | 3,4 | Halbautomatische Nachführung und Zusatzgriff, ansonsten keine Ausstattung genannt. |
Preis-Leistung (15 %)
Verhältnis der Teilnoten zum Straßenpreis, bei Solo-Geräten ohne Akku und Ladegerät.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Einhell GC-ET 4530 | 1,3 | Für 40 Euro bietet kein anderes Gerät im Vergleich so viel Arbeitsbreite und Motorleistung zusammen. |
| 2. Worx WG183E | 2,7 | Der Otto-Preis von rund 180 Euro schließt zwei Akkus und Ladegerät ein, liegt aber über anderen Händlerpreisen. |
| 3. Makita DUR192LZX1 | 2,9 | 190 Euro ohne Akku und Ladegerät sind der höchste Preis im Vergleich, die Daten tragen einen Teil davon. |
| 4. Makita DUR193Z | 2,0 | 90 Euro für ein Markengerät mit 41 Bewertungen und 5,0 Sternen, Akku und Ladegerät kommen hinzu. |
| 5. Worx WG163E.9 | 2,3 | Rund 60 Euro für 30 cm Arbeitsbreite, hinzu kommen Akku und Ladegerät. |
| 6. Einhell GE-CT 18 Li Solo | 2,1 | Rund 40 Euro ohne Akku, mit leichtem Handling; Akku und Ladegerät sind zusätzlich nötig. |
| 7. Bosch EasyGrassCut 18V-26 | 2,6 | Rund 70 Euro ohne Akku; 31 Bewertungen mit 5,0 Sternen stützen den Preis, Akku kommt dazu. |
| 8. Gardena ComfortCut 23/18V P4A | 2,9 | Rund 100 Euro ohne Akku sind für 23 cm Messerbreite der höchste Preis dieser Klasse. |
| 9. Gardena SmallCut 300/23 | 2,7 | Rund 40 Euro für ein leichtes Netzgerät mit 300 W, das gegenüber dem Einhell-Netzgerät weniger leistet. |
| 10. Bosch EasyGrassCut 23 | 2,4 | Rund 40 Euro, 20 Bewertungen mit 4,0 Sternen; die Leistung liegt unter dem Einhell-Netzgerät zum gleichen Preis. |
Kaufberatung: Worauf Sie bei Rasentrimmer achten sollten
Welche Bauarten gibt es?
Rasentrimmer für den Privatgarten lassen sich nach der Energiequelle und nach dem Schneidwerkzeug einteilen. Bei der Energie stehen Netzgeräte mit 230 V und Akku-Geräte zur Wahl. Beim Schneidwerkzeug arbeiten die meisten Modelle mit einem oder zwei Nylonfäden, einige mit auswechselbaren Kunststoffmessern. Benzin-Freischneider sind für große, verwilderte Flächen gedacht und gehören nicht zu diesem Vergleich.
Alle zehn Geräte dieses Vergleichs sind sogenannte Schnurtrimmer oder Messertrimmer mit Teleskopholm oder festem Schaft. Sie schneiden Gras und weiche Halme, aber kein Holz. Die Geräte unterscheiden sich vor allem darin, wie breit der Schnitt ist, wie schwer das Gerät in der Hand liegt und ob ein Akku mitgeliefert wird.
| Bauart | Energie | Typisch im Vergleich |
|---|
| Netz-Fadentrimmer | Steckdose, 230 V | 280 bis 450 W, 23 bis 30 cm, 1,6 bis 2,4 kg |
| Akku-Fadentrimmer | 18 bis 40 V | 26 bis 33 cm, 2,2 bis 2,7 kg ohne Akku |
| Akku-Messertrimmer | 18 V | 23 bis 24 cm, 1,75 bis 2,1 kg |
Netzkabel oder Akku?
Ein Netzgerät läuft, solange es Strom bekommt, und hat keine Akkuprobleme. Dafür begrenzt das Kabel den Radius, und bei jedem Wendemanöver muss das Kabel mitgeführt werden. Im Vergleich leisten die drei Netzgeräte 280, 300 und 450 W. Die Zuleitung am Gerät ist kurz, beim Einhell GC-ET 4530 nennt der Hersteller 0,25 m, deshalb ist fast immer ein Verlängerungskabel nötig.
Für den Außenbereich sollte das Kabel spritzwassergeschützt sein, üblich ist eine Gummischlauchleitung des Typs H07RN-F mit einem Querschnitt von mindestens 1,5 mm². Eine Steckdose mit Fehlerstrom-Schutzschalter (30 mA) erhöht die Sicherheit. Das Kabel sollte vor dem Mähen vollständig abgerollt werden, damit es sich nicht erhitzt.
Ein Akku-Gerät bewegt sich frei durch den Garten. Dafür brauchen Sie Akku und Ladegerät, die bei sechs der sieben Akku-Geräte im Vergleich nicht im Lieferumfang liegen. Die Laufzeit hängt von Kapazität und Schnittbelastung ab; in den ausgewerteten Quellen stand für die meisten Geräte keine Laufzeitangabe. Wer bereits Akkus desselben Systems besitzt, spart hier den größten Kostenblock. Ein Wechselakku verlängert die Einsatzzeit, weil ein leerer Akku in dieser Zeit im Ladegerät steht und der zweite im Gerät arbeitet. Wie viel Fläche eine Ladung schafft, hängt von Gras, Faden und Akkukapazität ab und steht in den Datenblättern meist nicht.
Faden oder Messer?
Ein Nylonfaden dreht sich mit hoher Geschwindigkeit und schneidet Gras sowie weiche Halme. Der Faden nutzt sich ab und wird bei vielen Geräten per Tippautomatik, halbautomatisch oder vollautomatisch nachgeführt. Er verträgt Kontakt mit Mauern, Zäunen und Pflastersteinen, verschleißt dabei jedoch schneller. Zwei Fäden schneiden bei gleicher Drehzahl dichter, ein Faden ist leichter und dünner.
Kunststoffmesser, wie sie beim Einhell GE-CT 18 Li Solo und beim Gardena ComfortCut 23/18V P4A zum Einsatz kommen, schneiden sauberer und sparen das Nachführen des Fadens. Dafür sind sie kürzer, sie werden bei Steinkontakt stumpf oder brechen, und der Messerwechsel ist Teil der laufenden Pflege. Der Einhell liefert 20 Ersatzmesser mit, der Gardena erlaubt den Messerwechsel ohne Werkzeug.
Für Randstreifen und Beete genügt ein Faden von 1,4 bis 1,7 mm Stärke. Dickere Fäden, wie die 2,0 mm der Makita DUR192LZX1, verkraften festeres Gras besser. Messer eignen sich vor allem für kurzes Gras ohne Steine. Wer häufig an Mauern und Zäunen arbeitet, fährt mit dem Faden meist besser, weil sich ein abgenutzter Faden einfach nachführen lässt, während ein beschädigtes Messer ausgetauscht werden muss.
Arbeitsbreite, Motor und Drehzahl
Die Arbeitsbreite, auch Schnittkreisdurchmesser genannt, gibt an, wie breit der Streifen bei einer Bahn ist. Im Vergleich liegt sie zwischen 23 cm beim Bosch EasyGrassCut 23 und 33 cm beim Worx WG183E. Eine größere Breite spart Zeit auf freien Flächen, verlangt aber mehr Motorleistung und erschwert das Arbeiten an engen Stellen und an Beetkanten.
Bei Netzgeräten ist die Leistung in Watt angegeben: Bosch nennt 280 W, Gardena 300 W und Einhell 450 W. Bei Akku-Geräten zählen Spannung und Motortyp. Die Makita DUR192LZX1 hat einen bürstenlosen Motor mit regelbarer Drehzahl, der Einhell GE-CT 18 Li Solo einen Bürstenmotor mit höchstens 8.500 Umdrehungen pro Minute im Leerlauf.
Die Drehzahl zählt nur im Zusammenhang mit der Breite. Ein 23-cm-Kreis bei 12.500 min-1, wie ihn Bosch für den EasyGrassCut 23 nennt, ist eine andere Schnittgeschwindigkeit als ein 33-cm-Kreis bei niedrigerer Drehzahl. Verlassen Sie sich deshalb auf Breite, Fadenstärke und Leistung und lesen Sie einzelne Drehzahlangaben nur als Ergänzung.
Fadennachführung: Tippautomatik, Halbautomatik und Vollautomatik
Der Faden wird während der Arbeit kürzer, weil er an Kanten und im Gras abgenutzt wird. Die Nachführung entscheidet, wie viel Aufwand das Verlängern kostet.
- Tippautomatik: Sie tippen den Spulenkopf kurz auf den Boden, und der Faden wird um ein Stück verlängert. Das nutzen die Makita-Geräte, der Gardena SmallCut 300/23 und andere.
- Halbautomatik: Der Hersteller beschreibt das System bei den beiden Bosch-Geräten als halbautomatisch.
- Vollautomatik: Die Verlängerung läuft ohne Zutun des Nutzers. Das nennen die Datenblätter beim Einhell GC-ET 4530 und bei den Worx-Geräten.
Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Eine Automatik spart Handgriffe. Bei der Tippautomatik behalten Sie die Kontrolle über die Fadenlänge, müssen aber bei jeder Verlängerung kurz absetzen. Prüfen Sie außerdem, wie viele Ersatzspulen mitgeliefert werden: Der Einhell GC-ET 4530 bringt drei Spulen mit, bei einer Ersatzspule für dieses Modell nennt Otto 12,57 Euro.
Gewicht, Stiel und Kopf
Ein Rasentrimmer wird oft eine halbe Stunde und länger in der Hand gehalten, deshalb zählt das Gewicht. Im Vergleich wiegt das leichteste Gerät 1,6 kg, das schwerste ohne Akku 2,7 kg. Bei Akku-Geräten kommt der Akku hinzu, beim Worx WG183E sind es nach den Angaben auf Geizhals 0,7 kg mehr.
Ein teleskopierbarer Stiel passt das Gerät an die Körpergröße an. Ein schwenkbarer oder neigbarer Kopf erleichtert das Schneiden von Rasenkanten und senkrechten Flächen. Der Einhell GC-ET 4530 lässt den Kopf um 180° drehen und vierfach neigen, der Worx WG163E.9 und der Einhell GE-CT 18 Li Solo um 90°, der Gardena ComfortCut um 60°. Ein Zusatzgriff verteilt das Gewicht auf beide Hände.
| Gerät | Gewicht | Geräuschpegel |
|---|
| Gardena SmallCut 300/23 | 1,6 kg | k. A. |
| Einhell GE-CT 18 Li Solo | 1,75 kg | 94 dB(A) |
| Bosch EasyGrassCut 23 | 2,0 kg | 91 dB(A) |
| Bosch EasyGrassCut 18V-26 | 2,2 kg | 82 dB(A) |
| Makita DUR193Z | 2,4 kg | 83,1 dB(A) |
| Makita DUR192LZX1 | 2,7 kg | 87,8 dB(A) |
Akkusysteme und Wechselakkus
Die meisten Hersteller bauen ihre Akku-Geräte um ein System, in dem ein Akku in viele Geräte passt. Das ist beim Kauf wichtiger als ein Gewichtsunterschied von 100 Gramm. Bosch und Gardena gehören zur Power for All Alliance, Einhell nennt sein System Power X-Change, Worx nennt seines PowerShare, und Makita setzt beim 18-V-Trimmer auf seine 18-V-Akkus.
Wer bereits einen Akku besitzt, kauft das Gerät solo. Wer nichts besitzt, rechnet Gerät, Akku und Ladegerät zusammen. Der Hersteller Bosch nennt für den EasyGrassCut 18V-26 eine Empfehlung von mindestens 2,0 Ah und eine Ladezeit von 2,2 Stunden. Das Worx-Set WG183E gibt 2 Stunden Ladezeit an. Ein einzelner Gardena-Akku mit 18 V kostet bei Otto 54,99 Euro.
Beachten Sie, dass Akkus verschiedener Systeme nicht untereinander passen. Ein Bosch-Gerät läuft nicht mit einem Einhell-Akku, auch wenn beide 18 V nennen. Prüfen Sie vor dem Kauf das System und die Mindestkapazität laut Hersteller.
Verbrauch und laufende Kosten
Der Stromverbrauch ist bei Rasentrimmern gering. Ein Rechenbeispiel mit einer Annahme von 35 Cent je Kilowattstunde: Ein Netzgerät mit 450 W, das 20 Minuten läuft, verbraucht 0,15 kWh und kostet etwa 5 Cent. Bei 25 Einsätzen im Jahr sind es rund 1,30 Euro.
Ein Akku mit 18 V und 2,0 Ah speichert nominal 36 Wh. Mit Ladeverlusten sind es rechnerisch rund 40 Wh, also etwa 1,4 Cent je Ladung. Entscheidender sind die Anschaffung und der Verschleiß: Fäden, Spulen und Messer kosten Geld. Eine Ersatzspule für den Einhell GC-ET 4530 nennt Otto mit 12,57 Euro. Der Einhell GE-CT 18 Li Solo liefert 20 Ersatzmesser mit.
Die größte Position bei Akku-Geräten ist der Akku selbst. Er nutzt sich mit der Zeit ab, und ein Ersatz kostet je nach System und Kapazität einen spürbaren Teil des Gerätepreises, wie das Gardena-Beispiel zeigt. Bei Netzgeräten fällt dieser Posten weg. Rechnen Sie daher die Gesamtkosten für mehrere Jahre, nicht nur den Gerätepreis.
Sicherheit, Pflege und Lagerung
Beim Trimmen fliegen Steine, Erde und Pflanzenreste. Tragen Sie Schutzbrille, festes Schuhwerk und lange Hosen. Bei Geräuschpegeln um 90 dB(A), wie sie mehrere Geräte im Vergleich erreichen, ist bei längerer Arbeit ein Gehörschutz sinnvoll. Halten Sie Personen und Tiere fern, solange das Gerät läuft.
Vor jedem Spulen- oder Messerwechsel ziehen Sie den Netzstecker oder entnehmen den Akku. Entfernen Sie nach der Arbeit Gras und Erde vom Kopf und von der Schutzhaube. Ein trockener Pinsel genügt dafür. Schutzhauben begrenzen die Fadenlänge, deshalb sollten sie nicht abgenommen werden.
Lagern Sie Akkus trocken und frostfrei, am besten teilgeladen. Laden Sie den Akku nach dem Winter vor dem ersten Einsatz auf und verwenden Sie das mitgelieferte oder vom Hersteller freigegebene Ladegerät. Das Gerät selbst steht am besten hängend in einem trockenen Schuppen oder Keller.
Typische Fehler beim Kauf und Fachbegriffe
Häufig wird ein Solo-Gerät gekauft, ohne an Akku und Ladegerät zu denken. Im Vergleich werden sechs der sieben Akku-Modelle so geliefert. Ebenso häufig ist die Wahl einer zu großen Arbeitsbreite für einen kleinen Garten oder eines zu schweren Geräts für lange Einsätze. Auch Netzgeräte werden unterschätzt, wenn die Steckdose weit vom Beet entfernt liegt.
Ein weiterer Fehler: Kundenbewertungen mit wenigen Stimmen als Maßstab zu nehmen. Zwei Bewertungen sagen wenig, 41 oder 31 Bewertungen ein wenig mehr. Prüfen Sie außerdem, ob Händlerangaben zu Messer oder Faden mit den Herstellerangaben übereinstimmen.
- Arbeitsbreite: Durchmesser des Schnittkreises, hier 23 bis 33 cm.
- Leerlaufdrehzahl: Drehzahl des Motors ohne Belastung, bei Einhell mit höchstens 8.500 min-1 genannt.
- Flowerguard: Bügel, der Pflanzen vor dem Faden schützt.
- Kantenroller: Rad, das den Trimmer an einer Beetkante führt.
- Softgrip: Gummierter Griff für sicheren Halt.
- Bürstenloser Motor: Motor ohne Kohlebürsten, meist langlebiger und effizienter.
- P4A: Kurzform für Power for All Alliance, ein gemeinsames Akkusystem mehrerer Hersteller.
Häufige Fragen zu Rasentrimmer
Soll ich einen Akku-Trimmer oder ein Netzgerät kaufen?
Das hängt vom Garten ab. Ein Netzgerät läuft ohne Akku und kostet im Vergleich rund 40 Euro, braucht aber eine Steckdose in der Nähe und ein Verlängerungskabel für größere Strecken. Ein Akku-Gerät bewegt sich frei, verlangt aber Akku und Ladegerät, die bei sechs von sieben Modellen im Vergleich fehlen. Wer schon Akkus eines Systems besitzt, fährt mit dem Solo-Gerät meist günstiger.
Reichen Kunststoffmesser oder brauche ich einen Faden?
Kunststoffmesser, wie beim Einhell GE-CT 18 Li Solo oder beim Gardena ComfortCut, schneiden weiches Gras an Rändern sauber und müssen nicht nachgeführt werden. Bei höherem Gras und festeren Halmen ist ein Faden mit 1,6 bis 2,0 mm Stärke die bessere Wahl. Vor Mauern und Pflastersteinen verschleißt der Faden schneller, Messer stumpfen dort ab oder brechen.
Welche Arbeitsbreite ist sinnvoll?
Für kleine Gärten und viele Kanten genügen 23 bis 26 cm, solche Geräte sind meist leichter und wendiger. Für größere Flächen sparen 30 bis 33 cm Zeit, verlangen aber mehr Kraft und lassen sich an engen Stellen schlechter führen. Im Vergleich reicht die Spanne von 23 cm beim Bosch EasyGrassCut 23 bis 33 cm beim Worx WG183E.
Passt ein Akku von einem anderen Gerät?
Nur innerhalb desselben Systems. Bosch und Gardena nutzen die Power for All Alliance, Einhell Power X-Change und Worx PowerShare. Ein Einhell-Akku läuft nicht in einem Bosch-Gerät, auch wenn beide 18 V angeben. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Sie Akkus und Ladegerät des Herstellers bereits besitzen, und beachten Sie die vom Hersteller empfohlene Mindestkapazität.
Wie lang darf das Verlängerungskabel sein?
Für Netzgeräte bis 450 W genügt in der Regel ein Kabel mit 1,5 mm² Querschnitt, das für den Außenbereich zugelassen ist, etwa vom Typ H07RN-F. Bei längeren Strecken steigt der Spannungsabfall, deshalb sind kurze Kabel besser. Rollen Sie das Kabel vollständig ab. Die Steckdose sollte über einen Fehlerstrom-Schutzschalter mit 30 mA abgesichert sein.
Wie oft muss ich Faden nachfüllen?
Das hängt von Gras, Untergrund und Bauart ab. Bei Tippautomatik verlängern Sie den Faden von Hand beim Tippen, bei Halbautomatik per Knopf oder Zug, bei Vollautomatik läuft das ohne Zutun. Der Fadenvorrat liegt bei Bosch bei 4 m, beim Einhell GC-ET 4530 bei 10 m, beim Worx WG183E bei 5 m. Ersatzspulen gehören in den Lagerbestand.
Kann ich mit dem Rasentrimmer Rasenkanten schneiden?
Ja, wenn der Kopf sich drehen oder neigen lässt. Der Einhell GC-ET 4530 hat einen um 180° drehbaren Kopf und einen Kantenroller, der Worx WG163E.9 und der Einhell GE-CT 18 Li Solo lassen sich um 90° drehen. Bei Geräten ohne Angabe zur Kopfverstellung ist das Kantenschneiden unbequemer, weil das Gerät hochkant geführt werden muss.
Brauche ich einen Gehörschutz?
Die Geräte im Vergleich erreichen laut Angaben 82 bis 94 dB(A). Bei Werten um 90 dB(A) und länger andauernder Arbeit ist ein Gehörschutz sinnvoll. Das Bosch-Gerät EasyGrassCut 18V-26 und die beiden Makita-Modelle mit 82 bis 88 dB(A) sind die leiseren, der Einhell GE-CT 18 Li Solo mit 94 dB(A) der lauteste. Nicht für alle Geräte liegen Geräuschwerte vor.
Wie lagere ich den Trimmer im Winter?
Reinigen Sie Kopf und Schutzhaube von Gras und Erde und trocknen Sie das Gerät. Lagern Sie es trocken, bei Akku-Geräten den Akku getrennt, frostfrei und teilgeladen. Fäden und Spulen halten sich im Schuppen. Laden Sie den Akku vor dem ersten Einsatz im Frühjahr auf und prüfen Sie Spule, Fadenende und Schutzhaube.